WTO – das bedeutet sie für die Landwirtschaft

Fast immer, wenn die EU für die Liberalisierung eines Marktbereiches öffentlich angegriffen wird, steckt in Wirklichkeit die WTO dahinter.



Benachteiligte Gebiete müssen gegenüber dem freien Welthandel besser geschützt werden.
Benachteiligte Gebiete müssen gegenüber dem freien Welthandel besser geschützt werden.
Die Grundlage des multilateralen Handelssystems der WTO bilden einige einfache Prinzipien, zu deren Einhaltung sich alle WTO-Mitglieder bei der Ausgestaltung ihrer Außenhandelsbeziehungen verpflichtet haben. Bei diesen Grundprinzipien handelt es sich um die Meistbegünstigung, die Inländerbehandlung (Nichtdiskriminierung) und die Transparenz der Regeln.

Laut der Meistbegünstigungsklausel müssen Handelsvorteile, die ein WTO-Mitgliedsland einem anderen Land gewährt, auch allen anderen WTO-Mitgliedsländern gewährt werden. Die Inländerbehandlung besagt, dass ausländische Waren und Dienstleistungen sowie deren Anbieter inländischen Produkten und Anbietern gegenüber nicht benachteiligt werden dürfen (Nichtdiskriminierung). Die Transparenz verlangt, dass Regelungen und Beschränkungen des Außenhandels öffentlich bekannt gemacht werden müssen.

Autor: Ing. Hans Meister, Pischelsdorf


Autor:
Aktualisiert am: 04.07.2005 19:39
Landwirt.com Händler Landwirt.com User