Pellets oder Hackgut

Antworten: 51
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martinw25 23-01-2020 09:24 - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
Hallo
Irgendwann steht der nächste Heizungswechsel bevor und man kann nie früh genug mit der Planung beginnen.
Derzeit heize ich mit Scheitholz (im Winter), in der Übergangszeit und im Sommer wird mit Solar und Heizöl geheizt (Schattseite). Ich beschäftige mich aber schon intensiv mit der Überlegung, welches Heizsystem das Beste wäre.
Zur Option stehen ein Scheitholzkombikessel mit Pellets oder eine Hackgutheizung. Laut meinem Installateur würde ich bei den zwei zu beheizenden Häusern im Jahr ca. 130 Kubikmeter Hackgut benötigen. Allerdings habe ich "nur" 20 Hektar Wald.
Welches Heizsystem würdet ihr mir anbieten? Wäre es besser Pellets oder Hackgut zuzukaufen, was ist auf Dauer günstiger?



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Steyrdiesel antwortet um 23-01-2020 09:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
Mit 20ha sollten sich doch 130m³ Hackschnitzel leicht ausgehen...?

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xaver75 antwortet um 23-01-2020 09:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
Bei der Menge Hackgut, wenn Scheitholz, dann zumindest für Meterscheiter.

mfg

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Markus W.5957 antwortet um 23-01-2020 09:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
Guten Tag

Wir haben uns vor 2 Jahren für eine ETA Hackgutheizung gekauft und sind sehr zufrieden.
Wir brauchen ca. 100m3 pro Jahr und haben nur 5Ha. Wald.
Würde nie wieder gegen eine Stückgutheizung tauschen wollen.
Und man kann die Bäume samt Ästen am Haufen schmeißen-> Arbeitserleichterung.

Mfg.




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Peter1545 antwortet um 23-01-2020 09:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
Ich vermute mal mit 20ha Wald kannst du schon einen Großteil deines Jahresbedarfs an Brennholz selber stellen. Was zu wenig ist im Sommer zukaufen.
Hast du vor den Kombikessel hauptsächlich mit Scheitholz oder mit Pellets zu heizen?
Scheitholz ist viel Arbeit aber am günstigsten, Pellets am teuersten.

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fe antwortet um 23-01-2020 09:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
Würde bei 20ha Eigenwald Pellets nehmen.
Da ist dann die Wertschöpfung von deinem Holz beim Pelletsproduzent und beim Händler so wie du es als Bauer gewohnt bist. :-))

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jakob.r1 antwortet um 23-01-2020 10:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
Grüß Dich Martinw25, auf Dauer günstig ist nur eine Gemeinschaftsanlage mit mehreren Nachbarn. Wenn das aus den verschiedensten Gründen nicht möglich ist,
dann kommt von den Anschaffungskosten eine Pelletsanlage wesentlich günstiger im Einkauf als eine Hackschnitzelanlage. Pellets liegen schon jahrelang zwischen 200 und 250 Euro/Tonne und die laufenden Kosten im Vergleich zur Ölheizung ist Pellets zwei Drittel vom Preis für die gleiche Energiemenge Öl. Wenn Du aber Deinen Wald eh pflegen musst, fällt Dir das Material zur Gewinnung von Hackschnitzeln sowieso an, ohne das Du viel Geld in die Hand nehmen musst. Der Schüttraummeter Hackschnitzel liegt so bei rd. 2,5 Euro Häckslerkosten wenn Du direkt in den Bunker häckseln kannst und keine Kipperkette über Nachbarn brauchst.
Leider hast Du nicht geschrieben, in welchem Land Du bist. Bei uns in Deutschland gibt es beim Austausch einer Ölheizung auf eine Hackschnitzelheizung oder Pelletheizung 45% Zuschuss auf die gesamte Anlage, oder als KFW- Darlehen bis zu 50% Tilgungszuschuss. Also unbedingt vor Kauf einer Anlage sich um Staatsknete kümmern, weil der Antrag vor Auftragserteilung gestellt sein muss. Vielleicht kann ein Kollege aus Österreich hier die Fördersätze reinstellen falls Du in Österreich bist,
oder einer aus der Schweiz falls Du Schweizer bist.
Beste Grüße
Jakob

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schellniesel antwortet um 23-01-2020 10:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
@jakob

Offtopic

Bekommt ihr die 45% auf Listenpreis oder auf tatsächlichen Kaufpreis?

