Holzspalter der 20 t-Klasse im Vergleich

Neben modernen Sägespaltautomaten sind zapfwellenbetriebene Holzspalter für den Dreipunktanbau nach wie vor das gängigste Verfahren um Holz in Meterware zu spalten. Grund genug für die Fachzeitschrift „Der fortschrittliche Landwirt“ sieben Holzspalter im Praxiseinsatz und auf dem Prüfstand der BLT Wieselburg zu vergleichen.
7 Brennholzspalter im Vergleich (v.l.): BGU, Binderberger, Growi, Kienesberger, Krpan, Posch und Uniforest.
7 Brennholzspalter im Vergleich (v.l.): BGU, Binderberger, Growi, Kienesberger, Krpan, Posch und Uniforest.
Die Auswahl an Brennholzspaltern auf dem Forstmaschinenmarkt ist schier endlos. Jeder Hersteller argumentiert für sein Produkt. Aber wo liegen wirklich die Unterschiede und wie wirken sich diese auf die Arbeit aus? Dieser Vergleich von sieben Brennholzspaltern der 20 t-Klasse soll Ihnen einen Einblick verleihen. Untersucht wurden die Spalter der Marken BGU, Binderberger, Growi, Kienesberger, Krpan, Posch und Uniforest.
Wie in anderen technischen Bereichen, so gibt es auch bei den Holzspaltern unterschiedliche Ansichten über das richtige Maß bzw. die optimale, praxisgerechte Ausführung einzelner Bauteile oder der gesamten Maschine. Was sich bewährt, das gefällt – dabei dürfen unterschiedliche Arbeitsweisen der Bedienungspersonen nicht außer Acht gelassen werden.
Alle sieben Testkandidaten wurden von Fachleuten der FAST Ort/Gmunden bei der praktischen Spaltarbeit beurteilt. Die messtechnische Prüfung wurde von Ingenieuren an der BLT Wieselburg durchgeführt. Und zu guter Letzt haben wir auch noch Experten der SVB und AUVA für die sicherheitstechnische Beurteilung der Spalt- und Bedienelemente zu Rate gezogen.

Für den Antrieb der Spalter wurde bei allen Messungen derselbe Traktor mit 52 kW/71 PS Nennleistung verwendet. So wurde gemessen:
• Der Leistungsbedarf an der Zapfwelle wurde aus Drehmoment und Drehzahl errechnet. Zur Messung dieser beiden Größen wurde ein Drehmomentaufnehmer mit integrierter Drehzahlmessung verwendet.
• Der Hydraulikdruck wurde am Eingang zum Hydraulikzylinder mittels elektronischen Druckaufnehmers gemessen.
• Die Geschwindigkeit des Spaltkeiles wurde aus dem zurückgelegten Weg und der benötigten Zeit errechnet.
• Die Spaltkraft wurde mit einer Kraftmessdose unterhalb des Spaltkeiles gemessen.
• Die Lautstärke wurde am rechten Ohr der Bedienperson gemessen.

Alle Einzelheiten dieser Vergleichsuntersuchung haben wir für Sie in einer Sonderbeilage zu unserer Fachzeitschrift „Der fortschrittliche Landwirt“ zusammengefasst. Bestellen Sie ein kostenloses Probeheft der Ausgabe 21/2012 unserer Fachzeitschrift „Der fortschrittliche Landwirt“.

Aktualisiert am: 28.10.2012 13:20
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