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Elevatoren und Becherwerke für Getreide

Becherwerke für vertikalen Transport von Getreide, Mais und Schüttgut bis 40 m Höhe
Aeromeh Becherelevatoren H5/H15
Neumaschine
Aeromeh Becherelevatoren H5/H15

3.381 €inkl. 20 % MwSt.  2.817,50 € exkl.

  • Bj. 2025

Elevator-Bauart: Becherelevator, Antriebsform: Getriebemotorantrieb Lagernd und sofort Lieferbar Aeromeh Elevatoren Der Elevator besteht aus einzelnen Segmenten, di

Andreas Auer Landmaschinen Handel

AT

3631 Ottenschlag

Andreas Auer Landmaschinen Handel
Förderanlagen / Aeromeh

Premium Plus Händler

Elevatoren und Becherwerke: Aufbau und Arbeitsweise

Elevatoren oder Becherwerke transportieren Schüttgut vertikal über Becher, die auf einem umlaufenden Gurt oder einer Kette montiert sind. Sie sind die effizienteste Lösung für hohe Förderhöhen bei trockenem, körnigem Produkt. Becher bestehen aus Stahl, Kunststoff (Polyethylen) oder verzinktem Blech; Gurte aus gewebeverstärktem Gummi oder Polyurethan. Je nach Anwendung kommen Schöpfelevatoren (für feinkörniges Material), Mittelgutelevatoren (für Getreide und Mais) oder Hochleistungs-Becherwerke (für Industrie) zum Einsatz.

Typische Kapazitäten reichen von 10 t/h bei 6 m Höhe für den Hof bis 200 t/h bei 35 m Höhe für Mühlen und Mischfutterwerke. Etablierte Hersteller sind Kongskilde, Skandia, Neuero, Riela, Mayer, Mafa und Büttner. Moderne Becherwerke sind ATEX-zertifiziert und verfügen über Drehzahlüberwachung, Gurtverlaufsüberwachung und Lagertemperaturmessung. Weitere Fördertechnik finden Sie unter Förderschnecken, Förderbänder, Gebläse sowie in der Übersicht Förderanlagen.

Was kostet ein gebrauchter Elevator?

Kleine Elevatoren 6-8 m Höhe und 10-15 t/h Kapazität sind gebraucht ab 2.500 bis 6.000 Euro erhältlich. Mittlere Elevatoren 12-18 m mit 30-50 t/h liegen zwischen 6.000 und 18.000 Euro. Grosselevatoren ab 20 m Höhe und 80 t/h kosten gebraucht 15.000 bis 45.000 Euro, neue Hochleistungsanlagen 25.000 bis 90.000 Euro. Zusatzausstattung wie ATEX-Motor, Lager-Temperaturüberwachung, Gurt-Driftsensor und Explosionsentlastung erhöht die Kosten um 15 bis 25 Prozent.

Gurt- oder Kettenelevator: Welche Bauart ist besser?

Gurtelevatoren sind energieeffizienter, leiser und wartungsärmer. Sie eignen sich für Getreide, Raps, Soja und Mais bis Temperaturen von 80 Grad C. Kettenelevatoren sind robuster bei aggressiven oder heißen Medien (Trocknerauslauf, Mineralfutter) und erreichen höhere Fördermengen bei gleicher Bauhöhe. Kettensysteme haben jedoch höhere Wartungskosten durch Kettenverschleiß. Für hofnahe Getreideumschlagsanlagen sind Gurtelevatoren Standard; in Mühlen und Futterwerken dominieren Kettenbecherwerke.

Welche Sicherheitstechnik ist Pflicht?

Bei Getreidetransport in staubexplosionsgefährdeten Bereichen (Zonen 20/21 innen, 22 außen) sind ATEX-konforme Motoren, geschlossener Elevatorschacht mit Explosionsdruckklappen, Drehzahl- und Gurtlaufüberwachung, Lagerhitze-Sensoren und automatische Abschaltung Pflicht (DIN EN 14491, DIN EN 17328). Zusätzlich sind Inspektionsklappen, Not-Aus und elektrische Erdung der gesamten Anlage notwendig. Fordern Sie bei gebrauchten Elevatoren aktuelle Prüfprotokolle an.

Worauf beim Kauf eines gebrauchten Elevators achten?

Prüfen Sie Gurt- oder Kettenzustand, Becher (Verschleiß am Schöpfrand), Kopf- und Fußlager, Riemenspanner und Abstreifer. Der Elevatorfuß ist das häufigste Verschleißteil. Kontrollieren Sie Motorkennlinien, Stromaufnahme und ATEX-Kennzeichnung. Lassen Sie die Gurte auf Risse und Dehnung prüfen. Eine Inspektionsfahrt bei laufender Anlage zeigt schnell ungewollte Schwingungen oder Lärmquellen. Fordern Sie Betriebsstundenzähler und Wartungshistorie an.