Milchgeld Laufstall .Anbindehaltung

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agrartechniker 19-12-2018 11:49 - E-Mail an User
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Was ist da dran.Die Betgland zahlt in Zukunft den Laustallhalter mehr für die Milch als den der Anbindehaltung

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textad4091 antwortet um 19-12-2018 12:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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In Deutschland wollte das eine Molkerei auch machen bzw. hätte es im Regal schlussendlich Bio- Laufstall- Anbindung in verschiedensten Kombinationen geben sollen. Ich glaub nicht, dass das durchging, aber wir haben eh Milch- umd vehement nicht Milchliefernde Betriebe aus D im Forum, die werden da vl. aufklären können.

Fahren die Milchwagenfahrer dann eine Laufstall und eine Anbindehaltungstour oder wird die Milch dann gar zusammengemischt?

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179781 antwortet um 19-12-2018 12:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Als Konsument bei Milchprodukten kann ich der Idee schon etwas abgewinnen. Man bezahlt denen weniger, die beim melken dort herumkraxeln, wo die Kühe den ganzen Tag hinsch....
Bei der Produktion hochwertiger Lebensmittel ist heutzutage einfach ein höherer Standard gefragt, als zu Großvaters Zeiten und dafür sollten die Erzeuger auch finanzielle Anreize bekommen.

Gottfried

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textad4091 antwortet um 19-12-2018 12:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ Gottfried: Stimmt vollkommen- Die Frage ist allerdings, bekommen die einen einfach weniger und die andren gleich viek wie jetzt oder die andren mehr und die einen gleich viel?
Der Spaß hört sich meiner Meinung nach auf, wo die Molkerei und oder Handel mit Laufstallmilch anfangen zu werben ... weils aufgrund der Logistik, Kosten und Bereitschaft der Molkerei, die Spediteure angemessen zu entschädigen, nicht möglich sein wird, des Lackerl Milch von den, immerhin längst abbezahlten Anbindehaltungsställen, seperat abzuholen.


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HansT3 antwortet um 19-12-2018 12:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Sollte es so wirklich so kommen, dann wird der Anbindehalter wohl Abschläge bekommen und der Laufstallhalter auf dem aktuellen Niveau bleiben. Das ganze einfach schleichend einfließen lassen als Zuschläge für Laufstallhaltung und viele Bauern freuen sich dann auch noch.

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xaver75 antwortet um 19-12-2018 13:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ist sicher für den Konsumenten verständlich, wenn er mit der Laufstallmilch einen Zinszuschuss für die immer erwähnten Paläste der Bauern zahlen darf.
@Gottfried
In den Anbindeställen ist generell alles dreckig, man kriecht ja so gern in der Scheiße herum, wo bei den Laufställen alles penibelst sauber abläuft ( Mortellaro ist voll im Trend).
Interessant ist auch, das sich die Nichtmelkenden wie immer am besten auskennen …

mfg

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günter.l(yr87) antwortet um 19-12-2018 13:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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kann ich so nicht zustimmen bei der Preisverleihung der Molkerei für die beste Milchqualität 90% Anbindehaltung auf den ersten Plätzen. zumindest die letzten 5 Jahre Hab immer genau darauf aufgepasst

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ewald.w(88y8) antwortet um 19-12-2018 13:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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gibt es eigentlich noch anbindehaltungsmilchbauern unter den berglandfunktionären ?
wenn nein, was ich sogar vermute, sind solche überlegungen nachvollziehbar.

wie siehts denn mit der ökobilanz aus, wenn ich die verschiedenen melksysteme vergleiche?

gerüchteweise gibts neuere entwickungen, welche enorm viel wasser-strom-reinigungs-desinfektionsmittel pro liter milch verbrauchen.

das wär doch was, so eine ökobilanzmilch aus den rohrmelkanlagen, nicht wahr
ich seh sie schon regelrecht vor mir, die ökobilanzmilch in den regalen--ein passendes logo müsst man noch kreieren, die lieferanten hätte man ja schnell beisammen bei entsprechenden zuschlägen.

