Baukräne werden grundsätzlich in Obendreher und Untendreher unterschieden. Obendreher-Kräne verfügen über einen feststehenden Turm mit drehbarem Ausleger an der Spitze und erreichen Hakenhöhen von 30 bis über 200 Metern. Sie werden bei Großbaustellen, Hochhäusern und Industriebauten eingesetzt. Untendreher-Kräne drehen sich am Fuß des Turms und sind kompakter, schneller montierbar und eignen sich für den Wohnungsbau und mittlere Bauvorhaben mit Hakenhöhen von 20 bis 50 Metern.
Schnellmontagekräne bilden eine eigene Kategorie: Sie lassen sich in wenigen Stunden aufbauen und sind ideal für kurze Einsatzzeiten und häufig wechselnde Baustellen. Ihre Tragfähigkeit und Reichweite sind geringer als bei klassischen Turmdrehkranen, aber für viele Hochbauprojekte völlig ausreichend. Für Hebevorgänge ohne festen Kranstandort bieten sich Hebebühnen oder mobile Ladekräne an.