Weil, wenn ich das jz mal so überschlage könnte ich mit der Förderung bei euch auf den Listenpreis, die Anlage mit dem tatsächlichen Kaufpreis hier alleine mit der Förderung erwerben. :-)

Denn von Listenpreis der Anlage bis zum Kaufpreis hat sich das mehr als halbiert.

Ich ich vermute mal das die Listenpreis Gestaltung der Hersteller eventuell etwas mit eurer Förderpolitik zu tun hat ;-)

Mfg

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martinw25 antwortet um 23-01-2020 10:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
Danke euch für die Antworten!
Beim Kombikessel möchte ich hauptsächlich mi Scheitholz heizen, da ich das Holz ohnehin habe und ich auch Zeit zur Scheitholzproduktion habe.
Das Hackgut könnte ich leider nicht direkt in den Bunker häckseln, da ich i Ort wohne, daher müsste man mit zwei bis drei Kippern das Hackgut hineinbringen.
Ich bin aus Österreich, leider weiß ich aber nicht, wie es subventionsseitig aussieht. Die neue Regierung will ja aus dem Öl raus, also könnte in den nächsten JAhren ein starkes Förderprogramm kommen.

Ich habe mich auch so umgehört, ob 20 Hektar für meinen Hackgutbedarf ausreichend wären. Dazu gab es unterschiedlichste Antworten.

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jakob.r1 antwortet um 23-01-2020 10:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
Grüß Dich Schellniesel, --- die Förderung bekommt man auf die tatsächlich eingereichten Rechnungen weil auch die Pufferspeicher, Frischwasserstationen, und die ganze Leitungsverlegung gefördert werden. Sicher hast Du recht, das die Förderungen hauptsächlich den Herstellern zu Gute kommen die einfach an der Preisschraube nach oben drehen können, --- aber das ist bei allen Förderungen so. Ausnahme sehe ich in den Fendt Traktoren, bei denen es der Konzern eben durch gezielte Steuerung der Motivationsfähigkeit vieler Landwirte schafft, ein "must have" zu generieren, --egal was die Karre kostet.
Beste Grüße
Jakob

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jakob.r1 antwortet um 23-01-2020 10:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
Grüß Dich Martinw25, wenn Du mitten im Ort wohnst, würde ich als Erstes eine Gemeinschaftsanlage ins Auge fassen weil Fernwärmeleitungen heutzutage kein großer Kostenfaktor mehr ist und kleine Hackschnitzelanlagen mehr Ansprüche an das Material stellen als eine große Anlage.
Scheitholz würde ich auf alle Fälle weglassen, auch wenn Du Zeit hast, -- die kannst Du vielleicht auch anderweitig besser einsetzen und eine Kombianlage ist teurer und
nicht so leistungsfähig wie eine Spezialanlage, ich vergleiche das immer mit den Heuerntemaschinen. Da sind Kombis aus Kreiselheuer und Schwader auch nur eine Notlösung. Bei Deinem Wald wächst im Jahr ca. 10fm pro Hektar zu, je nach Höhenlage und Seitenausrichtung bei Hanglagen etwas mehr oder weniger.
Wenn Du nur Super Verkaufsstämme auf den 20 Hektar stehen hast, dann wäre es schade wenn Du davon 130 srm häckseln lassen würdest. Wenn Du aber einen normalen Wald hast, bei dem jährlich auch Stauden, krumme Buchen, faule Stämme.... anfallen dann sind Hackschnitzel eher gut.
Beste Grüße
Jakob

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Peter1545 antwortet um 23-01-2020 11:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
@Jakob: Ein Baum besteht nicht nur aus Sägerundholz. Wipfel, Äste, Schadholz fällt immer an. Das spielt aber derzeit keine Rolle viele Betriebe schenken minderwertiges Hackgut her bzw. hacken sogar in den Wald weil nicht verkäuflich.

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textad4091 antwortet um 23-01-2020 11:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
Ein Gedankenanstoß zum Thema "Scheitholz-Pellets-Kombiofen", ein guter Bekannter, der Installateur (Monteur und Planer) ist, meint zu dem Thema: Den Kombiofen kann man sich seiner Erfahrung nach sparen, da "alle" Kunden schlussendlich nur mehr Pellets als Brennstoff nutzen, aufgrund des hohen Komforts gegenüber Scheitholz. Sprich, er redet den Kunden den Kombiofen aus bzw. weist sie darauf hin.

Vielleicht gibt es in der Nähe bei dir ein Werk, wo Pellets hergestellt werden- Dort könnte man evtl. Holz anliefern und Pellets im "Gegenwert" erhalten.

