Offene Stalltüren gegen Aktivistenkampagne

Am 20. Mai 2017 fand ein „Tag der offenen Stalltür“ bei SAUGUT Bauern aus verschiedenen Regionen der südlichen Steiermark statt. Da im Vorfeld Aktivisten in einige Stallungen eingebrochen waren, wollten die betroffenen Betriebsleiter zeigen, dass sie nichts zu verbergen haben.
Vier SAUGUT-Mitglieder öffneten ihre Stalltüren für Besucher, darunter der kombinierte Betrieb Rumpf. Foto: Saugut
Vier SAUGUT-Mitglieder öffneten ihre Stalltüren für Besucher, darunter der kombinierte Betrieb Rumpf. Foto: Saugut
Mindestens 1.000 interessierte Besucher leisteten der Einladung der vier SAUGUT-Betriebe Folge und sahen sich die Betriebe, die an diesem Tag ihre Stalltüren öffneten, an. „Wir sind überwältigt von diesem Besucheransturm und die Resonanz war durchwegs sehr positiv“, so Werner Pail, Obmann von SAUGUT.

Buntes Programm auf den Betrieben
Mit den Betrieben Rumpf und Jeitler waren zwei kombinierte Betriebe (Schweinezucht und -mast) und mit den Betrieben Pail und Trummer zwei reine Mastbetriebe bereit, tiefe Einblicke in die Arbeit auf ihren Bauernhöfen zu geben. Neben Stallführungen gab es auch viele Informationen zur Entwicklung der heimischen Schweinehaltung, Gülleausbringung, Kreislaufwirtschaft, Ackerbau und Fütterung und vieles mehr. Für die Kleinsten gab es auf jedem Betrieb ein eigenes Kinderprogramm, Schweindl zum Anfassen und nach der richtigen Beantwortung von einigen kniffligen Fragen eine Urkunde zum „Bauernhofexperten“ samt coolen SAUGUT Präsenten. Regionale Schmankerln und geselliges Beisammensein mit vielen Diskussionen machten für die SAUGUT Bauern den Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis und einer Aktion, die auf jeden Fall jedes Jahr stattfinden muss, berichten die Initiatoren.

Unverständnis für die vorangegangenen Stalleinbrüchen samt VGT Gegenkampagne
Mit einem Plakat reagierte der Betrieb Pail gegen den Stalleinbruch radikaler Aktivisten. Foto: Saugut
Mit einem Plakat reagierte der Betrieb Pail gegen den Stalleinbruch radikaler Aktivisten. Foto: Saugut
Dass man in nächtlich in Stallungen von Bauern einbricht, die ohnehin ihre Türen für jedermann öffnen, sorgte im Umfeld der Betriebe für Unverständnis. Obwohl bei der Pressekonferenz vom VGT klar zum Ausdruck kam, dass auf keinen der gezeigten Bilder ein Gesetzesverstoß zu sehen ist, haben sich alle vier betroffenen Betriebe freiwillig bereit erklärt sich einer ausführlichen amtlichen Kontrolle zu unterziehen. Dies wurde von der Tierschutzombudsstelle am 22. Mai 2017 mitgeteilt. „Wir möchten nichts im Raum stehen lassen, wir haben nichts zu verbergen und möchten mit damit die restlichen Zweifel beseitigen“, so Obmann von SAUGUT Werner Pail, der mit seinem Betrieb auch selbst Opfer der VGT Kampagne wurde.



Aktualisiert am: 02.06.2017 09:39
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