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Futterbörse kaufen & verkaufen

Heu, Stroh, Silage, Mais und Getreide direkt vom Erzeuger – aus Ihrer Region auf Landwirt.com
Heuballen

Kleinanzeige

Heuballen

2 €MwSt nicht ausweisbar

Kleine Heuballen, 2. Schnitt 2025, durchschnittlich ca. 13 kg, gute Qualität, schonend bearbeitet, ca. 400 Stk. vorrätig. Futterbörse Heu

GL
Georg Leitgeweger

AT 4174 Niederwaldkirchen

Futterbörse / Heu

  11 Std. online

W-Gerste, Wintergerste

Kleinanzeige

W-Gerste, Wintergerste

185 €MwSt nicht ausweisbar

W-Gerste, Ernte 2025. Gereinigt und abgefüllt in Big-Bag, a ca. 800-1.000 kg je Big-Bag. Ca. 10 t verfügbar. Preis € 185, -/t Verhandlungsbasis. Standort: 8271 Bad Wa

J.
J .

AT 8271 Bad Waltersdorf

Futterbörse / Gerste

  18 Std. online

Kleine Heuballen

Kleinanzeige

Kleine Heuballen

4 €MwSt nicht ausweisbar

Kleine Heuballen zu verkaufen, Top Qualität (Schnitt 2025). Verkaufe kleine Heuballen mit einem Gewicht von ca. 25 kg pro Stk. Das Heu stammt aus dem Schnitt 2025 un

AZ
Alexandra Zimmermann

AT 9614 St. Stefan im Gailtal

Futterbörse / Heu

  19 Std. online

Heu

Kleinanzeige

Heu

40 €MwSt nicht ausweisbar

Verkaufe ca. 20 Stk. Heuballen, 1. Schnitt. Top Qualität! Futterbörse Heu

AK
Andreas Knoblechner

AT 5324 Lidaun

Futterbörse / Heu

  19 Std. online

Heu

Kleinanzeige

Heu

50 €MwSt nicht ausweisbar

Verkaufe Heuballen vom 3. Schnitt 2024. Zustellung möglich. Futterbörse Heu

MT
Matthias Thurnbichler

AT 6406 Oberhofen

Futterbörse / Heu

  Seit gestern

Siloballen

Kleinanzeige

Siloballen

35 €Preis pro StückMwSt nicht ausweisbar

Verkaufe 25 Stk. Siloballen, ca. 140 cm Ballengröße, ampferfrei, 2. und 3. Schnitt 2025. Futterbörse Silageballen

MK
Manuel Kopler

AT 4242 Hirschbach im Mühlkreis

Heu Kleinballen

Kleinanzeige

Heu Kleinballen

0,23 €MwSt nicht ausweisbar

Verkaufe Heu Kleinballen, 1+2 Schnitt 2025, große Menge noch vorhanden, Ballen ca. 17 kg, bei Fragen bitte melden. Futterbörse Heu

CH
Christoph Haubenhofer

AT 8222 Siegersdorf bei Herberstein

Futterbörse / Heu

  Seit gestern

Silageballen

Kleinanzeige

Silageballen

32 €Preis pro StückMwSt nicht ausweisbar

Verkaufe Silageballen mit einem Dm. von 125 cm, Ernte 9/2025. Die Silage besteht aus einer Gras-Klee-Mischung. Futterbörse Silageballen

JF
Jonas Frieß

AT 8422 St. Veit in der Südsteiermark

Bio Heuballen klein

Kleinanzeige

Bio Heuballen klein

4,50 €MwSt nicht ausweisbar

Bio Heuballen, gut trocken, gute Qualität, erster Schnitt 2025, Blumen, Kräuter, kein Zusatzdünger, 100 Stk., Preis pro Stk., nicht verregnet. Futterbörse Heu

F.
F .

AT 4111 Walding

Futterbörse / Heu

  Seit gestern

Grummet Rundballen

Kleinanzeige

Grummet Rundballen

35 €MwSt nicht ausweisbar

Grummet in Rundballen (9 Stk.) mit 120 cm Dm. von naturbelassener Streuobstwiese zu verkaufen. Ampferfrei und unverregnet. Privatverkauf, keine Garantie, keine Gewäh

J.
J .

AT 8421 Wolfsberg

Futterbörse / Heu

  Seit gestern

Heu Kleinballen

Kleinanzeige

Heu Kleinballen

3,80 €MwSt nicht ausweisbar

Verkaufe kleine Heuballen, 1. Schnitt, ampferfrei, 130 Stk. vorhanden. Ideal für Pferde und Kleintiere. Bei Fragen oder Interesse gerne melden. Futterbörse Heu

mm
michael moser

AT 4817 st konrad

Futterbörse / Heu

  Seit gestern

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Futterbörse auf Landwirt.com: Futter, Getreide und Einstreu direkt vom Erzeuger

