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- Neuer Transportprofi fürs Steile
Alles im orange/grünen Bereich



Es gibt kaum eine Maschine, die nicht verbessert werden könnte. Bei der Anbauspritze Amazone UF 1501 muss man jedoch schon genau hinschauen, um Verbesserungspotential zu finden. Wir haben sie auf einer Einsatzfläche von über 450 ha unter die Lupe genommen.

Die UF 1501 hat ein funktionelles Design. Es gibt keine vorstehenden Ecken oder Kanten. Die Verarbeitung- und Lackierungsqualität sind auf höchstem Niveau.
Die UF 1501 hat ein funktionelles Design. Es gibt keine vorstehenden Ecken oder Kanten. Die Verarbeitung- und Lackierungsqualität sind auf höchstem Niveau.
Amazone ist bekannt für eine hohe Fertigungstiefe. Amazone baut seine Spritzen nicht aus Zulieferteilen zusammen, sondern konstruiert und baut sie selbst. Das macht sich rund um die Spritze bemerkbar. Es gibt keine Ecken oder vorstehende Teile. Das Design der Spritze ist nicht nur optisch gelungen, sonder ist obendrein auch noch in vielen Punkten funktionell. Größtes Lob zollte das Testteam der Verarbeitungsqualität und der Lackierung. Bei der Rückgabe der Spritze nach über 450 ha Einsatzfläche wurden wir gefragt, ob wir die Spritze überhaupt in Betrieb hatten. Die Spritze funkelte wie neu. Dass bei einer Spritze alle Flüssigkeit führenden Teile flüssigdüngerfest ausgeführt sind, ist heute Standard. Amazone fertigt aber auch sämtliche Schrauben und sogar die Hydraulikverschraubungen aus Nirosta. Schläuche, Kabeln und Hydraulikleitungen sind vorbildlich verlegt.

Die Amazone Anbauspritzen der Serie UF 01 sind ideal für Betriebe, die auf Grund der hohen Anschaffungskosten eine gezogene Spritze nicht auslasten können oder auch kleiner Schläge befahren müssen. Die möglichen Behältergrößen und Gestängebreiten garantieren eine hohe Schlagkraft. Die technische Ausstattung und die Verarbeitungsqualität dieser Spritze sind top. Der Bordcomputer Amatron+ bietet neben der Überwachung und Steuerung der Spritze viele praktische Zusatzfunktionen. Die Bedienung könnte in manchen Punkten verbessert werden.

Autor:Ing. Johannes PAAR, Bad Blumau

Neuer Transportprofi fürs Steile

Reform bringt neue Transporter auf den Markt. Die Erfolgsserien 75 und 80 werden von den neuen Modellen T8 und T9 abgelöst. In diesem ersten Fahrbericht sagen wir Ihnen, was neu ist.

Serienmäßig sind die beiden neuen Mulis mit dem bekannten 16/8-Getriebe ausgestattet.
Serienmäßig sind die beiden neuen Mulis mit dem bekannten 16/8-Getriebe ausgestattet.
Reform hat bei der Entwicklung der neuen T-Modelle auch an den Fahrer gedacht. Das Einsteigen in die Kabine ist durch den breiten, niedrigen Einstieg komfortabel. Gute Übersicht, nicht zuletzt dank größerer Außenspiegel, und vergrößertes Platzangebot – der neue Muli ist um etwa 20 cm breiter geworden – tragen zur Verbesserung des Arbeitsplatzes bei.

Der Kunde kann zwischen den zwei Kabinenvarianten Standardkabine ohne Dachbeleuchtung und Kommunalkabine mit Dachbeleuchtung und zusätzlichem Lärmdämmpaket wählen. Die Vollsichttüren mit getönten Schiebefenstern sind nur bei der Kommunalkabine im Serienumfang enthalten. Gegen einen Aufpreis von 5.508,- Euro inkl. MwSt. liefert Reform auch eine Klimaanlage mit. Die Sicherungen befinden sich nicht mehr unter der Motorhaube, sondern wurden bei den neuen Mulis in die Kabinenrückwand verlegt. An dieser Stelle sind sie besser vor Staub und Feuchtigkeit geschützt und obendrein leichter zugänglich. Weiters sind auch alle Elektronikkomponenten in die Rückwand integriert.

Neu ist auch ein komplettes Rostschutzpaket, das die Wertigkeit des Mulis auch noch nach Jahren erhöhen soll.

Neben dem neuen Aussehen bietet die neue Muli-Baureihe von Reform für den Fahrer einen höheren Bedien- und Fahrkomfort. Die größte Errungenschaft bei dieser neuen T-Serie ist die elektronisch gesteuerte Einzelrad-Federung mit Niveauausgleich. Keine großen Änderungen gibt es beim Motor und dem Getriebe. Die Kabine zeichnet sich durch eine übersichtliche Bedienung und eine verbesserte Lärmdämmung aus. Reform wird die neuen Transporter in Österreich erstmals auf der Rieder Messe zeigen.

Autor: Ing. Johannes PAAR, Bad Blumau


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Aktualisiert am: 04.09.2005 20:30
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