Schweineproduktion in Österreich: Deutlicher Strukturwandel

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In den vergangenen drei Jahrzehnten hat sich im österreichischen Schweinesektor ein erheblicher Strukturwandel vollzogen. Während 1980 insgesamt 3 706 200 Schweine gehalten wurden, waren es 2008 nur noch 3 064 200. Das ist ein Rückgang um gut 17 %, berichtet Agra-Europe.
Allein von 2007 auf 2008 verringerte sich der Bestand um fast 7 %. Noch deutlicher zeichnet sich der Strukturwandel in der Zahl der schweinehaltenden Betriebe ab: 1980 gab es 202 460 Schweinehalter, deren Zahl bis 2008 um 80 % auf 39 840 sank. Auch hier vollzog sich von 2007 auf 2008 ein überdurchschnittlicher Rückgang, und zwar um 17 %. Allerdings zeigt der Inlandsabsatz an Schweinen in der Alpenrepublik seit 1980 eine steigende Tendenz auf hohem Niveau.

Hohe Zahl an Schweinen werden importiert

Wurden vor drei Jahrzehnten etwa 4 225 700 Schweine im Inland vermarktet, waren es 2008 rund 4 737 600. Ein Jahr zuvor war die Verkaufszahl mit 4 960 600 Schweinen fast an den Rekordabsatz des Jahres 2000 mit rund 5 Millionen Tieren herangekommen. Ein Spitzenwert wurde 2000 auch beim Pro-Kopf- Verbrauch an Schweinefleisch verzeichnet; damals lag dieser Wert bei 60,7 kg. Im Jahr 1980 hatte der Durchschnittsverbrauch 54,5 kg betragen; 2008 waren es rund 58 kg. In den vergangenen drei Jahrzehnten hat Österreich kontinuierlich eine hohe Zahl an Schweinen importiert; eine Ausnahme bildete lediglich das Jahr 1990. Die Einfuhren erreichten in den Jahren 2007 und 2008 Rekordwerte. Im Vorjahr wurden beispielsweise 827 300 lebende Schweine nach Österreich geliefert; exportiert wurden 108 900 Tiere.


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Aktualisiert am: 27.10.2009 11:14
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