Die 120m³ Hackgut pro Jahr gehen sich mit 20ha Wald schon aus, keine Angst ...


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Martin456 antwortet um 23-01-2020 11:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
Habe auch 20ha Wald und brauche ca 100m3 im Jahr
Ich könnte 5x so viel brauchen und nach 50 Jahren wäre immer noch genug Holz da
Einige haben bei uns Pelletsheizung gemacht und beliefern jetzt mit eigenen Holz Nahwärmeanlagen :)

Hackgutheizung ist 1x eine größere Investition
Dafür bin ich nie von irgend welchen großen Firmen abhängig


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Muskateller antwortet um 23-01-2020 12:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
Habe meinen alten Gaskessel entsorgt und habe seit Herbst 19 einen Fröling SP Duo, mit 2000 l Puffer, bin sehr zufrieden damit. Heize fast nur Scheiter aus meinem Wald, Pellets nimmt sich der Ofen nur, wenn er den beschickten Scheiterteil anheizt, oder ich zu faul bin den Ofen anzufüllen. Förderung erhalten: 3000.- Land NÖ, 5000.- Bund, 400.- Gemeinde

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textad4091 antwortet um 23-01-2020 12:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
@ Muskateller: Mir ist neue, dass ma vo Land UND Bund Förderungen in Anspruch nehmen kann ... Bei der Förderungsstelle (STMK) heißt es, nur von einer der beiden Institutionen ... Gemeinde geht immer


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Muskateller antwortet um 23-01-2020 12:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
Das ist, oder war dieser Raus-aus -dem-Öl-Bonus. Gilt auch für Gasheizungen, die man stilllegen lässt.
Weiß aber nicht, obs das noch gibt.

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textad4091 antwortet um 23-01-2020 13:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
Ahso alles klar, der hängt (glaub ich) an einem anderen Topf ... Mir wurde es beim Kurs damals eben so erklärt, dass die "reguläre" Förderung nur von Gemeinde Sowie Bund ODER Land in Anspruch genommen werden darf- Da Bund und Land vom gleichen Topf gespeißt werden, oder so ähnlich.

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martinw25 antwortet um 23-01-2020 13:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
Danke euch!
Es geht also aus den Antworten deutlich hervor, dass ich mit den 20 Hektar Wald leicht auskomme.
Was ich nicht gelten lasse: einige haben angeführt, dass man den Kombikessel am Anfang einheizt, dann mehr und mehr mit Pellets. Wenn das so wäre, würde ich jetzt aus Bequemlichkeit schon mit Heizöl heizen, denn der Ölkessel steht gleich daneben und muss nur eingeschalten werden.
Egal ob Scheitholz oder Hackgut, ich bin wirklich gerne im Wald, arbeite gerne mit dem Holz, das Scheitholz machen und Einheizen wird nicht als Last gesehen. Eigentlich gings mir bei der Frage darum, ob die 20 Hektar ausreichen, die Antwort darauf habe ich nun zahlreich bekommen. DANKE!
Der Komfort einer vollautomatischen Heizung steht außer Streit.

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Muskateller antwortet um 23-01-2020 13:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
@martinw25
Genauso sehe ich das auch. Ich gehe im Winter gern in den Wald mein Holz machen. Das ich das mit 80 vielleicht nicht mehr kann, ok. Jetzt kostet mich das Heizen jedenfalls fast nichts. Und wenn ich nicht einheizen kann-will, habe ichs trotzdem warm. Aber jedem das seine!

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fgh antwortet um 23-01-2020 13:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
@hubhel:
Wiederspreche - Bekannter von mir besteht auf Stückholz - jedes mal nachheizen ist Bierpause.

Zum Rest: Wenn die Möglichkeit für Hackschnitzel besteht, dann definitiv Hackschnitzel und nicht Pellets. Grund: Hackschnitzel werden immer in Relation billiger sein als Pellets.
Bei 20ha ist die Menge absolut kein Problem.... habe auch 20ha und mache Brennholz/Hackschnitzel für 4 Häuser und Blochholz sowie Nadelholzfaserholz wird trotzdem verkauft.


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mittermuehl antwortet um 23-01-2020 13:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
Ich habe seit 15 Jahren eine Duale Anlage. Pellet-Stückgut. 40 KW 2000 Liter Puffer. Am Anfang war es sicher 50:50.... Jetzt heizen wir zu 90% Stückgut und verwenden die Pellet nur im Notfall. Aber ich bin jetzt im Vollerwerb zu Hause und habe jetzt auch mehr Mitbewohner (Mieter) die Hand anlegen. Solar hab ich auch noch.


