Kompaktlader gibt es in zwei grundlegenden Bauformen: Radkompaktlader mit vier Rädern und Raupenkompaktlader mit Gummiketten. Radmodelle sind schneller, wendiger und schonen befestigte Böden. Raupenkompaktlader bieten mehr Traktion, niedrigeren Bodendruck und bessere Stabilität auf weichem und unebenem Untergrund. Die Einsatzgewichte reichen von 1,5 bis über 5 Tonnen, mit Nutzlasten von 500 bis 1.500 Kilogramm und Hubhöhen von 2,5 bis über 3 Metern.
Das Besondere am Kompaktlader ist sein Lenkprinzip: Er wird durch unterschiedliche Drehzahlen oder Drehrichtungen der Räder auf beiden Seiten gelenkt – ähnlich einem Kettenfahrzeug. Dadurch kann er auf der Stelle drehen und benötigt keinen Wendekreis. Moderne Kompaktlader bieten eine geschlossene Kabine mit Klimaanlage, Joystick-Steuerung und hydraulische Schnellwechselplatten, die den Anbaugerätewechsel in Sekunden ermöglichen. Für größere Ladearbeiten bieten sich Radlader oder Teleskoplader als leistungsstärkere Alternative an.