Flächenverbrauch: Täglich 20 ha weniger

Der Trend der vergangenen 50 Jahre zeigt einen Rückgang der landwirtschaftlich genutzten Fläche in Österreich. Bei Ackerland sind dies rund 300.000 ha und bei Grünland etwa 570.000 ha.
Täglich gehen der Landwirtschaft in Österreich ca. 20 ha Fläche verloren.
Täglich gehen der Landwirtschaft in Österreich ca. 20 ha Fläche verloren.
Pro Tag werden mittlerweile 20 ha verbraucht. Hinzu kommt, dass es sich dabei nahezu ausschließlich um besonders hochwertige landwirtschaftliche Böden in Gunstlagen handelt.

Täglich 20 ha weniger
Nur rund ein Drittel der Gesamtfläche des Gebirgslands Österreich eignet sich als Dauersiedlungsraum. Davon sind bundesweit bereits 15% "verbraucht". Heute werden täglich rund 11 ha landwirtschaftlicher Fläche für Verkehr, Industrie, Wirtschafts- und Wohnraum verwendet und auf Dauer einer anderen Verwendung zugeführt. Rechnet man Freizeit- und Bergbauflächen mit ein, sind dies über 20 ha pro Tag.

Ökologischer Nachteil
Neben den ökologischen Funktionen ist aus Sicht der Landwirtschaft die Produktionsaufgabe des Bodens entscheidend. Diese ist unmittelbar mit der Abdeckung der lebensnotwendigen Grundbedürfnisse der Menschheit verbunden, daher ist die Erhaltung des Bodens für die Bauernvertretung vorrangiges Ziel. Im Zusammenhang mit dem Klimaschutz ist zu bedenken, dass versiegelte Flächen einen doppelt negativen Effekt bewirken: Es entfällt die Möglichkeit der C-Speicherung, zudem werden Treibhausgase freigesetzt (Bautätigkeit, Wohnen, Verkehr, Industrie und Gewerbe). Berechnungen zeigen, dass auf diesen Flächen je nach Aktivität zwischen 180 bis 450 Tonnen CO2-Emissionen je Hektar und Jahr freigesetzt werden.

Aktualisiert am: 18.12.2012 18:53
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