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günter.l(yr87) antwortet um 19-12-2018 13:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ja es gibt noch Funktionäre mit Anbindungshaltung

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xaver75 antwortet um 19-12-2018 13:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@günther.l
Kaum zu glauben, das man OHNE Tretmistsystem gute Milchqualität hinbekommt.,-)

mfg

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karl.p(tys20) antwortet um 19-12-2018 13:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Habe mich ein wenig erschreckt über Gottfried´s Kommentar : "denn man bezahlt denen weniger, die beim melken dort herumkraxeln, wo die Kühe den ganzen Tag hinsch…"

Als ich noch gemolken habe, bin ich nicht im "Ausmistergraben" herumgekraxelt, dort wo die Kühe den ganzen Tag hinsch…",
sondern relativ trocken am Stand gestanden und die Euter der Kühe waren immer sauber, brauchte mit Stroh nicht sparen, ich hab da schon etwas anderes gesehen, bei den Laufstallkühen .


Ich bin auch für den Laufstall, aber momentan ist es noch ein paar Jahre zu früh um diese Entscheidung zu treffen ( Generationswechsel), aber wenn es mit der Milch weitergeht,
dann schaut alles Anders aus !

Werden sehen wie dies Alles noch wird

https://www.agrarheute.com/markt/milch/anbindehaltung-sueddeutsche-molkereien-wollen-2030-umstieg-550418





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Vollmilch antwortet um 19-12-2018 13:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Über kurz oder lang wird die Milch aus dauernder Anbindehaltung keinen Abnehmer mehr finden, eher kurz.

Milchqualität ist nicht nur die Zellzahl und die Keimzahl.

"Ökobilanzmilch" klingt noch etwas sperrig, wäre ich aber gleich dafür. Werden aber nicht alle eine Freude damit haben! ;-)

LG Vollmilch

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hm1965 antwortet um 19-12-2018 13:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ewald.w
Des muasd danachhaltigkeitsministerin vorschlagen ;) so blöd die idee klingt owa funktionieren würde sie bestimmt!

Für die Politik ist die Landwirtschaft nicht mehr relevant

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mittermuehl antwortet um 19-12-2018 13:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich hab jetzt "Durchhalteministerium" gelesen.

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textad4091 antwortet um 19-12-2018 13:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ vollmilch: Wo gibts denn die dauernde Anbindehaltung in Ö noch? Bzw. welche Molkerein würden noch Milch von "echter" dauernder Anbindehaltung (24/7/365) vermarkten?

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hm1965 antwortet um 19-12-2018 14:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ewald.w
Des muasd da nachhaltigkeitsministerin vorschlagen ;) so blöd die idee klingt owa funktionieren würde sie bestimmt!

Für die Politik ist die Landwirtschaft nicht mehr relevant

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Vollmilch antwortet um 19-12-2018 14:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Bei der Erhebung der Nöm hatten noch ein Viertel der Betriebe dauernde Anbindehaltung, lieferten etwa 10% der Menge.
Ab 2020 wird diese Milch nicht mehr übernommen.

Ich denke bei den anderen österreichischen Molkereien wird es nicht viel anders sein.

LG Vollmilch

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xaver75 antwortet um 19-12-2018 15:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Bei der Erhebung der GM hatten die Hälfte Anbindehaltung (dauernde und nichtdauernde gemeinsam), welche ein Viertel der Milch liefern. War vor ca. 2 Jahren.

mfg

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eklips antwortet um 19-12-2018 15:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich hätte nicht gedacht, dass die Diversivizierung in der Milchwirtschaft sooo weit geht, dass sogar die vernünftigsten im Forum noch einen geilen Spruch finden, den Berufskollegen, die gerade mal nicht up to date sind, eins auszuwischen.
Vielleicht ein kleiner Tip: Wenn die Anbindehaltungsbetriebe "endlich" erledigt sind, dürfen wir Laufstallbauern uns warm anziehen, damit uns die neuen Wünsche der Vermarkter keine kalten Füße bescheren.

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xaver75 antwortet um 19-12-2018 15:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich kann mir irgendwie auch schwer vorstellen, das die Kombinationshaltung" ein Model für die Zukunft sein kann.
Wenn Betriebe aus vielerlei Gründen in keinen Laufstall investieren, so kann die Bauwirtschaft zumindest kurzfristig von so Umbauten profitieren.

