Grünlandpflege im Frühjahr

Nach dem schnee- und niederschlagreichen Winter muss wieder jeder Bauer im Frühjahr auf die Wiese um sein Grünland zu beurteilen. Aufgrund der letzten Herbstwitterung findet man vielerorts Aufwüchse vor, die verpilzt sind. Sie sind unbedingt zu entfernen, um eine hohe Qualität für den 1. Aufwuchs zu erreichen.
Nach dem schnee- und niederschlagreichen Winter muss wieder jeder Bauer im Frühjahr auf die Wiese um sein Grünland zu beurteilen.
Nach dem schnee- und niederschlagreichen Winter muss wieder jeder Bauer im Frühjahr auf die Wiese um sein Grünland zu beurteilen.
Die Herbstwitterung 2012 brachte bis in den November hinein gute Wachstumsbedingungen, sodass es auf vielen Flächen noch zu einem Aufwuchs kam. Diese ungenützten „Herbstmatten“ (ideale Wuchshöhe sind 7 cm für die Überwinterung) überwintern schlecht. Meist greift hier der Schneeschimmel die Bestände voll an und die abgestorbenen verpilzten Pflanzen würden den 1. Aufwuchs in der Futterqualität enorm beeinträchtigen. Deswegen müssen diese niedergedrückten verschimmelten Matten abgemäht, geschwadet und abtransportiert werden. Erst danach sollte man die Frühjahrsdüngung machen. Wurde bereits im Spätherbst das zu hochgewachsene Futter niedergeträchselt, so liegt diese in der Grasnarbe eingearbeitete Biomasse als Dünger vor.

Autor: Univ.-Doz. Dr. Karl Buchgraber, LFZ Raumberg-Gumpenstein


Mehr darüber erfahren Sie in der Ausgabe 7 von „Der fortschrittliche Landwirt“

Weiters in dieser Ausgabe:
  • Mischwagen zur Rinderfütterung leistungsgerecht einsetzen
  • Reportage Tiroler Fleckviehzuchtbetrieb Loinger
  • Mit Stundenweide Kraftfutter sparen
  • Was die Wiederkauaktivität über die Brunst verrät








Aktualisiert am: 22.03.2013 13:45
Landwirt.com Händler Landwirt.com User