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Praktisches Mähdrusch-Seminar

Kategorien zum Thema: Ackerbau Getreide Top Maehdrescher
Auch dieses Jahr hält das ÖKL am 6. Juli in Reisenberg ein Seminar zum Thema Mähdrusch ab. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem schonenden Drusch.
Agrarberater Klaus Semmler erläutert die Optimierung der Einstellungen: Immer von vorne beginnen. Foto: ÖKL
Agrarberater Klaus Semmler erläutert die Optimierung der Einstellungen: Immer von vorne beginnen. Foto: ÖKL
Nicht nur Saatgutvermehrungen sollten schonend gedroschen werden. Ein zu hoher Bruchkornanteil mindert den Preis auch bei Mahl- und Braugetreide. Ist zudem die Einstellung des Winds und der Siebe nicht in Ordnung, so gelangt das Bruchkorn als Ausfall am Feld. Dann ist es selbst für den Futtertrog am Betrieb verloren.

In der Theorie…
…wird – vor dem Hintergrund eines schonenden Drusches – das tangentiale und das axiale Prinzip verglichen. Letzteres ist schonender für das Korn aber aggressiver zum Stroh. Landwirte die aber das Stroh nutzen wollen bevorzugen daher das herkömmliche Schüttler-Prinzip.
Der Referent Klaus Semmler wird anhand der vier wichtigsten Hersteller die grundsätzlichen Unterschiede aufzeigen. Zudem zeigt er den Teilnehmern ein paar Kniffe, wie diese ihr Fabrikat am besten Einstellen können. So mancher Teilnehmer wird überrascht sein, wie weit er die Geschwindigkeit erhöhen kann, ohne dass er sich vor einem Wickler fürchten muss.

Im Praxis-Teil…
…wird Semmler zu Beginn die Baugruppen am Drescher besprechen. Danach folgen die fruchtspezifischen Grundeinstellungen und im Anschluss die Optimierung. Beim Seminar wird das Ganze am Beispiel einer dicht stehenden Wintergerste präsentiert. Die Einstellung geschieht in Echtzeit am Feld. So sehen die Teilnehmer, wie sich jede Einstellung auf die Qualität des Drusches auswirkt. Dabei ist besonders die Wechselwirkung zwischen Reinigung und Verluste interessant. Zu guter Letzt erläutert ein Vertreter eines Saatzuchtunternehmens, welche Anforderungen die Firmen an Saatgetreide stellen.

Sollte es an dem Termin regnen, wird Sie das ÖKL über eine kurzfristige Terminverschiebung informieren.

Die Kosten für einen Seminartag betragen
für Landwirte mit Betriebsnummer 110 €
für Teilnehmer ohne Betriebsnummer150 €.


Das Anmeldeformular finden Sie unter dem Link an der rechten Seite.

Aktualisiert am: 09.06.2017 08:18