Zögernde Nachfrage nach Jungstier und Kalbin

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In der vierten Januarwoche wurden die Basispreise für Jungstier und Kalbin an der Österreichischen Rinderbörse um fünf Cent gesenkt. Die Nachfrage fehlt. Ein Trend der sich EU-weit zeigt.
In der vierten Januarwoche wurden die Basispreise für Jungstier und Kalbin um fünf Cent gesenkt. Foto: Taferner
In der vierten Januarwoche wurden die Basispreise für Jungstier und Kalbin um fünf Cent gesenkt. Foto: Taferner
Bei Jungstieren übersteigt EU-weit das eher knappe Angebot den Bedarf. Speziell höherwertige Jungstiere sind schwierig zu vermarkten. Die Preise sind rückläufig.
Bei den Schlachtkühen können sich wegen des knappen Angebotes die Preise nur knapp behaupten.

Jungstiere schwer zu vermarkten

In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren, Ochsen und Kalbinnen für diese Jahreszeit ausreichend. Speziell im Export von Jungstieren sind die Preise unter Druck. Im Lebensmitteleinzelhandel im Inland fehlen derzeit etwas die Impulse in der Vermarktung von Jungstieren. Die Preise in Österreich sind rückläufig.

Schlachtkuhangebot steigend

Bei Schlachtkühen tritt ein etwas höheres Angebot einer stabilen Nachfrage gegenüber. Mit der Schlachthofbranche konnte bis derzeit noch keine Einigung bzgl. Preisbildung erzielt werden.
Bei Schlachtkälbern steht ein normales Angebot einer ruhigeren Nachfrage gegenüber. Die Preise sind stabil.

Preiserwartungen netto für Woche 04 (22.01. – 28.01.2018)
Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise (exkl. MwSt.) für Handelsklasse R2/3 ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen!

Jungstier € 3,74

Kalbin € 3,22

Kuh € 2,52

Schlachtkälber € 6,15

Quelle: Österreichische Rinderbörse

Zu den Schlachtrinderpreisen der Vorwoche

Aktualisiert am: 24.01.2018 09:16
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