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Smart Farming: Digitale Technik für die Landwirtschaft

Feldroboter, Agrardrohnen, Sensorik und Farm Management Software für Ackerbau und Tierhaltung

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Smart Farming in der Praxis: Technologien und Einsatzgebiete

Smart Farming beschreibt den Einsatz digitaler Technologien wie GPS, Sensorik, Robotik, Drohnen, künstlicher Intelligenz und datenbasierter Managementsysteme in Ackerbau, Grünland und Tierhaltung. Ziel ist es, Betriebsmittel wie Saatgut, Dünger und Pflanzenschutz präzise auf Teilflächen auszubringen, Arbeitsprozesse zu automatisieren und Erträge, Tiergesundheit und Ressourceneffizienz gleichzeitig zu steigern. Typische Bausteine sind autonome Feldroboter für Hacke, Aussaat und Bonitur, Agrardrohnen mit Multispektralkameras für die Biomasseerkennung, Wetter- und Bodensensorik mit LoRaWAN- oder NB-IoT-Anbindung sowie Farm Management Software mit Schlagkartei, Nährstoffbilanz und ISOBUS-Task-Controller-Export.

Wer heute in Smart-Farming-Technik investiert, sollte auf offene Standards wie ISOBUS, ISOXML, ADAPT und Agrirouter achten, damit Maschinen und Softwaresysteme datenseitig zusammenarbeiten. In der Übersicht auf Landwirt.com finden Sie Angebote zu Feldrobotern, Agrardrohnen, Wetter- und Sensoriktechnik, Smart Livestock Farming sowie Farm Management Software. Weitere Technik aus dem Bereich der Landtechnik finden Sie zudem unter Traktoren und in der Landmaschinen-Übersicht.

Was kostet ein Einstieg in Smart Farming?

Ein Einstieg über eine Farm Management Software mit Schlagkartei und einfacher GPS-Lenkung ist bereits ab 500 bis 2.500 Euro pro Jahr möglich. Automatische Lenksysteme (Autosteer) mit RTK-Genauigkeit kosten gebraucht 4.000 bis 12.000 Euro. Agrardrohnen mit Multispektralkamera beginnen bei 6.000 Euro, professionelle Systeme reichen bis 25.000 Euro. Einfache Feldroboter für Hack- und Pflegearbeiten liegen gebraucht bei 20.000 bis 80.000 Euro, autonome Großsysteme übersteigen 150.000 Euro. Vernetzte Stall- und Sensorsysteme für Tierhaltung starten bei 3.000 Euro.

Welche Smart-Farming-Technologien rentieren sich am schnellsten?

Am schnellsten amortisieren sich in der Regel automatische Lenksysteme mit RTK (Einsparung 5 bis 10 Prozent bei Betriebsmitteln durch präzisere Überlappung), Section Control und Variable Rate Application auf Düngern und Pflanzenschutz (Einsparungen bis 15 Prozent) sowie einfache Sensorsysteme zur Überwachung von Silo-Temperatur oder Güllegrube. Im Tierbereich zahlen sich Aktivitäts- und Brunsterkennungssysteme sehr schnell aus, weil sie Besamungserfolg und Reproduktionsleistung sichtbar verbessern.

Welche Datenstandards sind für Smart Farming wichtig?

Die wichtigsten Standards sind ISOBUS (ISO 11783) für die Maschinenkommunikation, ISOXML für den Task-Controller-Datenaustausch, ADAPT als offener Datenstandard der AgGateway, Agrirouter als neutraler Datenhub zwischen Hersteller-Clouds, sowie für Sensorik LoRaWAN, NB-IoT und 4G/5G. Achten Sie beim Kauf darauf, dass Maschinen mindestens ISOBUS AEF-zertifiziert sind und Farm Management Software ISOXML-Export unterstützt, damit Applikationskarten sauber zur Maschine übertragen werden.

Worauf ist beim Kauf gebrauchter Smart-Farming-Technik zu achten?

Zentral sind die Softwareversion, Verfügbarkeit von Updates, Lizenzübertragbarkeit, RTK-Korrekturdatenquelle (Abo-Gebunden oder offen), Zustand der Antennen und Sensoren sowie die Kompatibilität zur vorhandenen Traktor- und Maschinenflotte. Bei Drohnen ist der Zustand der Akkus, bei Feldrobotern der Zustand der E-Motoren und Batteriezellen entscheidend. Fordern Sie immer Software-Logs, Wartungsnachweise und eine aktuelle Kalibrierung der Sensoren an.