Heumilch enthält doppelt so viele Omega-3-Fettsäuren

Kategorien zum Thema: Rinder Milchvieh Top
Das Institut für Lebensmittelwissenschaften an der Universität für Bodenkultur bestätigt, dass Heumilch rund doppelt so viele Omega-3-Fettsäuren wie Standardmilch beinhaltet. Außerdem ist das Verhältnis von Omega 3- zu Omega-6-Fettsäuren optimal.
 Heumilch enthält nicht nur rund doppelt so viele Omega-3-Fettsäuren und konjugierte Linolsäuren, CLA, wie Standardmilch. Auch das Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6-Fettsäuren ist laut jüngsten Untersuchungen ideal.
Heumilch enthält nicht nur rund doppelt so viele Omega-3-Fettsäuren und konjugierte Linolsäuren, CLA, wie Standardmilch. Auch das Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6-Fettsäuren ist laut jüngsten Untersuchungen ideal.
Die Ergebnisse liegen jetzt vor: „Heumilch enthält nicht nur rund doppelt so viele Omega-3-Fettsäuren und konjugierte Linolsäuren, CLA, wie Standardmilch“, erklärt Andreas Geisler von der ARGE Heumilch. „Auch das Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren ist laut jüngsten Untersuchungen ideal.“ Dieses Verhältnis ist dafür verantwortlich, wie viel der aufgenommenen Linolensäure im menschlichen Körper in ernährungsphysiologisch wichtigen langkettigen Omega-3-Fettsäuren umgewandelt wird. „Je mehr Linolensäure in der Nahrung enthalten ist und umso enger das Verhältnis – d.h. umso weniger Omega-6-Fettsäuren im Verhältnis zu den Omega-3-Fettsäuren vorhanden sind – desto höher ist die Umwandlungsrate in langkettige Omega-3-Fettsäuren“, erläutert der Milchexperte.


Heumilch ist gesund
Andreas Geisler: „Heumilch und daraus hergestellte Produkte sind daher die erste Wahl bei Milchprodukten.“ Omega-3-Fettsäuren wirken positiv auf das Herz-Kreislauf-System, blutdrucksenkend, gefäßschützend, entzündungshemmend und sollen Allergien vermindern. Die konjugierten Linolsäuren, CLA, können wiederum die Cholesterinwerte verbessern sowie zur Gewichtsreduktion beitragen, da sie das Körperfett reduzieren. „Die Basis für die guten Fettsäuren-Werte liegt in der Fütterung der heimischen Heumilchkühe, die im natürlichen Jahreslauf erfolgt“, so Geisler.


Aktualisiert am: 06.03.2012 14:33
mehr Informationen über Milchvieh

Bio-Milch: Das Angebot wächst

Bio-Milch boomt. 2017 lieferten Österreichs Milchbauern um 11 % mehr Bio-Milch als im Jahr zuvor, Bauern in Deutschland sogar um 18 %. Bei vielen Molkereien gibt es deshalb derzeit Wartelisten für Umsteiger.

Warum die Grundfutterqualität entscheidet

Milchviehbetriebe mit mäßigen Grünlandbeständen geraten zunehmend in die Enge, da mit dem Zuchtfortschritt auch die Qualität des Grundfutters steigen muss. Mehr Kraftfutter aus dem Grünland heißt das Motto. Denn bestes Grundfutter hebt die Rentabilität.

Halfter richtig anlegen

Ob beim Fixieren, Überstellen oder Vorführen: immer wieder ist die Fähigkeit gefragt, Rinder mit Stricken zu halftern. Wir zeigen Schritt für Schritt, wie man ein Halfter richtig anlegt.

Weidezaun bauen

Wird die Weidhaltung intensiv betrieben, steigen auch die Anforderungen an den Zaun. Weidezäune müssen so gestaltet sein, dass sie die größtmögliche Hütesicherheit bei moderatem Arbeits- und Materialaufwand gewährleisten.

Milch automatisch zapfen

Um mit 15 Kühen im Vollerwerb bestehen zu können, braucht es Eigeninitiative und Einfallsreichtum. Am Biohof Kumer wird ein großer Teil der Milch über den Milchautomaten ab Hof verkauft.