Bluthochdruck – Einfluss von Ernährung und Lebensstil

Der Bluthochdruck gehört zu den häufigsten Erkrankungen, weshalb man ihn auch zu den Volkskrankheiten zählt. Ab dem 50. Lebensjahr hat fast jeder zweite in der Bevölkerung der Industrieländer zu hohe Blutdruckwerte.
Erste Anzeichen sind Schwindelgefühle, Kopfschmerzen oder Nervosität. Außerdem kann es zu Taubheitsgefühlen oder Durchblutungsstörungen in Armen und Beinen kommen. In solchen Situationen sollte sofort ein Arzt verständigt werden.
Erste Anzeichen sind Schwindelgefühle, Kopfschmerzen oder Nervosität. Außerdem kann es zu Taubheitsgefühlen oder Durchblutungsstörungen in Armen und Beinen kommen. In solchen Situationen sollte sofort ein Arzt verständigt werden.
Die arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) verläuft meist Jahre bis Jahrzehnte lang beschwerdefrei. Mit zunehmender Erkrankungsdauer kommt es jedoch zu Folgeschäden, vor allem an Herz, Gefäßen, Gehirn und auch an den Nieren mit anschließenden Komplikationen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Gerade deshalb ist eine frühe Erkennung und auch Therapie notwendig, um den möglichen Organschäden vorzubeugen!

Zu den Risikofaktoren zählen:
• Übergewicht
• gesteigerter Salzkonsum
• gesteigerter Alkoholkonsum
• Rauchen
• Stress
• mangelnde Bewegung

Eine Ernährungsumstellung trägt nicht nur zur Verminderung des Blutdruckes bei, sondern wirkt sich auch positiv auf das Körpergewicht und auf möglicherweise ebenfalls erhöhte Blutfett- und Blutzuckerwerte aus. Nach neuester Erkenntnis wird der Blutdruck maßgeblich auch vom Körpergewicht beeinflusst. Gelingt es, das Körpergewicht um nur ein Kilogramm zu senken, so senkt sich auch der Blutdruck systolisch im Mittel um 1,2 mm Hg.

Tägliche Nahrungszusammensetzung:

• Mahlzeiten mit einem hohen Anteil an Ballaststoffen (Vollkornprodukte, Gemüse)
• täglich frisches Obst
• einmal wöchentlich Fisch
• Reduktion von tierischen Fetten (versteckt in Wurst, Käse, Backwaren) und Verwendung von pflanzlichen Fetten mit einem hohen Anteil an einfach bis mehrfach gesättigten Fettsäuren (Oliven-, Sonnenblumenöl)
• Salzreduktion: eine hohe Kochsalzzufuhr begünstigt die Entstehung des Bluthochdrucks. Durch einen geringeren Salzkonsum lässt sich daher ein Bluthochdruck effektiv senken. Alternatives Würzen mit Pfeffer und frischen Kräutern! Verwenden von natriumarmem Mineralwasser
• Kaffee in Maßen
• Alkohol in Maßen.

Weitere Maßnahmen:

• Einschränkung bzw. Einstellen des Rauchens!
• Steigerung der körperlichen Aktivität

Autor: Dr. Nicole LOBENWEIN, Graz


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Aktualisiert am: 31.05.2005 14:07
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