Preise für weibliche Schlachtrinder steigen

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Zur Zeit sind die Schlachtzahlen geringer als der Bedarf der Schlachtbranche. Das zeigt sich EU-weit an steigenden Jungstierpreisen, österreichweit an der Anhebung der Notierung für Schlachtkalbinnen um 3 Cent auf 3,12 €/kg Schlachtgewicht.
In der zweiten Juniwoche stiegen mit den Preisen für Schlachtkühe auch die Notierung für Kalbinnen um 3 Cent/kg. Foto: Taferner
In der zweiten Juniwoche stiegen mit den Preisen für Schlachtkühe auch die Notierung für Kalbinnen um 3 Cent/kg. Foto: Taferner
Aufgrund eines knappen Angebotes bei Jungstieren in einigen EU-Regionen wird bereits von einer Trendwende bei Jungstierpreisen berichtet, regional kann es entgegen der saisonüblichen Marktsituation bereits zu leichten Preisaufschlägen kommen. Bei Schlachtkühen setzt sich der knappe Angebotstrend weiter fort. Es wird nochmals von leicht steigenden Preisen berichtet.

Preis für Schlachtkalbinnen gestiegen

In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren stabil, die Nachfrage etwas lebhafter, die Preise für Jungstiere und Ochsen sind in der laufenden Woche unverändert. Bei Schlachtkühen bleibt das Angebot weiter hinter den Erwartungen der Schlachthofbranche. Im Trend der steigenden Schlachtkuhpreise sind auch die Preise für Kalbinnen leicht steigend. Bei Schlachtkälbern ist Angebot und Nachfrage ausgeglichen, die Preise sind unverändert.

Preiserwartungen netto für Woche 24 (12.06.2017 – 18.06.2017)
(Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise für Handelsklasse R2/3 ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen!)

Jungstier € 3,39

Kalbin € 3,12

Kuh € 2,63

Schlachtkälber € 5,55

Zu den Schlachtrinderpreisen der Vorwoche

Aktualisiert am: 19.06.2017 15:00