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Gerste kaufen & verkaufen

Futtergerste

Kleinanzeige

Futtergerste

245 €MwSt nicht ausweisbar

Verkaufe Futtergerste im Big Bag. Pro Big Bag ca. 630 kg. Preis pro t. Verladen möglich. Futterbörse Gerste

CO
Christoph Oswald

AT 8583 Modriach

Futterbörse / Gerste

  2 Tage online

Futtergerste

Kleinanzeige

Futtergerste

205 €MwSt nicht ausweisbarAlter Preis 200 €

Verkaufe Winterfuttergerste. Ca. 30 bis 35 t. Preis ist pro t. Futterbörse Gerste

BB
Bernhard Brunner

AT 2081 Oberfladnitz

Futterbörse / Gerste

  18 Tage online

Futtergerste Top-Qualität

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Futtergerste Top-Qualität

10 €MwSt nicht ausweisbar

Absolut trocken gedroschen, Ernte 25. Verkaufe in 25 kg Säcken zu € 10, -, Stk., oder im Big Bag: 500, 600 oder 900 kg. Preis VB. Alle Preise inkl. 7, 8 % MwSt.. Futte

MR
Martin Rueß

DE 89257 Illertissen

Futterbörse / Gerste

  3 Monate online

Gerste auf Landwirt.com: Futter- und Braugerste direkt vom Landwirt

Gerste ist nach Weizen und Mais die wichtigste Getreideart in Österreich und Bayern und in der Schweinemast, Rinderfütterung und Bierbrauerei unverzichtbar. Auf Landwirt.com wird Futtergerste (mehrzeilig, höheres Eiweiß, meist Wintergerste) und Braugerste (zweizeilig, niedrigeres Eiweiß, meist Sommergerste) gehandelt. Typische Hektolitergewichte liegen bei Futtergerste zwischen 62 und 68 kg/hl, bei Braugerste zwischen 64 und 68 kg/hl.

Gerste ist als Schweinefutter das klassische Energiegetreide und hat einen hohen Stärkegehalt (rund 58 Prozent) bei vergleichsweise moderatem Rohproteingehalt (10 bis 12 Prozent in der TS). Sie wird meist geschrotet oder gequetscht verfüttert. Ergänzungsmöglichkeiten finden Sie unter Weizen, Hafer und Mais, weitere Agrar-Anzeigen in der Futterbörse.

Qualitätskriterien bei Futtergerste und Braugerste

Für Futtergerste sind Hektolitergewicht (Ziel über 64 kg/hl), Feuchte (unter 14 Prozent für Lagerfähigkeit), Besatz und Mykotoxinstatus entscheidend. Das Hektolitergewicht ist ein guter Indikator für Kornausbildung und Verfütterungswert – je höher, desto energiedichter. Bei Braugerste kommen zusätzliche Anforderungen: Rohprotein unter 11,5 Prozent, Vollgerstenanteil (Siebung 2,5 mm) über 85 Prozent, Keimfähigkeit über 95 Prozent und möglichst wenig Bruchkorn. Braugerste wird von Mälzereien gezielt angekauft, Futtergerste wird zwischen Ackerbauern und Veredlungsbetrieben gehandelt.

Achten Sie beim Kauf auf eine Analyse mit Angaben zu Feuchte, Hektolitergewicht, Rohprotein, DON und ZEA. Bei größeren Partien sind Rückstellmuster und schriftliche Qualitätsvereinbarungen Standard.

Was kostet Futtergerste pro Tonne?

Futtergerstenpreise folgen dem internationalen Getreidemarkt und liegen aktuell zwischen 150 und 220 Euro pro Tonne frei Hof. Braugerste erzielt je nach Qualität Aufschläge von 20 bis 60 Euro pro Tonne. Die Preise variieren saisonal stark: Nach der Ernte im Juli sind sie oft am niedrigsten, zum Winterende und vor der nächsten Ernte ziehen sie an. Regional können Aufschläge für Transport, Trocknung und Lagerung anfallen. Tagesaktuelle Preise sehen Sie in den laufenden Inseraten auf Landwirt.com.

Worin unterscheidet sich Sommer- von Wintergerste?

Wintergerste wird im Herbst gesät, überwintert und wird bereits im Juli gedroschen – als erstes Getreide des Jahres. Sie ist meist mehrzeilig, liefert höhere Erträge und wird überwiegend als Futtergerste genutzt. Sommergerste wird im Frühjahr gesät und später geerntet (August), ist häufig zweizeilig und wird besonders für die Bierbrauerei angebaut. Der Proteingehalt ist bei Sommergerste niedriger, was für die Brauqualität entscheidend ist.

Wie wird Gerste in der Schweinefütterung eingesetzt?

Gerste ist in der Schweinemast das klassische Energie-Grundfutter und macht typisch 30 bis 60 Prozent der Ration aus. Sie wird geschrotet oder mit dem Walzenstuhl gequetscht, um die Verdaulichkeit zu erhöhen. Im Vergleich zu Weizen ist Gerste strukturreicher und stabilisiert die Verdauung, Mais liefert höhere Energiedichten. Eine ausgewogene Mischung aus Gerste, Weizen, Mais sowie Eiweißkomponenten (Soja, Raps, Ackerbohnen) gilt als Standard im Veredlungsbetrieb.