Kettenbagger werden in verschiedene Gewichtsklassen eingeteilt, die jeweils spezifische Einsatzbereiche abdecken. Maschinen von 15 bis 25 Tonnen eignen sich für den allgemeinen Erdbau, Kanalbau und Leitungsverlegung. Die mittlere Klasse von 25 bis 40 Tonnen wird im Straßen- und Tiefbau, bei Dammschüttungen und im Materialumschlag eingesetzt. Schwere Kettenbagger ab 40 Tonnen kommen im Tagebau, im Steinbruch und bei Großbaustellen zum Einsatz, wo maximale Grabkraft und Reichweite gefordert sind.
Moderne Kettenbagger verfügen über elektronische Motorsteuerungen mit verschiedenen Arbeitsmodi, die Leistung und Kraftstoffverbrauch an die jeweilige Aufgabe anpassen. GPS-Maschinensteuerungen ermöglichen zentimetergenaues Arbeiten nach digitalem Geländemodell und sind besonders im Straßen- und Wasserbau weit verbreitet. Die Ausstattung mit Schnellwechselsystemen und mehreren Hydraulikkreisen macht den Kettenbagger mit verschiedenen Anbaugeräten zum universellen Werkzeugträger auf der Baustelle.