neue Kennzeichnungsvorschriften für Fleisch

Die EU einigt sich auf neue Kennzeichnungs-Vorschriften für Fleisch. Demnach ist ein Verkauf nur mehr unter Angabe des Ursprunglandes möglich.
In der EU haben sich die verschiedenen Gremien auf eine neue Fleischkennzeichnungsverordnung geeinigt. Dennoch sind die neuen Regeln nicht so klar ausgefallen, wie vom EU-Parlament gewünscht.
In der EU haben sich die verschiedenen Gremien auf eine neue Fleischkennzeichnungsverordnung geeinigt. Dennoch sind die neuen Regeln nicht so klar ausgefallen, wie vom EU-Parlament gewünscht.
Fleisch soll zukünftig nur noch mit der Angabe des Herkunftslandes verkauft werden. Auf neue Kennzeichnungsregeln von Lebensmitteln verständigten sich dieser Tage das Europäische Parlament, der Ministerrat und die EU-Kommission. Die Kennzeichnungspflicht betrifft frisches Schweinefleisch, Geflügel-, Schaf- und Ziegenfleisch. Für Rindfleisch aus den EU-Mitgliedsländern ist bereits seit der BSE-Krise die verpflichtende Angabe des Produktionsursprungs vorgesehen. Einzelheiten der neuen Kennzeichnungsregeln sollen in einer Durchführungs-Verordnung festgelegt werden.

lange Prüfungszeiten für definitive Neukennzeichnung

Das Europäische Parlament forderte weitergehende Vorschriften, scheiterte aber am Widerstand der EU-Mitgliedstaaten. Nach einem Kompromiss wird die Kommission im Rahmen einer zweijährigen Studie klären, ob auch Angaben des Herkunftslandes in Verarbeitungsprodukten aus Fleisch möglich sind. Das Gleiche gilt für Molkereiprodukte. Hier hat die Kommission drei Jahre Zeit um die Kennzeichnung von Milch und Milchprodukten zu prüfen, die einen Anteil von mindestens 50% im Endprodukt haben.


Aktualisiert am: 16.06.2011 12:20
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