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Bedeutung von Bio legt stetig zu

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Bio ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen, immer mehr Betriebe stellen auf biologische Bewirtschaftung um. Das große Interesse an Bio zeigte sich auch bei der Messe Bio Österreich.
Die biologische Landwirtschaft gewinnt weiterhin an Bedeutung. (Foto: Annaev/shutterstock.com)
Die biologische Landwirtschaft gewinnt weiterhin an Bedeutung. (Foto: Annaev/shutterstock.com)
Österreich hat mit rund 21 Prozent den höchsten Anteil an biologisch bewirtschafteten Flächen in der EU. Rund 21.000 Betriebe in Österreich wirtschaften biologisch, das sind etwa 18 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe. Aber nicht nur in der Produktion ist ein Wachstum zu verzeichnen, auch beim Konsum und im Gastrobereich legt Bio stetig zu. „Bio ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen“, so Bio Austria Obfrau Gertraud Grabmann bei einer Pressekonferenz auf der Messe Bio Österreich. Allerdings gebe es auch andere Bereiche, wo noch ein langer Weg bevorstehe und noch zahlreiche Widerstände zu überwinden wären, so Grabmann weiter.

Nur bio ist wirklich bio
„Versuche, die biologische Landwirtschaft und deren Leistungen zu verwässern, sind leider noch immer an der Tagesordnung“ so Grabmann. Deshalb sind deutliche – auch semantische – Abgrenzungen biologischer Produkte zu anderen oft verwendeten Zuschreibungen, die den Eindruck machen sollen, es handle sich um etwas Gleichwertiges, notwendig. „Naturnah, nachhaltig, umweltfreundlich – all das steht nicht für biologische Qualität. Auch der Begriff regional ist nicht mit Bio gleichzusetzen“, betont Grabmann. Für die Zukunft der biologischen Landwirtschaft müssten die Rahmenbedingungen verbessert werden, so die Obfrau. Die Bio-Landwirtschaft erbringe zahlreiche gesellschaftliche Leistungen, wie etwa saubere Luft, reines Wasser und gesunde Böden. Diese Leistungen müssten künftig entsprechend abgegolten werden.

Autor: Birgit Lang
Aktualisiert am: 16.11.2016 08:34
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