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xaver75 antwortet um 19-12-2018 15:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@eklips
Deinen letzten Satz kann man so unterschreiben.

mfg

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harly antwortet um 19-12-2018 15:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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In Zeiten wo laut Werbung wilde Kühe auf der Weide sind ist Fraglich ob sich ein Laufstall für kleinstbetriebe rechnet. aber man wird sehen :-)

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ereston antwortet um 19-12-2018 15:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wenn Milch aus der Anbindehaltung "aussortiert" ist, wird von den Laufstallbetrieben die Weidehaltung gefordert. Man "spürt" es ja schon.
mfg

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birgmann antwortet um 19-12-2018 15:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Das ist schon fix, als nächste fleischen sich die Laufstallbetriebe gegenseitig auf.
Wie krank ist unser Berufstand geworden, da gibt es keine Vertretung die da wieder was erreichen kann.

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179781 antwortet um 19-12-2018 16:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Da hab ich gleich ein paar verschreckt mit meinem sehr zugespitzten Kommentar.
Und zu den nichtmelkenden lass ich mich nicht zählen. Ich hab bei meinen Eltern mehr als 15 Jahre mitgeholfen die Kühe zu melken. Mittellangstand mit Melkeimer. Von daher bin ich von den "Vorteilen" der Anbindehaltung so überzeugt. Und fallweise helfe ich auch einmal beim Nachbarn aus in einem Melkstand melken. Und weil ich das nicht täglich mache, habe ich durch die Distanz kein Brett (in dem Fall müsste man Milchkanne sagen) vor dem Kopf und traue mir auch was zu sagen.
Wenn es so kommt, wird es halt wie immer in der LW. Die eine geforderte Leistung für den Abnehmer erbringen kriegen kein zusätzliches Geld dafür, aber die anderen weniger. Getreu dem Leitspruch der bäuerlichen Einheitspartei: froh sein, dass es nicht schlechter gekommen ist.

Gottfried

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tomsawyer antwortet um 19-12-2018 17:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wenn eine Molkerei so was anfängt werden die anderen Molkereien nachziehen müssen.
Die Kühe weiden wird das nächste Projekt sein.

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hm1965 antwortet um 19-12-2018 18:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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leider ist es ja nicht möglich das alle an einem strang ziehen, denn sonst dürfte einfach niemand an irgendwelchen programmen wie zb zzu, heumilch etc. teilnehmen dann können handel u molkereien fordern was sie wollen , wenns niemand erzeugt gibt es das einfach nicht

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Vollmilch antwortet um 19-12-2018 18:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Klug erkannt. Es ist nicht möglich, dass alle an einem Strang ziehen. Und wenn, dann ziehen sie in unterschiedliche Richtungen.

LG Vollmilch

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golfrabbit antwortet um 19-12-2018 18:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich weiß jetzt ja nicht wie beim Gottfried daheim gleich nach dem Krieg gemolken wurde, einen anständig geführten und trotz aller neuerdings einprasselnden Gegenpropaganda als tiergerecht und Gesetzeskonform eingestuften Anbindestall scheint er von innen noch nicht gesehen zu haben - schade eigentlich, andernfalls hätt sich der ansonsten durchaus auch für Minderheiten und vom Aussterben Bedrohte Einsetzende vielleicht nicht auf die Populismusschiene hinabbegeben müssen.

Ansonsten herrscht hier wieder einmal relativ viel Meinung gepaart mit relativ wenig Wissen vor.
Der Plan der Berglandvorderen geht Richtung Halbierung des Anfuhrbonus um dieses Geld auf "besonders Tiergerechte Bewirtschaftungsformen" umzuverteilen, sprich: Dauernde Anbindehaltung ist BÄÄÄH - Abzug, Kombinationshaltung(Alpung) - bissi BÄÄH..weniger Abzug, Laufstall ohne Auslauf...geht gerade so - kein Abzug, Laufstall mit Alpung/Weide...sehr brav, kriegst ein Guti!
Ich schreibe das hier in der vorschulgerechten Ausdrucksweise, ein Kindergarten wie wir Bauern schön langsam sind, versteht (leider) nicht viel Anspruchsvolleres.

