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Weidetriebwege - das müssen Sie beachten

Seit 2009 besteht am Bio-Institut der HBLFA Raumberg-Gumpenstein ein Triebwegschaugarten mit unterschiedlichen Ausführungen. Die 30-köpfige Versuchsherde testet deren Eignung für die tägliche Verwendung. Daraus lassen sich Empfehlungen ableiten, wie Weidetriebwege richtig angelegt werden.
Täglich nutzen die Kühe der HBLFA Raumberg-Gumpenstein den Triebwegschaugarten. Foto: Bio-Institut
Täglich nutzen die Kühe der HBLFA Raumberg-Gumpenstein den Triebwegschaugarten. Foto: Bio-Institut
Bei Weidehaltung müssen Milchkühe zweimal täglich von der Weide in den Stall und auch wieder zurückgehen. Es ist daher sinnvoll, tiergerechte Triebwege zu errichten. Die Triebwege sollten kostengünstig und arbeitszeitsparend errichtet werden können, zumindest 10 bis 20 Jahre ohne größeren Aufwand halten und möglichst viele Weideflächen erschließen.

Weich und trocken

Optimal für die Rinder sind trockene und bei langen Wegstrecken weiche Triebwegausführungen. Wenn Tiere über morastige Wege gehen müssen, steigt das Risiko für Klauen- und Eutererkrankungen und die Gefahr einer Futterverschmutzung, die wiederum zu einem verstärkten Auftreten von Durchfällen in bzw. nach Regenperioden führen kann.

Weitere Anforderungen an einen Triebweg

  • Das Wasser muss seitlich gut abrinnen können
  • Die Mindestbreite beträgt 1,50 m – bei Pendelverkehr braucht es mehr. Zwei Kühe sollten gut aneinander vorbeigehen können
  • Bauen Sie bei Steigungen oder Gefälle über 20 % bzw. über 11° Stufen ein. Die Auftrittsbreite muss bei mindestens 50-60 cm bzw. über 1,2 m liegen


Dr. Andreas Steinwidder, Leiter des Bio-Instituts der HBLFA Raumberg-Gumpenstein, kennt die Vor- und Nachteile der einzelnen Systeme genau. Im LANDWIRT Interview verrät er in Ausgabe 5/2017, welche Systeme sich bewähren.

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Hier geht es zum Video Weidetriebwege

veröffentlicht: 21.02.2017 16:55
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