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Farm Management Software: Funktionen und Einsatzgebiete

Farm Management Information Systems (FMIS) sind die zentrale Dokumentations- und Planungsplattform eines landwirtschaftlichen Betriebs. Kernfunktionen sind die gesetzeskonforme Schlagkartei nach CC und österreichischer SRÄ-Novelle, Nährstoffbilanzen, Düngebedarfsermittlung nach DüV bzw. Nitrat-Aktionsprogramm, Dokumentation von Pflanzenschutzanwendungen, Flächenverwaltung per GIS, Saatgut- und Betriebsmittellager sowie Import und Export von ISOXML-Aufgaben für den Task Controller. Etablierte Anbieter im DACH-Raum sind 365FarmNet, NEXT Farming LOS, Farmdok, FarmFacts MS, agrocom NET, Agricon, LACOS Zeiterfassung, Agrando sowie Herdenmanagement Systeme wie Herde Plus, DSP-Agrosoft, Uniform-Agri und DairyPlan.

Moderne FMIS-Lösungen arbeiten cloudbasiert, unterstützen Teilflächenapplikationskarten (Stickstoff, Pflanzenschutz, Saat), lassen sich mit ISOBUS-Terminals von Fendt, John Deere, Claas, Case IH und Deutz-Fahr koppeln und bieten Schnittstellen zu Wiegesystemen und Kontraktoren. Weitere Technik finden Sie unter Feldroboter, Sensorik und in der Smart-Farming-Übersicht.

Was kostet eine Farm Management Software im Jahr?

Einsteiger-Schlagkarteien starten bei 150 bis 400 Euro pro Jahr. Vollständige FMIS mit Düngeplanung, Pflanzenschutzdokumentation und ISOXML-Export kosten je nach Hektarvolumen 500 bis 2.500 Euro pro Jahr. Große Betriebe mit 1.000 Hektar zahlen mit Modulen für Fuhrpark, Telemetrie und Kontraktor-Management 3.000 bis 8.000 Euro jährlich. Herdenmanagement-Software für 100 Kühe liegt bei 500 bis 1.200 Euro pro Jahr. Gebrauchte Lizenzen sind in der Regel nicht übertragbar; prüfen Sie die Bedingungen einzeln.

Welche Schnittstellen sollte eine FMIS bieten?

Pflicht sind ISOXML-Import/-Export für den Task Controller, GeoJSON/Shape für GIS-Daten, Agrirouter-Kopplung, XML- oder CSV-Export für Wiegesysteme und Rechnungsstellung. Zusätzlich sinnvoll sind direkte Cloud-Verbindungen zu John Deere Operations Center, Claas Telematics, Fendt Connect, Trimble Ag, CNH AFS Connect und Kverneland Sky. Für Bankenschnittstellen und Agrar-Buchhaltung sollte DATEV- oder BMD-Export vorhanden sein.

Welche gesetzlichen Anforderungen deckt eine Schlagkartei ab?

Eine gesetzeskonforme Schlagkartei dokumentiert Pflanzenschutzmaßnahmen nach § 11 PflSchG / BMLFUW-Verordnungen, Düngung nach DüV bzw. NAPV, Fruchtfolgedokumentation, Aufzeichnungspflicht für Cross Compliance, GLÖZ-Standards und Öko-Regelungen. In Österreich sind Aufzeichnungen nach SRÄ-Novelle, NAPV und INVEKOS-Vorgaben notwendig, in Deutschland nach DüV, PflSchAnwV und GAP-Konditionalität. Moderne FMIS liefern alle geforderten Nachweise auf Knopfdruck als PDF oder XML-Export.

Worauf bei der Auswahl einer FMIS achten?

Wichtig sind offene Schnittstellen (ISOXML, Agrirouter, shape), DSGVO-konformer Serverstandort in der EU, Zukunftssicherheit der Anbieterfirma, Update-Rhythmus für neue gesetzliche Anforderungen und eine funktionierende Offline-Erfassung im Feld (mobile App). Prüfen Sie ob Historie und bestehende Daten aus einer Alt-Software importierbar sind. Eine Testphase von 4 bis 8 Wochen vor der Kaufentscheidung ist üblich und dringend empfohlen.