Beikrautregulierung

Jede Pflanze erfüllt einen Zweck – dieser Grundsatz wird im Bio-Ackerbau auch den Beikräutern zugestanden. Trotzdem müssen Beikräuter durch gezielte Maßnahmen unter der wirtschaftlichen Schadensschwelle gehalten werden.
Die wichtigsten direkten Verfahren bezüglich Beikrautregulierung sind Striegeln, Hacken und Bürsten.
Die wichtigsten direkten Verfahren bezüglich Beikrautregulierung sind Striegeln, Hacken und Bürsten.
Durch die Fruchtfolgegestaltung kann der Beikrautbesatz vorbeugend in einem gewissen Rahmen gehalten werden. Mit Hilfe des Zwischenfruchtanbaues können auch gezielt Problembeikräuter unterdrückt und in Schach gehalten werden. Abgestimmt auf die Fruchtfolge gibt es bevorzugte Jahreszeiten, in denen mittels Bodenbearbeitung entscheidend zur Reduktion der Beikräuter beigetragen werden kann. Ein nicht wegzudenkendes Werkzeug im Biolandbau zur Beikrautregulierung ist die Hacke. Durch gezieltes Hacken werden Beikräuter unter Kontrolle gehalten und der Kulturpflanze ein Wachstumsvorsprung gesichert, Verkrustungen aufgebrochen, Verdunstung hintan gehalten und Mineralisierungsprozesse im Boden in Gang gesetzt.
Wenn Bio-Ackerbau das Ganzheitliche betrachtet, wird beim Düngen die Bodenfruchtbarkeit gefördert und das Bodenleben als Basis für die Nährstoffversorgung der Pflanze betrachtet.

Mehr über Bodenbearbeitung, Terminwahl und Dünungsstrategien zur Beikrautregulierung lesen Sie in Ausgabe 23 des fortschrittlichen Landwirts.

Autoren: Franz TRAUDTNER, BIO AUSTRIA Burgenland und Heinz KÖSTENBAUER, Bio Ernte Steiermark

Weiters in dieser Ausgabe:
• Aufs Wesentliche konzentrieren
• Maiswurzelbohrer – kommt er oder kommt er nicht?


Aktualisiert am: 22.11.2010 11:17
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