Handmähen wissenschaftlich analysiert

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Studentinnen untersuchten das Handmähen aus sportphysiologischer Sicht. Es wurde ein Verbrauch von 500 kcal/Stunde errechnet.
Die Testmäher mussten einen schweißtreibenden Einsatz absolvieren: Sowohl Sauerstoffaufnahme wie auch die Pulsfrequenz wurden gemessen. Foto: LK Tirol
Die Testmäher mussten einen schweißtreibenden Einsatz absolvieren: Sowohl Sauerstoffaufnahme wie auch die Pulsfrequenz wurden gemessen. Foto: LK Tirol
Das Handmähen ist eine der urtypischen landwirtschaftlichen Tätigkeiten. Aufgrund von verschiedenen Ursachen wird es immer weniger ausgeübt. Um aufzuzeigen, welch positive Auswirkungen das Handmähen auf den Körper hat, organisierte die BLK eine wissenschaftliche Untersuchung.

Ablauf und Ergebnisse
Im Rahmen ihrer Diplomarbeit haben die beiden Sportstudentinnen Vera Prünster und Jessica Ranalter im Sommer 2017 einen Feldversuch organisiert. Dieser basierte auf festgelegten Flächen: Standardmäßig mussten 40 Meter bei einer Hangneigung von 40 % per Hand gemäht werden. Sechs männliche Probanden wurden in die Gruppen „geübte“ und „ungeübte“ Handmäher eingeteilt. Damit für alle die gleiche Qualität an Mähwerkzeug und auch Material zur Verfügung stand, wurden im Abstand von ca. 10 Metern jeweils frisch gewetzte Sensen aufgestellt und bei Bedarf den Mähern übergeben.

Aufgrund der Daten des Feldversuches wurden Unterschiede in der Sauerstoffaufnahme zwischen ungeübten und geübten Mähern festgestellt. Generell wurde für das Handmähen ein Verbrauch von 500 kcal/Stunde errechnet. Das entspricht dem Verbrauch bei einer Stunde Radfahren mit mindestens 25 km/h oder zwei Stunden Bergwandern.

Handmähen bringt Mehrwert
Handmähen ist nicht nur eine gesunde sportliche Tätigkeit, sondern erfüllt zugleich einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität und Artenvielfalt. Vor allem durch die Bewirtschaftung der Bergmähder leisten die Bergbauern einen wesentlichen Beitrag zur allseits beliebten Kulturlandschaft, die ohne ihren idealistischen Einsatz nach und nach verschwinden würde.

Aus diesem Grund entschloss sich die Bezirkslandwirtschaftskammer Innsbruck in Zusammenarbeit mit der Abteilung Naturschutz des Landes Tirol und dem Lagerhaus, jene drei Familien, welche die meisten Bergmähder bewirtschaften, vor den Vorhang zu holen. Es sind dies die Fam. Hilber aus Trins, die Fam. Riedl aus Obernberg am Brenner und die Fam. Scheiber aus Gries am Brenner. Alle Familien bewirtschaften durchschnittlich 15-20 ha Bergmähder mit Hand und Motormäher.

Aktualisiert am: 13.10.2017 10:54
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