Precision Dairy Farming steigert Ökonomie

Präzisionsarbeit bei Milchkühen soll einem Ziel dienen: Die Ökonomie am Betrieb zu steigern. Dabei wird es künftig noch wichtiger sein, das Management und die Haltungsbedingungen die Rinder anzupassen, und nicht umgekehrt.
Precision Dairy Farming soll die Ökonomie der Milchviehherde steigern. Foto: Björn Qvarfordt, DeLaval
Precision Dairy Farming soll die Ökonomie der Milchviehherde steigern. Foto: Björn Qvarfordt, DeLaval
Precision Dairy Farming zählt jetzt auch zum Wortschatz eines Milchbauers. Dabei ist davon auszugehen, dass sich der Begriff „Precision Dairy Farming“ ganz ohne viel Widerstand in der deutschen Sprache etabliert. Können Sie sich noch erinnern? Ganz ähnlich wie beim „Cow Comfort“ vor zehn Jahren. Ein englischer Begriff ist natürlich sehr gut fürs Marketing zu gebrauchen. Um es auf den Punkt zu bringen, Kühe werden in nächster Zeit ganz sicher nicht GPS-gesteuert im Stall herumgeführt. Vielmehr geht es im Prinzip eigentlich nur darum, die Ökonomie in der Milchviehhaltung zu steigern. Dazu gibt es viele Wege, die zum Ziel führen. Daten und Informationen sind genügend da. Es braucht nur einen geeigneten Filter, um sie verständlich für das Personal aufzubereiten. Bei aller Technik und Technologie die wir dazu nutzen können, um eine Sachen werden wir wohl nicht herum kommen. Die Kuh ist und bleibt ein Tier und will nach ihrem natürlichen Verhaltensmuster leben. Es liegt am Tierbesitzer oder am Betreuungspersonal allein, mit und nicht gegen den Willen der Kühe den Profit am Milchviehbetrieb zu steigern.


Autor: Michael Schilling, Edelschrott



Mehr darüber erfahren Sie in der Ausgabe 19 von „Der fortschrittliche Landwirt“

Weiters in dieser Ausgabe:
  • Silomaissorte nach Rationstyp wählen
  • Betriebsreportage Fleckviehzuchtbetrieb Rolf Offner
  • Grünland bewirtschaften im Herbst







Aktualisiert am: 20.09.2013 09:57
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