Bio wächst... Und was machen die Preise?

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Bio wächst. Der deutsche Bio-Markt hat 2017 die 10-Milliarden-Euro-Marke geknackt. In Österreich wird jeder vierte Hektar biologisch bewirtschaftet. Wie sich das auf die Erzeugerpreise auswirkt, haben wir in in LANDWIRT Bio zusammengestellt.
In der Ausgabe 3/2018 von LANDWIRT Bio werden die einzelnen Bio-Märkte (Milch, Fleisch, Getreide etc.) analysiert.
In der Ausgabe 3/2018 von LANDWIRT Bio werden die einzelnen Bio-Märkte (Milch, Fleisch, Getreide etc.) analysiert.
Eine Rekordmeldung jagt die andere. Die deutsche Bio-Branche jubelt über einen Umsatz von mehr als 10 Milliarden Euro im vorigen Jahr. Österreichs Bio-Sektor sieht sich als Bio-Europameister, weil fast ein Viertel der landwirtschaftlichen Flächen biologisch bewirtschaftet wird. Tatsächlich wächst Bio: In Österreich ist die biologisch bewirtschaftete Fläche im vergangenen Jahr gegenüber 2016 um 8,2 % gewachsen. In Deutschland hat die Bio-Fläche sogar um 10 % zugenommen – allerdings ausgehend von einem einstelligen Bio-Anteil, während in Österreich bereits ein Viertel der landwirtschaftlichen Fläche biologisch bewirtschaftet wird. 17 % der Ackerfläche und 32 % des Dauergrünlands werden in Österreich von den ca. 23.000 Bio-Betrieben bewirtschaftet. Gegenüber 2016 sind das um 1.294 Betriebe mehr. Damit liegt Österreich um 6.000 Bio-Betriebe hinter seinem deutschen Nachbarn, der gegenüber 2016 um 2.000 Betriebe zugelegt hat.

Bio-Umsätze steigen
Vergleich der österreichischen und deutschen Bio-Landwirtschaft.
Vergleich der österreichischen und deutschen Bio-Landwirtschaft.
Auch die Bio-Umsätze steigen. In Deutschland stiegen die Verbraucherausgaben im Vorjahr erstmals über die Marke von 10 Mrd. Euro. Die Bio-Umsätze im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) sind mit einem Plus von 8,8 % überdurchschnittlich auf 5,93 Mrd. Euro gewachsen. Der LEH hat damit einen Anteil am Bio-Markt von 59 % erreicht, während der in Deutschland traditionell starke Naturkosthandel stetig Marktanteile verliert und aktuell bei 29 % Umsatzanteil liegt. In Österreich nimmt der LEH einen höheren Anteil ein. Drei Viertel aller biologischen Produkte werden über den LEH gekauft. 2017 waren das biologische Lebensmittel (ohne Brot und Gebäck) im Wert von 508 Millionen Euro. Das entspricht einem Wachstum gegenüber dem Vorjahr um 11 %. Mit fast 22 % ist der Bio- Anteil bei Eiern im LEH am höchsten. Trinkmilch und Kartoffeln folgen. Auch im deutschen LEH liegen Eier und Milch auf den ersten Plätzen. Allerdings liegt der Bio-Anteil weit hinter den Anteilen in Österreich.

In den vergangenen Jahren haben viele Betriebe auf ökologische Wirtschaftsweise umgestellt. Wie sich das auf die einzelnen Bio-Märkte (Milch, Fleisch, Eier, Getreide etc.) auswirkt, lesen Sie in der Ausgabe 3/2018 von LANDWIRT Bio. Bestellen Sie hier kostenlos und unverbindlich Ihr Probeheft der Ausgabe 3/2018 von LANDWIRT Bio (solange der Vorrat reicht)

Aktualisiert am: 19.05.2018 14:15
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