Fendt eröffnet neue Pulverlack-Anlage

Ende letzten Jahres nahm das Fendt Werk in Asbach-Bäumenheim (Bayern) die neue Pulverlack-Anlage in Betrieb. In diese investierte das Landtechnik-Unternehmen 5,7 Millionen Euro.
Bis zu 15.000 Kabinenteile, darunter auch für den Fendt Mähdrescher Ideal, sollen pro Tag in der neuen Pulverbeschichtungs-Anlage lackiert werden. (Fotos: Hersteller)
Bis zu 15.000 Kabinenteile, darunter auch für den Fendt Mähdrescher Ideal, sollen pro Tag in der neuen Pulverbeschichtungs-Anlage lackiert werden. (Fotos: Hersteller)
Die neue Anlage besteht aus zwei voll automatisierten Lackiersystemen, in der alle Kabinenteile mit einem grauen Grundlack überzogen werden. „Mit der Pulverlack-Anlage setzen wir auf eine umweltbewusste, sehr effektive Lackiertechnik. 99 Prozent des übersprühten Lacks können zudem wiederverwendet werden. Das heruntergefallene Pulver wird abgesaugt und wieder aufbereitet“, so Ekkehart Gläser, Geschäftsführer Produktion bei AGCO/Fendt. Der Nutzen für den Kunden laut Gläser: Die Grundierung sei witterungsbeständig und widerstandsfähig gegenüber mechanischen Einwirkungen und biete so einen hohen Korrosionsschutz.

Bei der Eröffnung der neuen Pulverbeschichtungs-Anlage: Roland Neubauer (zweiter Bürgermeister Asbach-Bäumenheim), Stefan Rößle (Landrat Donauries), Ekkehard Gläser (Geschäftsführer Produktion AGCO/Fendt) und Sven Suchordt (Fendt Segmentleiter Rohbau und Oberfläche Kabine).
Bei der Eröffnung der neuen Pulverbeschichtungs-Anlage: Roland Neubauer (zweiter Bürgermeister Asbach-Bäumenheim), Stefan Rößle (Landrat Donauries), Ekkehard Gläser (Geschäftsführer Produktion AGCO/Fendt) und Sven Suchordt (Fendt Segmentleiter Rohbau und Oberfläche Kabine).
Bis zu 15.000 Teile pro Tag lackiert
Die Funktionsweise der Pulverbeschichtungsanlage: Aus den Düsen wird das (elektrisch) positiv geladene Pulver auf die negativ geladenen Bauteile aufgesprüht. Dadurch hafte das Pulver auch in den kleinsten Ecken sehr gut. Im Anschluss kommen die Teile in den 200 Grad heißen Trockner, wo das Pulver zu einem Grundlack zusammenschmilzt. Bis zu 15.000 Kabinen-Bauteile können laut Fendt so jetzt pro Tag lackiert werden.

Von dem übersprühten und herabgefallenen Pulver können laut Fendt 99 Prozent wiederverwendet werden.
Von dem übersprühten und herabgefallenen Pulver können laut Fendt 99 Prozent wiederverwendet werden.
Kabinenteile für Mähdrescher Ideal und Selbstfahrspritze Rogator
Der Standort Asbach-Bäumenheim ist mit rund 1.200 Beschäftigten für den AGCO-Konzern das Kompetenzzentrum für Kabinen in Europa. Neben der Produktion für Fendt Schwestermarken werden hier auch die Kabinen für den neuen Großmähdrescher Fendt Ideal sowie die selbstfahrende Pflanzenschutzspritze Fendt Rogator 600 hergestellt.

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Aktualisiert am: 09.01.2018 17:08
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