Sandliegeboxen für Milchkühe



Bei Famile Hofer aus St. Radegund bei Graz liegen die Kühe besser als so mancher Tourist am Mittelmeer. Die Liegeboxen sind nämlich mit Sand höchster Qualität eingestreut.
Nicht nur aus diesem Grund ist der Betrieb ein Exot in dieser Gegend.
Den Kühen sieht man an, dass ihnen das „Sandbett“ gefällt. Der Sand wird entweder mit einem Hoftrac oder per Hand eingestreut.
Den Kühen sieht man an, dass ihnen das „Sandbett“ gefällt. Der Sand wird entweder mit einem Hoftrac oder per Hand eingestreut.
Sand als Einstreu für die Liegeboxen ist eine bei uns noch wenig verbreitete Variante. Familie Hofer aus St. Radegund bei Graz hat sich trotzdem dafür entschieden und es bisher nicht bereut. Eine wichtige Rolle spielte dabei auch die Tatsache, dass Stroh für die Landwirte schwer verfügbar ist und relativ teuer zugekauft werden muss. „Von der Hygiene her ist der Sand unschlagbar“, zeigt Peter Hofer einen weiteren Vorteil auf. Die Klauen nutzen sich gut ab, leider aber auch der Schieber für die Entmistung. Ursprünglich standen auf dem Betrieb einige Milchkühe in Anbindehaltung. Als sich Familie Hofer entschied die Landwirtschaft weiter zu führen, wurde auch der Einstieg in die Direktvermarktung oder die Eröffnung eines
Buschenschank überlegt. Die Wahl fiel aber schlussendlich doch auf eine Intensivierung der Milchviehhaltung und der Stallneubau war damit beschlossene Sache. Wie die Kühe mit dem „Liegen wie am Strand“ zurecht kommen und wie Familie Hofer zum Sand als Einstreulösung kam, lesen sie in der aktuellen Ausgabe.

Autor: Anna Patz, Halbenrain

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in der Ausgabe 16 von „Der fortschrittliche Landwirt“

Weiters in dieser Ausgabe:
• Beruf Klauenpflerger
Zur Weide sinnvoll zufüttern
• Neuheiten & Highlights
• Fleckvieh Fleisch Zucht


Autor:
Aktualisiert am: 02.08.2011 13:18
Landwirt.com Händler Landwirt.com User