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Weitere Förderanlagen gebraucht kaufen

Sonstige Silospeed G4
Gebrauchtmaschine
Sonstige Silospeed G4
159.900 €inkl. 13% MwSt./Verm.141.504,42 € exkl.

Gebrauchte Siloschlauchpresse - Silospeed G4 - Baujahr 2013 -Tandemfahrwerk mit Druckluftbremse - Bereifung: 455/40R22.5 - 10 Loch Achsen von BPW - Deichsel m

HOCHRATHER Landtechnik GmbH

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4484 Kronstorf

HOCHRATHER Landtechnik GmbH
Förderanlagen / Sonstige

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Weitere Fördertechnik: Trogketten, Rohrketten und Zellradschleusen

Neben Elevatoren, Schnecken, Bändern und Gebläsen gibt es zahlreiche Spezialfördertechniken für besondere Anwendungen. Trogkettenförderer bewegen Getreide und Schüttgut horizontal und leicht ansteigend mit Kapazitäten von 20 bis 400 t/h bei sehr geringem Bruchanteil. Rohrkettenförderer sind geschlossen, staubdicht und eignen sich für sensible Produkte wie Saatgut, Mehl und Mineralfutter. Zellenradschleusen sind Schlüsselelement bei Staubabscheidung und Druckentkopplung zwischen Gebläseleitungen und Silos. Weitere Spezialtechnik sind Fluidförderer, Massestromregler, Schwingförderer und Saugrüssel zum Abzug in LKW und Waggon.

Hersteller sind Kongskilde, Neuero, Riela, Mayer, WAM, Büttner, Redler und Schrage. Ergänzende Fördertechnik finden Sie unter Elevatoren, Förderschnecken, Förderbänder, Gebläse, Verteiler, Zubringer, Dosieranlagen und in der Übersicht Förderanlagen.

Was kostet sonstige Fördertechnik gebraucht?

Trogkettenförderer 10-15 m Länge mit 60-100 t/h liegen gebraucht zwischen 5.000 und 18.000 Euro. Rohrkettenförderer der Marken Schrage oder WAM kosten gebraucht 4.000 bis 15.000 Euro pro Meter je nach Durchmesser und Ausführung. Zellenradschleusen mit 200 bis 400 mm Durchmesser sind ab 800 bis 4.500 Euro gebraucht erhältlich. Saugrüssel für LKW-Verladung liegen zwischen 3.500 und 12.000 Euro. Mobile Umschlagsanlagen sind gebraucht ab 12.000 bis 40.000 Euro zu haben.

Wann sind Trogketten- oder Rohrkettenförderer sinnvoll?

Trogketten- und Rohrkettenförderer sind ideal bei langen horizontalen Strecken ohne Kurven, bei Anforderungen an minimale Produktbeschädigung (Saatgut, Pellets) und in staubfreien Umgebungen. Sie arbeiten geschlossen, sind ATEX-konform leicht realisierbar und haben geringeren Stromverbrauch als Gebläse. Nachteilig sind höhere Investitionskosten und geringere Flexibilität bei Streckenänderungen. In Mühlen, Mischfutterwerken und Mälzereien sind sie Standardlösung.

Welche Rolle spielen Zellenradschleusen in der Fördertechnik?

Zellenradschleusen entkoppeln Druckbereiche (z. B. zwischen Gebläseleitung und Silo) und verhindern Rückströmung von Luft und Staub. Sie sind zentral für Staubabscheider, pneumatische Förderstrecken und ATEX-Entkopplung. Wichtige Parameter sind Zellvolumen (0,1 bis 10 Liter pro Umdrehung), Drehzahl (10 bis 40 U/min), Dichtheit (Spaltmaß Gehäuse-Rotor) und Materialwahl (verzinkt, Edelstahl, Kunststoff). Bei Explosionsschutz werden druckstoßfeste Bauarten eingesetzt.

Worauf beim Kauf gebrauchter Spezialfördertechnik achten?

Prüfen Sie Kettenzustand und Kettenspannung bei Trog- und Rohrkettenförderern, Zellenradspiel bei Schleusen und Dichtungen bei geschlossenen Systemen. Kontrollieren Sie Motor, Getriebe und Sicherheitskupplungen. Bei Saugrüsseln ist der Rüssel-Innenzustand und die Gebläseleistung entscheidend. ATEX-Konformität ist im Getreide- und Mühlenbereich Pflicht. Fordern Sie aktuelle Prüfprotokolle, Wartungsnachweise und Betriebsstundenzähler an.