Wenn es im Rinderstall zwitschert

Rinderoffenställe bieten geschützte Brutareale, ganzjährig Futter- und Wasserplätze sowie gemäßigtes Außenklima für Wildvögel. Probleme mit der Futterhygiene sind die Folge.
Schwalben können im Rinderstall zwar akzeptiert werden, über dem Futtertisch sollten sie dennoch kein Nest bauen.
Schwalben können im Rinderstall zwar akzeptiert werden, über dem Futtertisch sollten sie dennoch kein Nest bauen.
Schwalben gehören traditionell zum Kuhstall. Wenn sich aber Tauben, Stare und Sperlinge breit machen, führt dies zu Problemen mit der Futterhygiene. Die im Vogelkot nachgewiesenen Salmonellen können auch in die Lebensmittelkette gelangen. In einer Untersuchung der Universität Gießen wurde die Häufigkeit von Wildvögeln in zwei Milchviehställen über einen Zeitraum von fünf Monaten ermittelt. Besonders häufig wurden Sperlinge nachgewiesen. Sie machten 46,5 % der nachgewiesenen Wildvögel aus. Sperlinge verlassen auch bei Störungen die Stallungen nicht. Problematisch sind vor allem der Dachbereich, sowie Kabelkanäle und Wasserleitungen auf denen sich Wildvögel aufhalten und ihre Nester bauen.
Lesen sie in Ausgabe 17 mehr darüber, wie sie mit Wildvögeln im Rinderstall umgehen können.

Autor: Frank W. HENNING und Prof. Dr. Steffen HOY, Universität Gießen (D)

Weiters in dieser Ausgabe:
Reportage: Ich wünsche mir einen Milchviehbetrieb
Fütterungskonzepte erfolgreich umsetzen
Einsteller oder Kalb?

Grünland: Mäuse fangen leicht gemacht


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Aktualisiert am: 19.08.2010 20:47
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