Delegation aus dem Kosovo besichtigt Betriebe in der Steiermark

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Kosovo setzt auf Kooperation mit der Steiermark.
Der Sektor Landwirtschaft hat im Kosovo Nachholbedarf.
Der Sektor Landwirtschaft hat im Kosovo Nachholbedarf.
Mit Hinblick darauf die Kooperation auf politischer und wirtschaftlicher Ebene zu stärken besuchten Delegierte aus dem Kosovo die Steiermark und besichtigten dabei Betriebe in Gleisdorf.
25 % der Beschäftigten im Kosovo sind in der Landwirtschaft tätig und erwirtschaften etwa ein Fünftel des BIP. Aus Sicht des kosovarischen Botschafters in Österreich, Sabri Kiqmari sei besonders die Steiermark für den Kosovo interessant. Das Know-how im Bereich Land- und Forstwirtschaft, aber auch die geografische Nähe sei für seine Landsleute relevant.

Warum die Unterstützung in der Produktion von landwirtschaftlichen Produkten Vorrang haben sollte? Nun, ein Blick auf die Fakten macht die Problematik klar: Mehr als die Hälfte der Bevölkerung stammt aus der Landwirtschaft und trotzdem muss Gemüse importiert werden. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass es zu wenige oder keine geeigneten technologischen Unterstützungen gibt - so fehlen vielerorts moderne Glashäuser.


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Aktualisiert am: 02.11.2011 13:56