Bäuerinnen: 40 Prozent der Betriebe von Frauen geführt

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Die Bäuerin ist Betriebserhalterin in Österreich. Schon heute werden knapp 40 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe von Frauen geführt. Damit liegt Österreich im europäischen Spitzenfeld.
Die ARGE Bäuerinnen feierte ihr 40 jähriges Bestehen. Foto: ARGE Bäuerinnen.
Die ARGE Bäuerinnen feierte ihr 40 jähriges Bestehen. Foto: ARGE Bäuerinnen.
„Die moderne Bäuerin versteht sich als berufstätige Frau und Unternehmerin. Neben ihren vielfältigen Aufgaben am Hof, im Betrieb und im Haus erschließen die Bäuerinnen zunehmend neue Einkommensquellen. Gerade dieses unternehmerische Potenzial der Frauen in der Land- und Forstwirtschaft sichert Arbeitsplätze und stärkt die Wirtschaft im ländlichen Raum. Österreichs Bäuerinnen sind heute für unsere Familienbetriebe wichtiger denn je. Wir erwarten uns, dass man im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik 2014 bis 2020 daher mit einem stärkeren Fokus auf die Verbesserung der Situation der Bäuerinnen und der Frauen im ländlichen Raum eingegangen wird. Vor allem ist das Ziel der Chancengleichheit von Männern und Frauen in der kommenden Periode der Gemeinsamen Agrarpolitik konsequent umzusetzen, insbesondere im Programm Ländliche Entwicklung“, erklärte Bundesbäuerin Anna Höllerer anlässlich des Jubiläums "40 Jahre Arbeitsgemeinschaft Österreichische Bäuerinnen".

ARGE Bäuerinnen
„Die ARGE Bäuerinnen hat in den letzten 40 Jahren die Welt der Frauen in der Landwirtschaft nachhaltig verändert: Sie hat sozialpolitische Meilensteine durchgesetzt und ein neues Bewusstsein für die Arbeit und Rolle der Frau im bäuerlichen Betrieb geschaffen“, gratulierte Landwirtschafts- und Umweltminister Nikolaus Berlakovich der Arbeitsgemeinschaft anlässlich ihrer Jubiläumsfeierlichkeiten.

Betriebsmanagerinnen
Mehr als 15.000 Betriebe bieten mittlerweile „Urlaub am Bauernhof“ an. Das ist jeder fünfte Tourismusbetrieb österreichweit. 2003 nahmen rund 26.000 Kinder am Projekt „Schule am Bauernhof“ teil, 2011 waren es bereits 77.000 Schüler. Der Erfolg dieser modernen Geschäftsmodelle wäre ohne das Engagement der Bäuerinnen nur schwer denkbar.
20 Prozent aller Bäuerinnen haben einen Meistertitel. „Die Förderung der Frauen ist mir ein besonderes Anliegen. Daher hat das Lebensministerium gemeinsam mit dem LFI und der ARGE Bäuerinnen das Bildungsprojekt ZAM (Zukunftsorientierte agrarische Motivation) ins Leben gerufen.

Aktualisiert am: 26.11.2012 09:15
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