Hannes

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pepesmeinung antwortet um 19-12-2018 18:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich verstehe das Herumgehacke nicht. Kleine Bauern unter 20 Kühen werden auf Anbindehaltung setzen, größere auf Laufställe.
Wenn man keine kleinen Bauern mehr will, wird man die Anbindehaltung verbieten müssen.
In unserer Gegend ist die Anbindehaltung immer mit Weidetrieb verbunden, eben eine Kombinationshaltung.
Sobald ein Laufstall gebaut ist, ist es vorbei mit der Weidehaltung. Ist ja auch logisch - viele Kühe verursachen eben enorme Schäden am Boden, vor allem wenn´s steil wird.
Jedes Haltungssystem hat Vorteile und Nachteile, d. h. ein Laufstall hat nicht nur Vorteile und die Anbindehaltung nicht nur Nachteile. Vielen, die hier diskutieren muss man das so deutlich sagen, weil sie´s sonst nicht verstehen.
Und man sollte andere Bauern nie wegen ihrer Meinung zu Haltungsformen schlecht machen, den genau das wollen die im Handel und die Lampert´s damit bezwecken.




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Vollmilch antwortet um 19-12-2018 18:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Geiles System! :-)
Danke für die Info, Onkel Hannes!

Laufstall ist schon lange keine Frage der Tierzahl mehr.

LG Vollmilch



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golfrabbit antwortet um 19-12-2018 18:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Heute mal ein "Böhse Onkelz"

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179781 antwortet um 19-12-2018 19:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hannes, das kennst du wahrscheinlich nicht, das ist eine typische Innviertler Eigenschaft:
"lötz daherreden". Für die, die eine andere Sprache gelernt haben so ungefähr zum Übersetzen mit überzogene und/oder provokante Bemerkungen machen. Das liegt mir halt in den Genen, dass ich manchmal wo hineinstechen muss, damit sich die Leute aufregen können.
Und die ganze Diskussion wie gut oder schlecht ein Anbindestall ist, ist sowieso ein Theater.
Alleine das du einen Mittellangstand pauschal abqualifizierst zeigt schon, wieviel du dich mit dem Thema befasst hast. In Kanada z. B. hat es bis ins letzte Jahrzehnt viele für unsere Verhältnisse größere Betriebe gegeben, die erfolgreich damit gearbeitet haben. Wohl aus dem Grund, weil er gegenüber dem ganzen Kurzstandzeug deutlich tiergerechter ist. Man muss halt ordentlich einstreuen, damit das passt. Alle anderen Nachteile der Anhängung hat er trotzdem.

Gottfried

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Vollmilch antwortet um 19-12-2018 19:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ja, wenn man ordentlich einstreut, kann auch ein Mittellangstand funktionieren. Warum er tiergerechter als ein (richtig dimensionierter) Kurzstand sein soll, kann ich mir jetzt nicht so leicht erklären.
Ist aber mittlerweile eh nur mehr eine historische Auseinandersetzung!

LG Vollmilch

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golfrabbit antwortet um 19-12-2018 19:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Abqualifiziert hast du deinen früheren Stall schon selber, ich hatte dieses System bis vor 15 Jahren, wobei ich den Schiebegittern nicht nachtrauere und der heutige Stand mit 125 x 185 sowie die Möglichkeit des Kopfschwungs als durchaus vertretbar erachte.

Hannes
P.s.: Bei uns heißt diese Rederei "Uzwiedan" und man sollte entweder ein guter Ranggler oder ein noch besserer Läufer sein um in Tirol auf Dauer damit durchzukommen;-)


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peter.z(cgu8) antwortet um 19-12-2018 19:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Nun vorweg, Milchqualität kann sicherlich kein Grund sein, zumindest in der Schweiz nicht.
Vielleicht mal in eine Andere Richtung denken, welch Betriebe haben in Österreich noch hauptsächlich Anbindeställe? Hauptsächlich Kleinbetriebe, Grosse sind eher doch Seltenheit im Gegensatz zur Schweiz. Welche Betriebe sind wohl interessanter für die Milchabholung? Viele kleine oder doch wenige Grosse? Meiner Meinung nach läuft das doch mehr auf das hinaus, somit kann die Molkerei Geld sparen.
Unser Milchabnehmer sagt selbst, müsste er Heutzutage nochmal entscheiden ob er bei uns die Milch holt würde er darauf verzichten.

