Horsch: Direkt säen und neue Grubber

Horsch präsentierte kürzlich auf seinem Stammsitz in Schwandorf (D) seine Neuheiten für die Agritechnica. Das sind die Details der neuen Maschinen.
Direktsaat ab 3 m Arbeitsbreite ist mit der neuen Avatar SD möglich. (Fotos: Weninger)
Direktsaat ab 3 m Arbeitsbreite ist mit der neuen Avatar SD möglich. (Fotos: Weninger)
Mit der Avatar 3 und 4 SD stellt Horsch nun Sämaschinen für die Direktsaat ab 3 m Arbeitsbreite vor. Sie ergänzen die größeren Modelle Avatar 6-12 SD und SW. Der Schardruck des SingleDisc-Einscheibenschars beträgt bis zu 310 kg bei leerem Tank. Durch den zweibalkigen Aufbau soll sie trotz eines Reihenabstands von 16,7 cm verstopfungsfrei arbeiten. Das Tankvolumen beträgt 2.800 l. Mit der Doppeltankversion (3.800 l) können Saatgut und Dünger (Version G & F) gleichzeitig ausgebracht werden. Zusätzlich ist eine Mikrogranulateinrichtung (200 l) verfügbar, um eine weitere Komponente auszubringen.

Die Kreiseleggen-Säkombi Express 4 KR ist nun auch als klappbare Version zu haben.
Die Kreiseleggen-Säkombi Express 4 KR ist nun auch als klappbare Version zu haben.
Express 4KR
Die Express 4 KR ist neben der starren Variante nun auch klappbar auf eine Transportbreite von maximal 3 m verfügbar. Die Express KR ist die Horsch Universaldrilltechnik am Dreipunkt mit den TurboDisc Doppelscheibenscharen in Kombination mit der Kreiselegge Kredo. Die 4 KR kann wahlweise mit einer Trapezringwalze oder einem Zahnpacker ausgestattet werden. Die 14 Kreisel sollen auch bei schwierigsten Bedingungen für eine perfekte Saatbettbereitung sorgen. Für eine bessere Gewichtsverteilung wird die klappbare Express mit dem 1.600 l fassenden Fronttank Partner FT kombiniert.

Der Cruiser XL kommt nun auch als gezogene 5 und 6 m breite Version auf den Markt.
Der Cruiser XL kommt nun auch als gezogene 5 und 6 m breite Version auf den Markt.
Cruiser 5 und 6 XL
Der neue gezogene Feingrubber Horsch Cruiser 5 und 6 XL füllt die Lücke zwischen den 3-Punkt-Modellen und den 10 und 12 m breiten gezogenen Varianten. Der Cruiser soll durch seine sechs Balken und den Strichabstand von 15 cm hervorragend mischen und verteilen, so Horsch. Durch die Rahmenhöhe von 70 cm seien auch große Mengen an organischem Material kein Problem. Der Grubber ist mit vier verschiedenen Scharvarianten ausrüstbar. Der neue Horsch Federzinken verfügt über eine neue Technologie für mehr Durchgang – der Scharstiel läuft über dem Rahmen und hat daher 70 statt 60 cm Durchgang.

Welche Neuheiten Horsch noch auf der Agritechnica vorstellen wird, lesen Sie in der LANDWIRT-Ausgabe 21/2017.
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Aktualisiert am: 20.10.2017 13:59
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