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Feldroboter für die Landwirtschaft gebraucht kaufen

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Feldroboter in der Landwirtschaft: Typen und Anwendungen

Feldroboter sind autonome oder teilautonome Maschinen, die Feldarbeiten ohne dauerhafte Fahrerführung ausführen. Man unterscheidet klein- und mittelgroße Hack- und Pflanzroboter (z.B. Farmdroid FD20 für Zuckerrüben, Möhren und Zwiebeln, Naio Oz und Orio für Gemüsebau, ecoRobotix ARA für Pflanzenschutz-Spotsprühen) sowie große autonome Trägerfahrzeuge wie AgXeed AgBot 2.055 und 5.115 mit 75 bis 156 PS Dieselantrieb, Monarch MK-V elektrisch und Fendt Xaver für Kleinparzellen. Typische Einsatzgebiete sind mechanische Unkrautbekämpfung, Präzisionsaussaat mit RTK-Genauigkeit von 2 cm, Bonitur, Pflanzenschutz im Spotspray-Verfahren und Bodenbearbeitung.

Viele Systeme arbeiten kameragesteuert mit KI-Pflanzenerkennung, sodass der Herbizideinsatz in Biobetrieben um bis zu 90 Prozent reduziert werden kann. Weitere Smart-Farming-Technik finden Sie unter Agrardrohnen, Sensorik und in der Übersicht Smart Farming.

Was kostet ein gebrauchter Feldroboter?

Kleine Hackroboter wie Farmdroid FD20 kosten gebraucht 40.000 bis 70.000 Euro. Der Naio Oz für Gemüsebau liegt neu bei 27.000 Euro, gebraucht bei 15.000 bis 20.000 Euro. Mittlere autonome Träger (AgXeed AgBot 2.055) erreichen gebraucht 180.000 bis 250.000 Euro, neu 280.000 bis 350.000 Euro. Spotsprüh-Systeme wie ecoRobotix ARA liegen bei 150.000 bis 220.000 Euro. Der Monarch MK-V (elektrisch, autonom) kostet neu rund 100.000 US-Dollar zuzüglich Umrüstungen für EU.

Für welche Kulturen eignen sich Feldroboter besonders?

Besonders wirtschaftlich sind Feldroboter in Sonderkulturen wie Zuckerrüben, Möhren, Zwiebeln, Salat und Feinsämereien, wo Handhacke teuer ist und mechanische Unkrautregulierung hohen Mehrwert bringt. Im Ackerbau lohnen sich Feldroboter bei Biobetrieben, bei kleinstrukturierten Flächen und bei Dauerkulturen wie Erdbeeren und Spargel. Für großflächigen konventionellen Ackerbau sind derzeit autonome Träger wie AgXeed in Kombination mit klassischen ISOBUS-Geräten am praxistauglichsten.

Welche rechtlichen Anforderungen gelten für Feldroboter in Österreich und Deutschland?

Feldroboter unterliegen in der EU der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG und ab 2027 der Maschinenverordnung 2023/1230 mit erweiterten Anforderungen an Cybersicherheit und KI. Je nach Ausführung sind Not-Aus-Taster, Umgebungssensorik (Lidar, Radar, Stereokamera), Sicherheitszaun oder Mindestabstandsüberwachung Pflicht. Für den öffentlichen Straßenverkehr gelten die jeweiligen StVZO/StVO-Vorgaben - die meisten Feldroboter werden auf Anhängern transportiert. Achten Sie immer auf eine gültige CE-Konformitätserklärung.

Worauf beim Kauf eines gebrauchten Feldroboters achten?

Prüfen Sie den Zustand und die Kapazität der Akkus (bei Batterie-Elektromaschinen Kernbestandteil), den Softwarestand, die RTK-Korrektursignalquelle, Kamerasysteme und Werkzeuge auf Verschleiß. Kontrollieren Sie Fehlerspeicher, Betriebsstundenzähler und Wartungshistorie. Ein Servicevertrag mit dem Hersteller oder einem zertifizierten Händler ist bei vielen Systemen faktisch Voraussetzung für Softwareupdates und Diagnostik. Achten Sie auf EU-Zulassung und Dokumentation der Sicherheitskomponenten.