Ein Nachbar hat sich einen 60 KW Stückgutkessel mit 7000 Liter Puffer hingestellt. Der woltle absolut keine Hackgutheizung.

Ich hab mal gelernt das Hackgutanlagen unter 100 KW vom Preis/Leistungsverhältnis eine Unsinn sind. Und ich kenne kaum private Anlagen die 100 KW haben...

Jeder wie er will und glaubt.

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CX antwortet um 23-01-2020 14:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
Habe auch nur 20 ha Wald und seit 5 Jahren eine 25kw ETA Hackschnitzelanlage, die ich nie mehr missen möchte! Kann damit mein eigenes Holz verheizen, das sonst zum Teil im Wald verfaulen würde!

Mfg!

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mittermuehl antwortet um 23-01-2020 14:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
"Kann damit mein eigenes Holz verheizen, das sonst zum Teil im Wald verfaulen würde!"

Womit die die Humusbildung einschränkst ... ;)

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CX antwortet um 23-01-2020 14:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
Mittermühl, du bist woll ganz ein Gscheiter, heizt Du nur Holz aus dem Nachbarwald?

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xaver75 antwortet um 23-01-2020 14:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
@Martinw25
An Deiner Stelle würde ich mir einen HV für Meterscheiter zulegen.

mfg

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mittermuehl antwortet um 23-01-2020 15:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
@CX antwortet "Mittermühl, du bist woll ganz ein Gscheiter, heizt Du nur Holz aus dem Nachbarwald?"

So ist es.

Und auch im Nachbarwald bleibt vieles zum verrotten liegen.

Aber wir reden ja über deinen Wald.

Jeder wie er meint und glaubt. Aber der Humus kommt nicht vom Himmel.



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Century antwortet um 23-01-2020 16:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
Stückgut hat den höchsten Brennwert, aber das wars dann auch schon mit den Vorteilen.
Die Pellet-Herstellung ist SEHR energieintensiv, deren einziger Vorteil ist die recht gleich bleibende Qualität.

Ich tendiere immer zu Hackschnitzel, weil die in meinen Augen das einzig sinnvolle sind, wenn man eine automatische Anlage haben will, ohne sich von hohem Aufwand oder teuren Brennstoffen abhängig zu machen.

Wir haben auch eine Kombi-Anlage (Schnitzel und Stückgut). Die Möglichkeit bei Bedarf auch Scheite heizen zu können hat uns ab und zu schon gerettet, wenn zB die Austragungsschnecke abgerissen war oder die Platine der Raumaustragung über Wochen hinweg gesponnen hat.

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gbgb antwortet um 23-01-2020 19:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
Guten Abend!

Berücksichtigt sollte auch werden, dass man mit Stückholz oder Pellets sicher keine störenden Geräusche im Haus hat.

Bei einer Hackschnitzelheizung kann es auch sein, dass man nichts hört.
Garantie hast Du aber diesbezüglich keine, denn die 120 m³ müssen durch die Förderschnecken gehen.
Ob es da immer bei Geräuschfreiheit bleibt? Ich wäre misstrauisch. Umso mehr, desto kleiner das Haus und je näher der Heizraum.
Hat man dazu nicht auch schon gehört, in der Nacht abschalten und vom Speicher die Wärme beziehen?
Nur würden mich Fördergeräusche, die man ein paar Räume weiter oder im ganzen Haus hört, in der Nacht sowieso, aber auch am Tag stören.

Eine lärmfreie Heizung ist auch Komfort.

Freundliche Grüße


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tomsen antwortet um 23-01-2020 19:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
@ Century
Was hast du für einen Kombikessel ? Ich bin auch grad am Hackschnitzelheizung kaufen und will Eta oder Solarfocus. Die Eta ist auf jedenfall eine Top Anlange und mit allen wo ich gesprochen und besichtigt hab sind alle top zufrieden. Mir gefällt aber auch der Solafocus aber es gibt wenig Referenzen zu dem Kessel besonders wenn er mit Hackgut betrieben wird. Gestern hab ich eine Hackgutanlage von Solarfocus angeschaut, die läuft auch sehr gut. Mir gefällt die Sturzbrandtechnik und das der Kessel wenig bewegliche Teile hat. Wenn sonst wer was über Solarfocus sagen kann würd mich freuen.
Mfg. Danke

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mittermuehl antwortet um 23-01-2020 19:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
Ich habe einen älterne Solar-Focus Stückgut-Pellet .. .Therminator 40 .... ich hab einen Servicevertragt .. und den brauche ich auch. Es gab sehr viele Probleme mit der Anlage. Der Kundendiesnt war meist am nächsten Tag da. Dadurch war es machbar. Die Roste uind Einlegeteile nutzen sich schnell ab weil der Kessel sehr heiß brennt. Das bingt wieder gute Abgaswerte (die haben immer gepaß). Ich kann nicht für die neuen Kessel sprechen. Aber der Kundendienst ist sehr schnell und bemüht...