Die Futterbörse auf Landwirt.com ist einer der größten deutschsprachigen Marktplätze für Grundfutter, Futtergetreide und Einstreu. Landwirte, Händler und Privatanbieter stellen hier täglich neue Inserate ein, der überwiegende Teil stammt direkt vom Erzeuger. Das Sortiment deckt alle wichtigen Kategorien der Futterwirtschaft ab:

  • Heu aus erstem, zweitem und drittem Schnitt: Wiesenheu, Kräuterheu, Luzerne- und Bergwiesenheu
  • Stroh als Einstreu und Raufutter: Weizen-, Gersten-, Roggen- und Haferstroh
  • Silageballen sowie Grassilage, Heulage und Ganzpflanzensilage (GPS)
  • Futtergetreide: Mais und Maissilage, Futtergerste, Futterweizen, Hafer und Buchweizen
  • Bio-Futter nach EU-Öko-Verordnung 2018/848 für anerkannte Bio-Betriebe
  • Sonstige Futtermittel wie Rübenschnitzel, Biertreber, Melasse, Mineralfutter und CCM

Weil viele Angebote direkt vom Produzenten kommen, entfallen Zwischenhandel und lange Transportwege. Frachtkosten können je nach Distanz, Ballengröße und Kraftstoffpreis 20 bis 40 Prozent des Warenwerts ausmachen, die Regionalsuche spart hier bares Geld. Viele Inserenten bieten zusätzlich Lieferung per LKW-Zug, landwirtschaftlichem Anhänger oder Selbstabholung an. Weitere Agrar-Angebote finden Sie in den Kleinanzeigen auf Landwirt.com.

Qualität beurteilen: Worauf Sie bei Heu, Stroh, Silage und Futtergetreide achten sollten

Heu ist das wichtigste Grundfutter in der Pferde- und Rinderhaltung. Der erste Schnitt (meist Mitte Juni) liefert rohfaserreiches, strukturstarkes Futter und eignet sich hervorragend für Pferde und trockenstehende Kühe. Der zweite Schnitt (Grummet, meist im August) ist blattreicher, eiweißreicher und weicher, der dritte Schnitt (September bis Oktober) besonders nährstoffdicht, aber mengenmäßig meist klein. Qualitätsheu erkennen Sie an einer grünlichen bis hellgrün-braunen Farbe, einem aromatischen, an frisches Gras erinnernden Geruch, geringem Staubanteil und einem Feuchtegehalt unter 14 Prozent. Für Pferdeheu empfiehlt sich eine Nachschwitzphase von sechs bis acht Wochen nach der Ernte, bevor es verfüttert wird. Als Richtwert für gutes Pferdeheu gelten 8 bis 10 Prozent Rohprotein und über 25 Prozent Rohfaser in der Trockensubstanz.

Stroh unterscheidet sich je nach Getreideart deutlich in Einstreueigenschaften und Nährwert. Weizenstroh hat stabile Halme und ist dank hoher Saugfähigkeit das beliebteste Einstreu für Pferde und Rinder. Gerstenstroh ist weicher und wird häufig für Kälber, Ferkel und Jungtiere verwendet, es kann auch als Raufutter ergänzt werden. Roggenstroh ist besonders lang und reißfest und wird traditionell für Tiefstreu, Reetdächer und Bindstroh eingesetzt. Haferstroh enthält den höchsten Nährwert und dient teilweise als Ergänzungsfutter, ist aber weniger saugfähig. Gutes Stroh ist trocken, hell gelb bis goldfarben, frei von Schimmel und schwarzen Verfärbungen und riecht neutral bis leicht strohig.

Silage erkennen Sie an einem pH-Wert von 3,8 bis 4,2, einem säuerlich-aromatischen Geruch und dem Fehlen von Buttersäure, die eine muffig-ranzige Note hinterlässt. Grassilage hat typischerweise 30 bis 45 Prozent Trockensubstanz, Maissilage 30 bis 38 Prozent, Heulage 45 bis 60 Prozent. Prüfen Sie Folie, Netz und Ballenform sorgfältig: kleinste Löcher führen zu Nachgärung, Schimmelnestern und Qualitätsverlust. Nutzen Sie bei Unsicherheit eine Futtermittelanalyse nach LKV- oder LUFA-Standard.

Bei Futtergetreide zählen Feuchtegehalt (maximal 14 Prozent für eine sichere Lagerung), Hektolitergewicht, Besatz und Mykotoxinfreiheit. Für Milchvieh-, Pferde- und Schweinebetriebe ist ein Rückstellmuster sinnvoll, bei größeren Partien empfiehlt sich eine offizielle Analyse. Bio-Betriebe müssen zusätzlich die Bescheinigung ihrer Kontrollstelle beachten.

Was kostet Heu aktuell – pro Rundballen und pro Tonne?

