EuroTier 2012 Pressekonferenz in Göttingen

Die Tierhaltungs-Profis der ganzen Welt treffen sich 13. bis 16. November auf der EuroTier 2012 in Hannover. Mit über 2.300 Ausstellern aus 51 Ländern ist die Messe internationaler denn je. Der Trend in der Branche geht zu gesamten Systemlösungen.
Hauptgeschäftsführer der DLG, Dr. Reinhard Grandke, ist stolz darauf, dass sich die EuroTier zum internationalen Treffpunkt für die Tierhaltungs-Profis entwickelt hat.
Hauptgeschäftsführer der DLG, Dr. Reinhard Grandke, ist stolz darauf, dass sich die EuroTier zum internationalen Treffpunkt für die Tierhaltungs-Profis entwickelt hat.
Der vom 13. bis 16. November auf dem Messegelände stattfindende, weltweite Top Event für Tierhaltungs-Profis, die EuroTier 2012, hat eine bisher nicht bekannte Sogwirkung auf die Hersteller aus dem In- und Ausland ausgeübt. Mit 2.336 Direktausstellern und 39 zusätzlich vertretenen Unternehmen aus 51 Ländern, kann die DLG als Veranstalter einen neuen Höchststand verzeichnen. Nahezu die Hälfte der Aussteller kommt nicht aus Deutschland. Die Ausstellungsfläche ist um sechs Hallen auf insgesamt 16 Hallen auf über 24 Hektar angewachsen. Tatsache ist, dass die EuroTier das weltweite Neuheiten-Schaufenster ist. Mehr als 300 Neuheitenanmeldungen gibt es für den heurigen Event zu verzeichnen. Auf der EuroTier wird das vollständige Angebot an Technik, Genetik, Betriebsmitteln und Dienstleistungen für die Rinder-, Schweine- und Geflügelhaltung unter einem Dach präsentiert. Das ist weltweit einzigartig.

Trend zu Systemlösungen
Auf der EuroTier 2012 ist der immer stärker werdende Trend zu Systemlösungen nicht zu verkennen. Früher einzeln zu betrachtende Produkte bzw. Verfahren werden zielgerichtet und sinnvoll miteinander verknüpft. Damit sind diese Systemlösungen nun in der Lage, in Abhängigkeit vom jeweiligen Betriebsstatus und Informationsstand von z.B. Sensoren und Produkten zueinander, nun automatisch gesamte Verfahrensketten zu steuern und regeln. Eine Steigerung des ökonomischen Betriebserfolges soll die Quintessenz sein.

Trends für Schweine
Grundsätzlich gewinnen Verfahren zur Verbesserung der Bestandeskontrolle, des Einzeltiermonitorings und des Managements sowohl bei der Gruppenhaltung von Sauen als auch bei der von Mastschweinen an Bedeutung. Ziel ist es, jedes Schwein tierindividuell besser im Blick zu behalten.

Trends für Rinder
Bei der Fütterung sind sowohl Neuerungen bei der fachgerechten Silierung und Entnahme von Grundfutter als auch bei der zügigen Ermittlung des Futterwertes erkennbar. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Systemlösungen, die zum einen das Monitoring der Tierkondition und Tiergesundheit wesentlich verbessern und die zum anderen die Steuerungs-, Regelungs- und Arbeitsprozesse im Milchviehstall sinnvoll miteinander verknüpfen und aufeinander abstimmen.


Aktualisiert am: 21.09.2012 14:24
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