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mutzhase antwortet um 23-01-2020 20:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
Hallo,
....nur Hackgutheizung, wie es schon die Mehrheit hier im Forum befürwortete !
Hackgut wird man auch den nächsten Jahrzehnten bei Landwirten "um die Ecke" kostengünstig ( im Direktverkauf ) bekommen, kann man aber auch bei Eigenwaldbesitz mit wenig Aufwand selber erzeugen. Weiters hat eine Hackgutheizung den selben Komfort wie eine Pelletsheizung. Scheitholzöfen sind im Betrieb nicht sehr "bedienungsfreundlich" ( aufwendige Holzmanipulation, kein Automatikbetrieb, usw.) ! Ich ärgere mich jetzt laufend darüber, wie so ich mir nicht schon viel früher diese Technologie eingebaut habe.

MfG

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thomas.h(c9x150) antwortet um 23-01-2020 20:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
Hallo

Bellets verbrennen anders als Scheiter ist so ähnlich wie ein Sturmfeuerzeug und ein normales Feuerzeug zu vergleichen.

Für ein Einfamilienhaus ist eine Hackschnitzelanlage problematisch da sie das lauteste Heizsystem ist. Liegt an der Austragung und an der Schnecke.

Da mein Haus gut gedämmt und mit 120 Quadratmeter eher klein ist habe ich einen Wassergeführten Pelletschwedenofen im Gang stehen. Anschaffungspreis 4000Euro inkl. Umwälzpumpe bla bla
Für mich die günstigste Heizung

Ich würde an deiner Stelle die Scheiter verkaufen und das minderwertige Holz hacken.


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DR3 antwortet um 23-01-2020 21:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
Hallo, was spricht dagegen den alten Stückgutofen neben einer neuen Hackschnitzelheizung weiter zu verwenden? Ich nehme mal an der Grund für den Tausch wird die Ölheizung sein?

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Ferdi 197 antwortet um 23-01-2020 21:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
Fa. Windhager aus Seekirchen / Salzburg hat auch für die Hackgutanlage ein Saugsystem.
Solche Anlagen kann man sich bei der Fa. direkt ansehen bzw. auf alle Fälle mal ohne Firmen Vertreter div. Referenzanlangen gründlich anschauen, die im Betrieb sind.
Sollte aber funktionieren, denn mittlerweile sind die schon einige Zeit am Markt u. doch Lärmärmer.

Leider werden die Hackgutanlagen nicht kleiner ca. 25kW gebaut, meiner Meinung nach sollten die ab ca. 15kW gebaut werden, damit würden die doch auch billiger.

Aber da stützt die Kesselindustrie eben die Pelletsindustrie, einer kratzt den anderen eben kein Auge aus.

Außerdem "schnüffeln" die Kesselhersteller, jetzt wieder dank der Grünen Regierungsbeteiligung eben den gewaltigen Anstieg der notwendigen Bio-Masse-Heizkessel-Produktion.

Das wird sich in gewaltigen Preiserhöhungen wieder niederschlagen, und somit schlucken die Förderungen eben diese Produktionsbetriebe.

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Hawara antwortet um 24-01-2020 08:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
servus
War letztes Jahr um die Zeit vor der selben entscheidung wie du ob ich bei Stückholz ( 50cm) bleiben soll oder umstieg auf eine Meterscheitheizung oder Hackschnitzelheizung. Geworden ist es dann die Hackschnitzelheizung und ich bereue es wirklich nicht mich dafür entschieden zu haben. :)
Es wurde eine Hargassner 40 kw Anlage, umstellung von Hackschnitzel auf Pellets, Miscantus und Sägespäne ist einfach, brauchst nur in der Steuerung am Display umstellen und den Rest macht der Kessel selbst, soweit die theorie, ausprobiert hab ich es noch nie. :)