Die Heupreise schwanken nach Qualität, Schnitt, Region und Saison. Als Orientierungswerte für den österreichischen und süddeutschen Markt gelten aktuell: ein Rundballen Wiesenheu aus dem ersten Schnitt (Durchmesser 120 bis 150 cm) liegt bei etwa 15 bis 30 Euro, Großquaderballen bei 35 bis 70 Euro. Kleinballen-Pferdeheu (HD-Quader, 15 bis 25 kg) kostet rund 4 bis 8 Euro pro Ballen. Luzerne- und Kräuterheu sind aufgrund der höheren Eiweißgehalte meist teurer. Pro Tonne liegen Preise grob zwischen 120 und 220 Euro. Nach der Ernte im Spätsommer sind die Preise am niedrigsten, zum Ende der Winterfütterung (Februar bis April) steigen sie deutlich an. Die aktuellen Inserate auf Landwirt.com zeigen Ihnen das regionale Preisniveau zuverlässig in Echtzeit.

Welches Stroh eignet sich für welche Tierart?

Für Pferde und Milchkühe ist Weizenstroh die erste Wahl: stabile Halme, hohe Saugfähigkeit und gute Lagerfähigkeit. Gerstenstroh ist weicher, ideal für Kälber, Ferkel und Jungtiere, und kann in kleinen Mengen auch als strukturreiches Beifutter dienen. Roggenstroh ist sehr lang und reißfest, bewährt sich in der Tiefstreuhaltung und für Sonderanwendungen. Haferstroh hat den höchsten Nährwert und eignet sich als Ergänzungsfutter für Rinder, ist aber als Einstreu weniger saugfähig. Achten Sie generell auf trockenes, schimmel- und staubfreies Material.

Wie erkenne ich gutes Pferdeheu?

Gutes Pferdeheu ist staubarm, grünlich bis hellbraun, aromatisch-frisch im Geruch und bröckelt beim Zerreiben nicht zu feinen Stäuben. Es stammt aus dem ersten oder zweiten Schnitt, wurde mindestens sechs bis acht Wochen nach der Ernte abgelagert und trocken gelagert. Extensiv genutzte Wiesen mit hohem Kräuteranteil sind besonders gefragt. Vermeiden Sie Heu mit muffigem oder stechendem Geruch, schwarzen oder grauen Flecken, sichtbarem Schimmel oder hoher Staubbelastung – solches Heu kann Atemwegserkrankungen (COB/RAO) und Koliken auslösen. Als Richtwert für pferdegerechtes Heu gelten 8 bis 10 Prozent Rohprotein und mindestens 25 Prozent Rohfaser in der Trockensubstanz.

Was ist der Unterschied zwischen Rundballen, Quaderballen und Kleinballen?

Rundballen haben je nach Presse einen Durchmesser von 120 bis 180 cm und wiegen zwischen 150 und 500 kg. Sie lassen sich mit Frontlader oder Heckgabel bewegen und sind besonders in kleinen bis mittleren Betrieben verbreitet. Großquaderballen (typisch 80×90×240 cm, bis rund 800 kg) sind transporteffizienter: Ein Sattelzug fasst rund doppelt so viel Trockenmasse wie bei Rundballen. Kleinballen bzw. HD-Quaderballen (15 bis 25 kg) sind die klassische Form für Pferdebetriebe, Kleintierhalter und Hobbyhaltung, weil sie händisch verladen werden können. Die passende Ballenform hängt von Lagerraum, Bestandsgröße und vorhandener Technik ab.

Wann ist die beste Zeit, um Futter und Stroh zu kaufen?

Nach der Ernte – von Juli bis Oktober – ist das Angebot auf der Futterbörse am größten und die Preise sind am niedrigsten. Wer ausreichend Lagerkapazität hat, deckt in dieser Zeit den Jahresbedarf am günstigsten ein. Gegen Ende der Winterfütterung (ab Februar) werden die Restbestände knapper und die Preise ziehen an. In Trockenjahren, nach späten Frösten oder verregneten Erntefenstern können die Preise auch außerhalb der klassischen Saison stark steigen. Ein regelmäßiger Blick auf die aktuellen Inserate und regionale Anbieter auf Landwirt.com lohnt sich das ganze Jahr.

Wie lagert man Heu und Stroh richtig?

Heu und Stroh sollten trocken, luftig und vor Bodenfeuchte geschützt gelagert werden. Ideal ist ein überdachter Heuboden oder eine gut belüftete Bergehalle mit Abstand zu Wänden und Boden (Paletten oder Lagerroste). Frisch geerntetes Heu schwitzt noch mehrere Wochen nach, eine Kerntemperaturkontrolle mit Heumesssonde ist in den ersten acht Wochen sinnvoll: ab 70 Grad Celsius Kerntemperatur besteht Selbstentzündungsgefahr. Stroh ist weniger kritisch, sollte aber ebenfalls trocken stehen, damit es seine Saugfähigkeit behält. Lagerverluste durch Schimmel, Mäuse oder Vögel lassen sich durch geschlossene Hallen, regelmäßige Kontrollen und schnelle Verfütterung der ältesten Partien minimieren.