Kampf der Gemeinen Rispe

Einmal mehr erweist sich die Gemeine Rispe als Problemgras im Grünland. Wer sie aber jetzt bekämpft, erspart sich später Probleme bei der Fütterung.
Eine Bekämpfung der Gemeinen Rispe erspart spätere Probleme mit der Futterakzeptanz.
Eine Bekämpfung der Gemeinen Rispe erspart spätere Probleme mit der Futterakzeptanz.
Die Gemeine Rispe breitet sich in Mehrschnittwiesen massiv aus und führt zu einer geringeren Futteraufnahme oder sogar zu einer Futterverweigerung. Zuerst muss die Gemeine Rispe erkannt und dann eine Sanierung der Flächen eingeleitet werden. Mitte August (rauere Tallagen) bis Mitte September (milde Gunstlagen) lässt sich der Flachwurzler gut mit der Starkstriegeltechnik herauskämmen und entfernen.

Gemeine Rispe explodiert
Das ausläufertreibende Untergras wächst aufgrund der Schnittempfindlichkeit der Obergräser (z.B. Knaulgras, Wiesenschwingel, Goldhafer) in die entstandenen Lücken hinein. Geht wegen der fehlenden Obergräser der Ertrag zurück, so reagiert der Landwirt zuerst mit einer höheren Düngung, die von der Gemeinen Rispe allerdings zur weiteren Ausweitung genutzt wird. Bei Übernutzung kann die gemeine Rispe innerhalb von zwei bis vier Jahren die Grasnarbe bis zu 80 % einnehmen. Flachgau, Innviertel, Sauwald, Voralpengebiet und die Haupttäler Rhein, Inn, Salzach, Enns, Mur, Mürz und Drautal sind von dieser Entwicklung zum Teil stark betroffen.

Tipps zur Bekämpfung der Gemeinen Rispe finden Sie in Ausgabe 16.

Autor: Univ.-Doz. Dr. Karl BUCHGRABER, LFZ Raumberg-Gumpenstein

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Aktualisiert am: 11.08.2010 16:15
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