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peter.z(cgu8) antwortet um 19-12-2018 19:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Noch zum Thema Kurzstand oder Mittelgangstand, in der Ostschweiz werden eigentlich nur Kurzstände gebaut, wir hatten schon 1995 110 cm breite und 195 cm Lange Stände. Mit den heutigen Kühen darfst du sowieso nicht unter 120cm breite und 195 cm länge, Aktuellster Anbindestall wurde heuer im September bezogen, 50 Laktierende kühe und 2 Stiere haben dort Platz, in den Letzten 5 jahren wurden überdurchschnittlich viele Anbindeställe in der Größenordnung 30 kühe Plus gebaut.
Dieses Jahr wurde sogar vom Parlament entschieden das man die Anbindeställe nicht mehr finanziell schlechter Fördert als Laufställe, Anbindeställe bekommen nun gleich hohe Förderung beim Neu/Umbau wie Laufställe.

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KaGs antwortet um 19-12-2018 19:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wenn man die kleinen Milchviehhalter "aushungert" mit solchen Methoden, dann werden sie wohl oder übel aufhören. Wird nicht die Menge Milch sein, was sie aufbringen, aber gerade die sind es, die echte "Landschaftspflege" betreiben. Ein größerer Betrieb kann sicher nicht die Zeit aufbringen die ganzen Leitn zu bearbeiten. Ja, als Weide nutzen, wie lange dann aber die Wiesen dann noch "grün" sind, steht auf einem anderen Blatt.
Wie aber schon geschrieben wurde, wenn die "Anbinder" weg sind, werden sich die Laufstallbetriebe auch warm anziehen müssen! Den Abnehmern fällt sicher wieder was Neues ein!

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rbcecker antwortet um 19-12-2018 20:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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https://www.greenpeace.de/themen/landwirtschaft/das-futter-machts-milch-ist-nicht-gleich-milch-0


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tomsawyer antwortet um 19-12-2018 20:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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zum Thema Leitn mähen. Da waren einige Bauern von Tirol bei uns im Osten. Die haben sich gewundert dass bei uns so viele Wiesen gar nicht mehr gemäht werden, obwohl es keine Hänge oder Leiten sind ! Bei Ihnen wird alles händisch gemacht. Großes Lob an die Westlichen Bauern !!!

2. Episode : Unser Tierarzt aus dem Westen abstammend hat einmal gemeint : bei uns in Westen gibt es nicht so dicke Frauen, die haben so viel Handarbeit dass die immer schlank sind.

Ich als Laufstallbesitzer bin überhaupt nicht glücklich über diese Situation. Leben und Leben lassen ist die Devise. Wenn alle kleineren Bauern aufhören müssen, was ist dass noch für eine Landwirtschaft !

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Harpo antwortet um 19-12-2018 20:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wenn ich diese Kommentare der Laufstallbauern lese kann ich nur feststellen die Gier hat keine Grenzen.
Ihr könnt alle anderen umbringen??
Das Wohlbefinden der Kühe ist nicht auf der Laufstall beschränkt.(betrachten wir nur einmal die Rangordnung unter den Kühen) das gibt es in einem Anbindestall nicht. Jede Kuh hat ihren Platz und ihr Futter.
Ich wünsche euch viel Glück mit eurer GIER
Ihr werdet damit untergehen.
Einfach zum Nachdenken!!!!!!

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Steira antwortet um 19-12-2018 21:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo,
Ich wünschte mir das wir uns ein bisschen wie in der Schweiz verhalten würden!
Und Nicht "Ich bin der große Laufstallbauer und DU kleiner Anbindestallhalter" bist nix wert!

Da werden sich so manche noch die "Kleinen" zurück wünschen...das fängt beim Verpächter an und wird beim Konsumenten aufhören..

Und wie schon geschrieben was kommt nach dem Laufstall??? Nur noch Outdoor Haltung????


Zum Thema Sauberkeit: Ich traue mich zu behaupten das es in 75% der Anbindeställe sauberer ist als in einem Laufstall!

