RABE stellt Insolvenzantrag - Eibl&Wondrak bezieht Stellung

Die Firma Eibl&Wondrak als Generalimporteur von Rabe Geräten in Österreich hat uns heute folgende Stellungnahme zur Situation bei Rabe geschickt.

RABE hat viel Geld in die Entwicklung, u.a. der neuen Sätechnik investiert. Dadurch hat Rabe Finanznöte und hat nach einem strategischen Partner gesucht.

Da Rabe bereits heute Sätechnik für Vogel & Noot produziert, hat das österreichische Unternehmen Vogel & Noot Interesse an einer Beteiligung gezeigt." so Wilhelm von Allwörden. "Es sei jedoch notwendig, u.a. um aus dem Tarifvertrag mit 34h Woche herauszukommen und auf 40h Woche umzustellen, womit eine wirtschaftliche Produktion möglich wird, ein gerichtliches Planverfahren einzuleiten. Dies ist eine Sonderform der Insolvenz, welche eine Fortführung des Betriebes sicherstellt."

Was bedeutet dies für die RABE Kunden?

"Mit der Unternehmensfortführung und dem Erhalt der Marke und der Produkte von Rabe", so Eibl & Wondrak Geschäftsführerin Aline Eibl " ist eine lückenlose Versorgung unserer Kunden gewährleistet. Jeder wird seine Maschinen geliefert bekommen und auch die Ersatzteile, denn nun ist eine Fortführung gesichert." Aline Eibl hofft, daß sich die RABE Händler und Kunden nicht verunsichern lassen, denn für Qualität und Versorgung garantiert auch weiterhin Eibl & Wondrak. Sollte es hier Veränderungen geben, wird Eibl & Wondrak natürlich umgehend informieren. "Das sind wir unseren Kunden und Händlern einfach schuldig!", so Aline Eibl



Aktualisiert am: 28.02.2006 08:30
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