Jagd: Umdenken ist notwendig

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Gerade für Landbewirtschafter ist eine verlässliche Partnerschaft mit der Jagd wichtiger denn je. Dazu müssen aber auch die Jäger offen sein für Veränderungen.
Jäger müssen offen sein für Veränderungen und Kooperationen mit der Landwirtschaft. Foto: Billion Photos/shutterstock.com
Jäger müssen offen sein für Veränderungen und Kooperationen mit der Landwirtschaft. Foto: Billion Photos/shutterstock.com
Jäger fühlen sich häufig von der Öffentlichkeit missverstanden und als Bambimörder diffamiert. Doch man muss kein radikaler Tierschützer sein, um Kritikpunkte an der Jagd zu finden. Ein Grund für die hohen Schalenwildbestände, die in vielen Gebieten die Waldverjüngung gefährden, ist die Winterfütterung, die oft gar nicht notwendig wäre. Neben diesem Problemfeld gibt es die immer zahlreich werdenden Konflikte zwischen Jägern und Erholungssuchenden. Auch so mancher Landwirt weiss davon zu berichten, das mancher Jagdausübende glaubt, mit der Jagdpacht der neue Grundstückseigentümer zu sein. Es liegt an der Jägerschaft selbst, aktiv am stark ramponierten Bild in der Öffentlichkeit zu arbeiten. Jagdbehörden müssen konsequent auf Übertretungen des Jagdgesetzes reagieren genauso wie sich Jagdverbände von Mitgliedern klar distanzieren müssen, die sich nicht an Regeln halten. Ansonsten bleibt nur der bequeme Schmollwinkel über und die Klage, dass man missverstanden würde. In Zeiten von explodierenden Wildbeständen und stark wachsenden Wildschäden braucht die Landwirtschaft aber in Form der Jägerschaft einen verlässlichen Partner. Dazu braucht es aber ein Umdenken bei den Jagdausübenden.

Aktualisiert am: 25.08.2016 14:59
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