Einsteller oder Kalb?

Tieranschaffung und Futter verursachen die Hauptkosten in der Rindermast. Informieren sie sich hier über die Vor- und Nachteile verschiedener Einkaufs- und Aufzuchtstrategien.
Ob Kalb, Fresser oder Einsteller - gute Qualität rechnet sich trotz höherer Einkaufspreise.
Ob Kalb, Fresser oder Einsteller - gute Qualität rechnet sich trotz höherer Einkaufspreise.
Unabhängig von Kälberpreisen, Rindfleischmarkt und Futtermittelmarkt sollte jeder Mäster danach streben, seine Tiere mit hohen Zunahmen und somit hohem Umtrieb bei gleichzeitig moderatem Kraftfuttermitteleinsatz zu mästen. Mit dem Einkauf entscheidet jeder Mäster selbst über die Qualität und die Masttauglichkeit der eingekauften Tiere. Der entscheidende Vorteil des Kalbes sind die niedrigen Einkaufskosten. Mit solchen Tieren sind die höchsten Direktkostenfreien Leistungen je Tier und Jahr zu erzielen. Aufgrund des jungen Alters kann mit einer optimalen Aufzuchtration die Pansenausprägung und die Entwicklung der Pansenzotten frühzeitig gefördert werden.

Fresser oder Einsteller?
Der größte Vorteil der Fresser liegt in der Arbeitserleichterung. Fresser sind in der Regel nach einer kurzen Angewöhnungsphase problemlos zu mästen. Bei Einstellern muss in der Regel mit einer längeren Angewöhnungsphase gerechnet werden, da die Futterumstellung von Milch und Weidegras auf Silage und Kraftfutter einen Stress für das Tier darstellt. Lesen Sie in Ausgabe 17 welche Faktoren beachtet werden müssen, um die höchste direktkostenfreie Leistung je Mastplatz zu erzielen.

Autor: Christoph GRASSMANN, Landwirtschaftskammer Niederösterreich

Weiters in dieser Ausgabe:
Wenn es im Rinderstall zwitschert
Reportage: Ich wünsche mir einen Milchviehbetrieb
Fütterungskonzepte erfolgreich umsetzen

Grünland: Mäuse fangen leicht gemacht


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Aktualisiert am: 19.08.2010 20:45
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