MFG A STEIRA



 

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GaHi antwortet um 19-12-2018 21:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchgeld Laufstall .Anbindehaltung
Hallo , ich glaub hier im Forum haben viele noch nicht kapiert wie der Handel tickt.
Die brauchen jedes Jahr eine Steigerung um den Mitbewerbern immer eine Nasenlänge voraus zu sein.
Das heißt für Tierwohl, nach Laufstall kommt Laufstall mit Auslauf--- mit Auslauf und Weide----mit Weide das ganze Jahr------die armen Kälber bei der Mutter saufend-----und---und---und
Wenns dann im Innland keine Bauern mehr gibt holt sich der Handel die Ware aus dem Ausland Hauptsache Profit !!!
Wann werden die Bauern aufhören sich gegenseitig zu zerfleischen ??
Hört auf und übelegt euch wie man dem Handel die Stirn bieten kann !
Die Politik ist dazu scheinbar nicht fähig !

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Vollmilch antwortet um 19-12-2018 22:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchgeld Laufstall .Anbindehaltung
Wo haben sich hier die "Laufstallbauern" negativ über die Anbindehalter geäußert?

Die Anforderungen werden mehr/strenger. Das trifft, wie schon erwähnt, uns alle - früher oder später.

LG Vollmilch

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Harpo antwortet um 19-12-2018 22:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchgeld Laufstall .Anbindehaltung
@Vollmilch
Und das nimmst Du ohne Kommentar als Gottgegeben hin????
Du Hoffest anscheinend bis zu Pension durchzukommen???

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Taurus antwortet um 19-12-2018 22:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchgeld Laufstall .Anbindehaltung
@Vollmilch
Von dir hätte ich mir eigentlich erwartet, dass du sinnerfassend lesen kannst.
Was wirst du tun, wenn es irgendwem einfällt, Laufstall geht nur mehr mit Weidehaltung?
Die Selbstzerfleischung unter uns Bauern macht mir Sorgen. Ich lehne mich wahrscheinlich weit aus dem Fenster, aber wenn das so weiter geht, werden wir in 10 bis 15 Jahren die ach so gute Milch importieren müssen. Die Wohlstandsgesellschaft muss scheinbar ihre Opfer fordern.

LG Taurus

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Vollmilch antwortet um 19-12-2018 22:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchgeld Laufstall .Anbindehaltung
Sinnerfassend lesen? Da sollte man mich nicht überschätzen! Also seid bitte so nett und beantwortet die Frage, wo sich hier die Laufstallbauern negativ geäußert haben?

Sollte mal Laufstall und Weide verpflichtend werden, werden wir nach Lösungen suchen oder mit den Kühen aufhören. Wo ist das Problem?

LG Vollmilch

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yamahafzr antwortet um 20-12-2018 04:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Vollmilch. Das Problem ist das der Handel nicht mehr Macht haben soll wie die die Gesetze machen!!! Die Großen Laufstallbesitzer mähen bei uns die ganzen Klee der Biolandwirte, Da bleibt der Streifen vom Weg zum Acker einfach stehen. In einen Garten habe ich einen Landwirt mit einen Schmetterlingsmähwerk auch noch nicht gesehen. Landschaftspflege sieht anders aus. Bei den Ausländischen Produkte die neben den der unseren in Supermarkt liegen , fragt keiner wegen einer Haltungsform oder Tieerwohl.

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Richard0808 antwortet um 20-12-2018 04:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchgeld Laufstall .Anbindehaltung
Letztes Jahr gab es im Einzugsgebiet der OM unter den 1550 Bauern noch 5 mit Anbindehaltung (also ohne Täglich Auslauf)

Es wurde bei der Versammlung gesagt das die Molkerei mit den 5 betreffenden Bauern in Kontakt stehe um Lösungen zu finden.

Bin gespannt ob heuer auch besprochen wird wie diese Lösung aussieht oder ausgesehen hat...

