Gründung der Plattform: Wir haben es satt!

„Wir haben es satt!“ so heißt die neugegründetet Plattform aus Umwelt-, EZA. Gemeinsam wird eine Umdenken in bäuerlichen und sozialen Organisationen gefordert.
Unter dem Motto "Wir haben es satt" wurde eine Neue Plattform, die zum Umdenken in Sachen Agrar- und Ernährungspolitik fordert.
Unter dem Motto "Wir haben es satt" wurde eine Neue Plattform, die zum Umdenken in Sachen Agrar- und Ernährungspolitik fordert.
Ein Zusammenschluss aus bäuerlichen Verbänden, Umweltschutz- und Entwicklungsorganisationen sowie sozialen Bewegungen forderte heute in einer gemeinsamen Pressekonferenz eine völlig neue Agrar- und Ernährungspolitik. „Die Agrarindustrie in Europa verursacht Dioxinskandale, Gentechnik im Essen und Tierleid in Megaställen. Sie verschärft Hungerkrisen, den Klimawandel und das Höfesterben. Eine Reform der gemeinsamen Agrarpolitik der EU steht an und auch in der österreichischen Agrarpolitik müssen die Weichen völlig neu gestellt werden. Deshalb rufen wir den agrarpolitischen Frühling aus“, erklärten die Mitglieder der Plattform „Wir haben es satt!“.

Gemeinsam zur Reform

Auf der gemeinsamen Pressekonferenz skizzierten die Organisationen die Herausforderungen, vor denen eine zukunftsfähige Landwirtschaft steht. Sie forderten Minister Berlakovich auf, endlich über den Reformprozess zu informieren und – wie es die EU vorschreibt - die Stakeholder in den Prozess einzubeziehen:

Initiiert wurde die Plattform „Wir haben es satt!“ von den Organisationen Grüne Bäuerinnen und Bauern, ÖBV – Via Campesina, UBV, IG Milch, Attac, GLOBAL 2000, Greenpeace und FIAN. Die Forderungen sowie eine Liste der UnterstützerInnen finden Sie unter: www.wirhabenessattaustria.wordpress.com und auf Facebook unter: www.facebook.com/WirHabenEsSattAustria.


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Aktualisiert am: 22.03.2012 18:37
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