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Ballenpresse kaufen - gebraucht & neu

Ballenpressen

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Ballenpresse – Typen und Einsatzbereiche

Die Ballenpresse ist eines der wichtigsten Geräte in der Grünland-Erntetechnik und wird zum Pressen von Heu, Stroh und Silage eingesetzt. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Rundballenpressen und Quaderballenpressen (Großpackenpressen). Rundballenpressen formen das Erntegut zu zylindrischen Ballen mit einem Gewicht von 200 bis 400 kg und sind besonders bei kleineren und mittleren Betrieben beliebt. Quaderballenpressen erzeugen rechteckige Großballen, die sich besser stapeln und transportieren lassen – ideal für Lohnunternehmer und Großbetriebe. Eine Sonderform ist die Press-Wickel-Kombination, die Rundballen direkt nach dem Pressen mit Folie umwickelt – ein Arbeitsgang spart Zeit und schont das Erntegut. Ballenpressen werden über die Zapfwelle vom Traktor angetrieben und benötigen je nach Bauart zwischen 50 und über 200 PS.

Worauf beim Kauf einer gebrauchten Ballenpresse achten?

Beim Kauf einer gebrauchten Ballenpresse sollten Sie vor allem auf die Anzahl der gepressten Ballen achten, da diese den Verschleiß der Maschine widerspiegelt. Prüfen Sie den Zustand der Presswalzen, Messer, Ketten und des Bindesystems (Garn oder Netz). Führende Hersteller wie Krone, Claas, John Deere, Kuhn und McHale bieten zuverlässige Pressen mit guter Ersatzteilversorgung. Bei Rundballenpressen auf Landwirt.com finden Sie Angebote verschiedener Hersteller und Baujahre. Wer viel Silage presst, sollte auf eine Press-Wickel-Kombination setzen. Für den reinen Heu- und Strohbetrieb genügt oft eine klassische Rundballenpresse. Beachten Sie auch den Zustand von Pick-up und Schneidwerk – diese Bauteile beeinflussen die Aufnahmequalität erheblich.

Was ist der Unterschied zwischen Rundballenpresse und Quaderballenpresse?

Rundballenpressen erzeugen zylindrische Ballen, die einfach zu handhaben sind und sich gut für kleinere Betriebe eignen. Quaderballenpressen (Großpackenpressen) produzieren rechteckige Ballen, die sich platzsparend stapeln und effizienter transportieren lassen. Rundballenpressen sind in der Anschaffung günstiger und wartungsärmer, während Quaderballenpressen eine höhere Flächenleistung und bessere Logistik ermöglichen. Für Silage werden Rundballen häufig einzeln gewickelt, während Quaderballen in Folienschläuche verpackt werden.

Was kostet eine gebrauchte Ballenpresse?

Gebrauchte Rundballenpressen sind ab ca. 3.000 bis 8.000 Euro erhältlich, gut erhaltene Modelle von Markenherstellern kosten zwischen 10.000 und 30.000 Euro. Press-Wickel-Kombinationen liegen gebraucht bei 15.000 bis 50.000 Euro. Gebrauchte Quaderballenpressen beginnen bei etwa 15.000 Euro und können bei neueren Modellen über 100.000 Euro kosten. Der Preis hängt stark von der Ballenzahl, dem Baujahr, der Ausstattung und dem Hersteller ab.

Welche Hersteller von Ballenpressen sind empfehlenswert?

Zu den bekanntesten Herstellern von Ballenpressen zählen Krone, Claas, John Deere, Kuhn, McHale, Fendt (AGCO) und Pöttinger. Krone gilt als Marktführer im Bereich Rundballenpressen und Press-Wickel-Kombinationen. Claas und John Deere bieten ein breites Sortiment vom Einsteigermodell bis zur Hochleistungspresse. McHale ist besonders für robuste Press-Wickel-Kombinationen bekannt. Bei Quaderballenpressen dominieren Krone, Claas und John Deere den Markt.

Wie viel PS braucht man für eine Ballenpresse?

Die benötigte Leistung hängt vom Pressentyp und der Arbeitsbreite ab. Einfache Rundballenpressen kommen mit 50 bis 80 PS aus. Größere Rundballenpressen mit Schneidwerk benötigen 80 bis 120 PS. Press-Wickel-Kombinationen erfordern mindestens 90 bis 130 PS. Quaderballenpressen sind die leistungshungrigsten Maschinen und benötigen je nach Größe zwischen 120 und über 250 PS am Traktor.

Wie pflege und warte ich meine Ballenpresse richtig?

Nach jedem Einsatz sollte die Presse gründlich von Erntegutresten befreit werden, besonders in der Presskammer und am Schneidwerk. Ketten und Lager regelmäßig schmieren und auf Verschleiß kontrollieren. Bindegarn- oder Netzbindung auf korrekte Funktion prüfen. Messer bei Bedarf nachschärfen oder tauschen. Vor der Einwinterung die gesamte Maschine reinigen, alle Schmierstellen versorgen und die Presse trocken abstellen. So bleibt die Ballenpresse über viele Saisons einsatzbereit.