Pflug, Grubber und Co.

Die gegenwärtigen Trends in der Bodenbearbeitungs- und Sätechnik wurden auf der Agritechnica 2005 noch einmal verstärkt sichtbar. Wir spüren diese Trends und Unternehmensstrategien auf, mit denen die Unternehmen sich den aktuellen Herausforderung stellen.
Kverneland CTS Stubble Finisher – alles in einem Arbeitsgang.
Kverneland CTS Stubble Finisher – alles in einem Arbeitsgang.
Der Begriff des „modernen“ Ackerbaus ist nichts anderes als die Renaissance alter ackerbaulicher Tugenden unter Einsatz jetzt verfügbarer Technologien. Vor allem die so genannte „konservierende“ Bodenbearbeitung mit einem ersten Stoppelarbeitsgang und einem nachfolgendem Sekundärarbeitsgang in Kombination mit der Aussaat – so flach wie möglich und so tief wie nötig – erspart Arbeits- und Kraftstoffaufwand. Die Geräte werden zunehmend kombinierbar und universell einsetzbar. Damit verringern sich tendenziell die Maschineninvestition und die Anzahl der einzusetzenden Geräte, die traditionell den Hof des Landwirtes füllen. Universaldrillmaschinen, Kombination von Saatbettbereitung und Aussaat, Kurzgrubber zur Kombination von erstem und zweitem Stoppelarbeitsgang, auswechselbare Saatschiene für Getreide- bzw. Einzelkornsaat – all das dient dieser Zielsetzung. Gesundes Pflanzenwachstum wird gefördert durch exakte und wechselnde Arbeitstiefe mit differenzierten Scheiben- und Zinkenformen, gute Einarbeitung der Pflanzenreste, wetterfeste Rückverfestigung der Aussaat, oder auch exakte Platzierung einer Anschubdüngung unter dem Saatband. Schnellwechselsysteme für die unterschiedlichen Arbeitswerkzeuge und bei immer größerer Arbeitsbreite auch hydraulisch einklappbare Arbeitsbreiten für den Straßentransport ersparen unproduktive Arbeitszeiten.

Autor: DI Wolfgang KUTSCHENREITER, Gailingen am Hochrhein


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Aktualisiert am: 21.11.2005 14:51
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