Kalbfleischangebot rückläufig

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Bei Jungstieren sind Angebot und Nachfrage in den meisten EU-Ländern überwiegend ausgeglichen. Die Schlachtkuhpreise sind etwas unter Druck.
Durch das rückläufige Angebot an Schlachtkälbern zog der Preis um 10 Cent/kg SG an. Foto: Taferner
Durch das rückläufige Angebot an Schlachtkälbern zog der Preis um 10 Cent/kg SG an. Foto: Taferner
In den meisten EU-Ländern sind die Jungstiermärkte ausgegleichen. Regional (z.B. Bayern) wird von einem etwas höherem Angebot berichtet. Die Preise sind stabil. In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren, Ochsen und Kalbinnen stabil und reicht nachfrage-seitig aus. Die Preise sind unverändert.

Österreichischer Schlachtkuhmarkt uneinheitlich

Bei Schlachtkühen wird EU-weit meist von einem ausreichenden Angebot berichtet. Die Preise sind leicht unter Druck. Bei Schlachtkühen ist der österreichische Markt weiterhin uneinheitlich, regional ist das Angebot rückläufig (z.B. Oberösterreich, Niederösterreich). Im Westen gelangen saisonbedingt etwas größere Mengen zur Vermarktung.
Bei Redaktionsschluss konnte daher keine österreichweit einheitliche Kuhpreisnotierung vereinbart werden.

Bei Schlachtkälbern ist das Angebot rückläufig und trifft auf eine, für diese Jahreszeit, normale Nachfrage. Die Preise steigen leicht.

Preiserwartungen netto für Woche 40 (01.10. - 07.10.2018)
Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise (exkl. MwSt.) für Handelsklasse R2/3 ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen!

Jungstier € 3,56

Kalbin € 3,10

Kuh ausgesetzt (KW 39: € 2,36)

Schlachtkälber € 5,85 (+10 Cent)

Quelle: Österreichische Rinderbörse

Zu den Schlachtrinderpreisen der Vorwoche

Aktualisiert am: 01.10.2018 14:09