Westermann Cleanmeleon 2 im Praxistest

Das Cleanmeleon 2 von Westermann ist am Hof und im Stall vielseitig einsetzbar. Es überzeugt durch seine kompakte Bauweise und Wendigkeit. Wie sich das Allroundgerät beim täglichen Futterschieben und Spaltenreinigen schlägt, erfahren Sie in unserem Praxistest.
Das Cleanmeleon 2 ist mit verschiedenen Werzeugen bestückbar und kann sich so seiner Arbeitsumbegbung anpassen.
Das Cleanmeleon 2 ist mit verschiedenen Werzeugen bestückbar und kann sich so seiner Arbeitsumbegbung anpassen.
Wie das Melken gehören auch die Futtervorlage und das Reinigen der Spalten zur täglichen Stallarbeit. In den meisten Betrieben werden diese Arbeiten noch von Hand erledigt. Neben Zeit wird dem Landwirt dabei vor allem viel Kraft abverlangt. Zur Erleichterung dieser Schufterei haben viele Firmen unterschiedliche Lösungen auf den Markt gebracht – vom handgeführten Gerät bis zu den komfortablen Aufsitzmaschinen. Auch das deutsche Unternehmen Westermann bietet mit dem Cleanmeleon 2 (CM 2) einen Geräteträger zur Erleichterung der Stallarbeit an. Es ist mit verschiedenen Werkzeugen bestückbar und kann sich wie ein „Chamäleon“ der Arbeitsumgebung anpassen. Für unseren Praxistest stellte uns Westermann zwei Cleanmeleon 2 zur Verfügung: Eines säuberte dabei die Spalten, das andere kümmerte sich ums Futterschieben.

Mit oder ohne Hydraulik
Dank eines Schnellkupplers lassen sich die Anbauwerkzeuge in wenigen Minuten tauschen.
Dank eines Schnellkupplers lassen sich die Anbauwerkzeuge in wenigen Minuten tauschen.
Je nach Verwendungszweck und Anbaugerät kann das Cleanmeleon 2 mit oder ohne eine zusätzliche Hydraulik geordert werden. In unserem Fall kam das Gerät mit Radialbesen mit zusätzlichem Hydraulikanschluss und Hubwerk auf den Hof. Die Hydraulikanlage fördert dabei bis zu 13 Liter pro Minute – für die Arbeiten mit dem Radialbesen völlig ausreichend. Über einen Schnellkuppler kann man rasch zwischen den Anbaugeräten wechseln. Das ist vor allem bei unterschiedlichen Tätigkeiten am Hof ein großer Vorteil. Als praktisch erweisen sich die fix integrierten Hydraulikanschlüsse im Schnellkuppler. Sie verhindern ölverschmierte Hände beim Werkzeugwechsel. Bis das An- und Abbauen der Werkzeuge fließend funktioniert, ist aber etwas Übung nötig. Nützt man das CM 2 nur zum Säubern der Spalten, wird das Räumschild fest am Chassis des Geräteträgers verbaut. Das erspart nicht nur die zusätzliche Hydraulik, sondern entlastet mit 2.590 Euro auch die Geldbörse spürbar. Anheben und senken lässt sich der Schiebeaufsatz über ein Gestänge. Dieses bedient der Fahrer über ein Fußpedal an der linken Maschinenseite. Gefallen hat uns an beiden Geräten die einfache Arbeitshöhenverstellung der Anbauwerkzeuge mittels Lochleiste am Hubwerk. Ein Vorstecker arretiert die gewünschte Arbeitshöhe.

Wie sich der Cleanmeleon 2 am Futtertisch und auf den Spalten verhält erfahren Sie in der LANDWIRT Ausgabe 11/2016 (Erscheinungstermin 1.Juni). Bestellen Sie hier kostenlos und unverbindlich Ihr Probeheft Ausgabe 11/2016


Aktualisiert am: 25.05.2016 08:58

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