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anton.e(afk20) antwortet um 24-01-2020 08:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
Das klingt sehr interessant. Ich habe noch eine alte ÖL Heizung und möchte bald umstellen. Und bin auf der Suche nach einer Alternative.
Hackschnitzel klingt eigentlich sehr gut dennoch habe ich ein paar Fragen. Es wäre nett wenn Sie diese beantworten könnten.
- Wie groß ist der Kessel und wie oft muss man diesen ggf. nachfüllen?
- Wie ist der Wirkungsgrad zu anderen Heizungsarten? (nur nach Gefühl),
- Wie hoch sind ca. die Kosten für die Pallets/Sägespäne
- Fallen bei ihnen im Betrieb bei einer Arbeit Sägespäne oder ähnliches an die benutzt werden können?


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rbrb13 antwortet um 24-01-2020 21:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
Habe mich vor 35 jahren für Hackschnitzel entschieden und keine Sekunde bereut.

Aber @fe hat´s eh treffend beschrieben, lasst die Wertschöpfung den Händlern und schipft`s weiter über eure Berufsvertreter, so wie es schon immer gemacht wird.

rbrb13

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little antwortet um 25-01-2020 06:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
Gibt es eigentlich Stückgutheizungen bis 50 kw die mit Meterscheiter betrieben werden können. Oder vielleicht doch einen Kombikessel Pellets/Meterscheiter.
little

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frank100 antwortet um 25-01-2020 08:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
@little
Da gibt es einige zb.Hargassner,lopper.

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browser antwortet um 25-01-2020 08:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
Interessant Ferdi 197

Warum sollen 15 KW Anlagen billiger werden ?
Leider werden die Hackgutanlagen nicht kleiner ca. 25kW gebaut, meiner Meinung nach sollten die ab ca. 15kW gebaut werden, damit würden die doch auch billiger.


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xaver75 antwortet um 25-01-2020 10:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
@Little
Lopper Dragon ab 40kw.

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kana antwortet um 26-01-2020 10:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
Haben uns einen Nachrüst Brenner zu gelegt den wir seit zwei Jahren haben der für ÖL Gas und Holz Kessel Zugelassen ist (haben einen Alten Kessel vom Jahre Schnee) Heizen damit alles was Rieselfähig ist auch Mühlen Abfall und sparen damit sehr viel weil wir von nichts abhängig sind der Brenner hat eine Leistung 20 -40 KW

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kana antwortet um 26-01-2020 10:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
Haben uns einen Nachrüst Brenner zu gelegt den wir seit zwei Jahren haben der für ÖL Gas und Holz Kessel Zugelassen ist (haben einen Alten Kessel vom Jahre Schnee) Heizen damit alles was Rieselfähig ist auch Mühlen Abfall und sparen damit sehr viel weil wir von nichts abhängig sind der Brenner hat eine Leistung 20 -40 KW

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Century antwortet um 26-01-2020 11:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
@tomsen:

Bei unsrem Kessel steht noch Prüller drauf, Support läuft mittlerweile über Solarfocus. Die Anlage läuft jetzt seit 20 Jahren, die Probleme mit der Austragungsschnecke sind nach 16 Jahren aufgetreten, die Platine der Raumaustragung war Ende 2018 defekt. Materialbedarf haben wir etwa 100srm im Jahr.

Alles in allem eine sehr problemlose Anlage, nur beim Schamott ist mittlerweile die driite Garnitur drin.

Wie es allerdings mit neuen Modellen aussieht weiß ich nicht.

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Tomot antwortet um 26-01-2020 12:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
Standen vor der selben Entscheidung, haben auf kleinsten Raum einen ETA Hackgutkessel unter gebracht und sind sehr zufrieden (nieee wieder Scheitholz ein Traum!)
Kann ETA nur empfehlen!

Mfg

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rbrb13 antwortet um 28-01-2020 17:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
Hallo hubhel, ja dann bin ich Einer, der weder auf noch abgebrannt ist.
Ist noch eine alte Vrofenanlage ohne automatischer Zündung und läuft und läuft und läuft..........

rbrb13

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zifanken antwortet um 05-02-2020 08:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pellets oder Hackgut
wenn du 120 m hackgut im jahr verheitzt hast du eh eine großanlage und brauchst nicht nachdenken da gibts nur hackgut und alles genau ausdenken und die anlage läuft über 20 jahre (ps du hast jetzt auch schon ordentlich nachlegen müssen und wenn die solar schon älter ist überlege ob du das alles noch kombinieren möchtes

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