So stärken Sie die Widerstandskraft Ihrer Seele

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Es gibt Dinge im Leben, die werfen uns zurück – machen uns fertig. Dann wieder nach vorn zu schauen, ist schwierig. Resilienz heißt eine Fähigkeit, die hilft mit Krisen besser umzugehen. Das Gute daran: Man kann Resilienz erlernen.
Auch wenn die äußeren Umstände schwierig sind: standhaft und stabil zu bleiben – das ist eine Fähigkeit, die man lernen kann. Foto: Ian Dyball/shutterstock.com
Auch wenn die äußeren Umstände schwierig sind: standhaft und stabil zu bleiben – das ist eine Fähigkeit, die man lernen kann. Foto: Ian Dyball/shutterstock.com
Der Herbst naht und mit ihm wieder die Erkältungszeit. Es gibt Menschen, die sich jeden Schnupfen, Husten und herumfliegenden Keim einfangen. Was können sie dagegen tun? Sie werden versuchen das körpereigene Immunsystem zu stärken. So unterschiedlich wir Menschen sind, so unterschiedlich gestalten sich auch die Versuche unser körperliches Abwehrsystem zu stärken. Erwischt es uns doch, dann erholen sich Menschen mit intaktem Immunsystem schneller von einer Erkrankung als andere.

Wir haben nicht nur ein körpereigenes Abwehrsystem, sondern auch ein seelisches. Auch die seelische Widerstandskraft können wir stärken, um dunkle Stunden, Lebenskrisen und schwierige Lebenssituationen besser zu bewältigen. Der Fachbegriff heißt Resilienz. Der Begriff umschreibt die seelische Kraft, die Menschen dazu befähigt Niederlagen, Unglücksfälle und Schicksalsschläge besser und schneller zu überstehen und daran zu wachsen. Das Wort stammt vom lateinischen resilio (abprallen, zurückspringen). Resilienz können wir üben, d.h. wir können lernen, an Schwierigkeiten mit einer positiven Einstellung heranzugehen und daran glauben, dass wir selbst zu einem positiven Ausgang beitragen können.

Resilienz lernen
Menschen, die gestärkt aus Krisen herausgehen, sind bewundernswert. Viele kämpfen gegen Tatsachen, die sie nicht ändern können. Resiliente Menschen führen solche Kämpfe gegen Windmühlen gar nicht (mehr). Sie richten den Blick auf das, was kommt. Resilientsein - das klingt toll. Doch kann man das lernen?

Viel fängt bereits in der Kindheit an. Eltern können dazu beitragen, indem sie ihrem Kind auf Augenhöhe begegnen. Das heißt zum Beispiel, Meinungen und Ängste des Kindes ernst nehmen und nicht von oben herab abtun. Das Kind fühlt sich dann angenommen und gesehen. Das sollte zu einer positiven Selbstwahrnehmung führen. Ist das Kind etwa nur über Leistung definiert worden, entwickelt es eine Selbstunsicherheit. Das ist für die Bildung von Resilienz nicht gerade förderlich.

Auch zu einem späteren Zeitpunkt können Menschen noch Resilienz erlernen. Wie man diese Fähigkeit im Alltag üben kann, lesen Sie in der aktuellen LANDWIRT-Ausgabe 20.
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Autor: Sonja KRIEBERNEGG-KARGL


Aktualisiert am: 04.10.2018 18:16

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