Weidemann Hoftrac erobert den Stall

Kraftvoll, wendig und vielseitig – mit diesen Charaktereigenschaften hat der Hoftrac viele Ställe erobert und die anstrengende Handarbeit abgelöst. Die Erfolgsgeschichte der roten „Weidemänner“ begann vor 40 Jahren.
Die beiden Geschäftsführer Hans- Heinrich Schmidt (links) und Bernd Apfelbeck haben mit ihren kleinen knickgelenkten Hoftracs einen Wechsel in der Innenmechanisierung der Landwirtschaft erwirkt.
Die beiden Geschäftsführer Hans- Heinrich Schmidt (links) und Bernd Apfelbeck haben mit ihren kleinen knickgelenkten Hoftracs einen Wechsel in der Innenmechanisierung der Landwirtschaft erwirkt.
Über 65.000 Maschinen hat Weidemann während dieser 40 Jahre in seinen norddeutschen Stammwerken Diemelsee und Korbach produziert. Die enge Zusammenarbeit zwischen den Entwicklern und Anwendern hat immer wieder zu innovativen Produkten geführt. Der Name Hoftrac – so wurden die kleinen Helfer von den Vätern gesteht heute als Synonym für knickgelenkte Lader.
Ursprünglich sollten sie die harte Handarbeit im Stall ersetzen. Heute ist er zur Ganzjahresmaschine in den verschiedensten Einsatzbereichen der Landwirtschaft, der Pferdehaltung, bei Kommunen, im Garten und Landschaftsbau und in der Industrie aufgestiegen. Das umfangreiche Angebot an Werkzeugen und deren schneller Wechsel haben den Hoftrac zu einem wahren Multittalent gemacht.

Dieser Dreirad-Lader von Weidemann läutete 1972 die Erfolgsgeschichte des Weidemann Hoftracs ein.
Dieser Dreirad-Lader von Weidemann läutete 1972 die Erfolgsgeschichte des Weidemann Hoftracs ein.
Für die heute zu Wacker-Neuson gehörende Firma Weidemann war der Hoftrac die Initialzündung für ein dynamisches Wachstum. Von einem kleinen Landtechnikbetrieb im hessischen Diemelsee-Flechtdorf ist Weidemann nach eigenen Angaben zum führenden Lader-Hersteller in Zentraleuropa geworden.
Rund 300 Mitarbeiter bauen im 2007 eingeweihten neuen Werk in Korbach die verschiedenen Baureihen zusammen. Die Anlage ist für eine jährliche Kapazität von etwa 6.000 Maschine im Einschicht-Betrieb ausgelegt. Aktuell ist man nach eigenen Angaben bei etwa 5.000 Maschinen pro Jahr angelangt.
Der weltweite Vertrieb erfolgt über zwei Vertriebsschienen: Die Farbe Gelb steht für Wacker Neuson bzw. die Bauwirtschaft, die Farbe Rot für Weidemann und Landwirtschaft.

Die Entwicklungsgeschichte sowie die wichtigsten Meilensteine vom ersten Prototyp bis zur heutigen Modellpalette erfahren Sie in der Ausgabe 11/2012 unserer Fachzeitschrift „Der fortschrittliche Landwirt“.

Aktualisiert am: 19.05.2012 11:48
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