Get it on Google Play

Gruber Aufbauladewagen ALW320S im Test

Der ALW 3 S ist der jüngste Aufbauladewagen von Gruber. Das neue Ladeaggregat arbeitet mit drei mittig versetzten Schwingen. Was es mit der patentierten Förderkanalsteuerung TAC auf sich hat, erfahren Sie in unserem Testbericht.
Der Aufbauladewagen 320S von Gruber hat einen guten Gesamteindruck hinterlassen.
Der Aufbauladewagen 320S von Gruber hat einen guten Gesamteindruck hinterlassen.
Den ALW 3 bietet Gruber in drei verschiedenen Größen mit zwei unterschiedlichen Ladeaggregaten an: 17, 20 und 24 m³ (9,5-13,1 m³ nach DIN) mit Rotor- oder Schwingenförderer. Bei unserem Vergleichstest vor zwei Jahren stand der ALW320R mit 20 m³-Aufbau und Rotor-Schneidwerk auf dem Prüfstand. Damals war das Schwingenaggregat noch in der Erprobung.
Im Vorjahr stellte uns Gruber eine der ersten Serienmaschinen für einen Praxistest zur Verfügung. Für die kommende Saison hat der Hersteller das Schneidwerk nochmals optimiert.

Das Ladeaggregat mit den drei mittig geteilten Förderschwingen und den 14 Messern läuft ruhig und benötigt wenig Kraft.
Das Ladeaggregat mit den drei mittig geteilten Förderschwingen und den 14 Messern läuft ruhig und benötigt wenig Kraft.
Einfaches Auf- und Absatteln
Getestet haben wir den ALW320S (S = Schwingenförderer), das mittlere Modell dieser Baureihe. Der Ladewagen war auf einem Lindner Unitrac 102ep montiert. Der Auf- und Abbau bereitet keinerlei Probleme.

Pick-up mit TAC-Steuerung
Die 1,8 m breite Pick-up arbeitet mit fünf in der Mitte abgestützten und in gehärteten Stahlbüchsen gelagerten Förderrechen. Die Seitenführung übernehmen Kugellager. Damit trägt der Hersteller den erhöhten Seitendruckkräften bei allradgelenkten Fahrzeugen Rechnung.
Werkzeuglose Höheneinstellung der Pick-up-Zinken.
Werkzeuglose Höheneinstellung der Pick-up-Zinken.
Ein Highlight ist die sogenannte TAC-Steuerung (Terrain Active Control). Sie sorgt dafür, dass der Förderschacht über die gesamte Hubhöhe gleich weit offen bleibt. Diese konstante Kanalbreite reduziert die Verstopfungsgefahr und steigert die Förderleistung.

Ruhiger Lauf dank 6-fach-Förderung
Das Ladeaggregat hat drei gesteuerte Förderkämme. Sie sind pendelnd und wartungsfrei gelagert, in der Mitte geteilt und arbeiten versetzt. Das reduziert Leistungsspitzen.
Bei unserem Testkandidaten konnten maximal zwölf Messer eingesetzt werden. Das ergibt eine theoretische Schnittlänge von 110 mm. Ganz außen war die Schnittlänge fast doppelt so groß. Hier hat Gruber nachgebessert: Ab dieser Saison sind bis zu 14 einzeln gesteckte Messer möglich. Sie sind alle gleich lang, acht Millimeter stark und verteilen sich gleichmäßig über die gesamte Kanalbreite.

Weitere Details sowie alle Testergebnisse zu diesem Praxistest erfahren Sie in der LANDWIRT Ausgabe 07/2017.

Bestellen Sie hier kostenlos und unverbindlich Ihr Probeheft Ausgabe 07/2017, solange der Vorrat reicht.

Zur Homepage von GRUBER Maschinenbau

Aktualisiert am: 30.03.2017 22:36