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susi036 antwortet um 20-12-2018 07:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchgeld Laufstall .Anbindehaltung
Genau auf diese Diskussion hab ich gewartet.. Ja einen Abschlag für Anbindehaltung wird es geben. Fakt ist , das die dauernde Anbindehaltung per Gesetz verboten ist und Landwirte das seit sicher 20 Jahren wissen müssten, das der Konsument sehr hellhörig geworden ist und alles im Internet erfahren kann, der Handel auf den Werbeslogan Tierwohl aufgesprungen ist und Molkereien Milch aus Anbindehaltung nur sehr schwer Absetzen können- das ist die Realität und hat nix mit Milchqualität zu tun. Kein Laufstallbesitzer würde sein Kühe wieder anhängen!
Manchmal täte etwas mehr Weitblick der Bauernschaft nicht schaden.

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peter.z(cgu8) antwortet um 20-12-2018 07:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchgeld Laufstall .Anbindehaltung
@susi036 das sind alles nut Argumente zum die Milchpreis drückung zu rechtfertigen nichts anderes. Schlussendlich greifen die Konsumenten zur billigsten Milch oder die mit der Besten Werbung, da schaffens sogar Milch von Norddeutschland Bergmilch zu verkaufen oder bei uns Wird Heidimilch verkauft die aus billigster Industrie Milch produziert wird.

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susi036 antwortet um 20-12-2018 07:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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(peter.z..) da muss ich ich zustimmen, beste Qualität zum billigsten Preis. Ich frag mich genau so was als nächstes gefordert wird und ich glaub Laufstall mit Weide.

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peter.z(cgu8) antwortet um 20-12-2018 07:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchgeld Laufstall .Anbindehaltung
Schaut doch beim Nächsten Einkauf mal die Milchpackerl an. Billige noname Milch und Teure Marken Milch, keine Seltenheit das es vom Gleichen Verarbeiter kommt, die gleiche Milch drinn ist, wenn nicht sogar von der gleichen Kuh. Der Grossteil des Konsumenten ist gar nicht so klug wie ihr meint.
Vorhin auf der Online Seite eines der Größten Schweizer Detailhändler geschaut, günstigste Milch 1.50 pro Liter gerechnet, Teuerste Milch 3.- pro Liter gerechnet, Preis wo der Landwirte erhält, konvi im Schnitt 0.55 und bio im Schnitt 0.80, die Trinkmilch im 500 ml pack wird dan für 3.- der Liter Verkauft. Beim Fleisch leuft das Spiel mittlerweile gleich ab.
Heutzutage bieten die deutschen Supermarkt ketten Aldi und Lidel in der Schweiz mehr Schweizerfleisch und Gemüse an als die 2 Orangen urgesteine im Schweizer markt

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Vollmilch antwortet um 20-12-2018 08:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchgeld Laufstall .Anbindehaltung
Guten Morgen!

Ich bin also "leider sehr passiv aggressiv"? Was genau bedeutet das?

Hier wird suggeriert, dass die Milch von Laufstallbetrieben eine schlechtere Qualität hat.
Laufstallkühe sollen dreckiger sein.
Da ist von "billigster Industrie Milch" die Rede.
Die "großen Laufstallbesitzer" machen schlechte Landschaftspflege, mähen den Bioklee gar mit einem Schmetterlingsmähwerk!


Schlußendlich sind die großen Laufstallbetriebe schuld (an was auch immer), oder die Konsumenten die nur die billigste Milch oder die mit der besten Werbung kaufen.

Wenn jemand eine Frage stellt, kann er / sie nicht sinnerfassend lesen.

All das mündet in der Forderung: Wir Bauern müssen mehr zusammenhalten!

Schräg.

LG Vollmilch




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Vollmilch antwortet um 20-12-2018 08:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchgeld Laufstall .Anbindehaltung
"Passiv aggressiv" hab ich jetzt gefunden, lt. Wikipedia :

Die passiv-aggressive oder negativistische Persönlichkeitsstörung ist gekennzeichnet durch ein tiefgreifendes Muster negativistischer Einstellungen und passiven Widerstandes gegenüber Anregungen und Leistungsanforderungen, die von anderen Menschen kommen. Betroffene Personen fallen insbesondere durch passive Widerstände gegenüber Anforderungen im sozialen und beruflichen Bereich auf und durch die häufig ungerechtfertigte Annahme, missverstanden, ungerecht behandelt oder übermäßig in die Pflicht genommen zu werden.

Zitat Ende

So hätte ich mich selbst wirklich nicht eingeschätzt, danke für diese objektive Beurteilung. ;-)

LG Vollmilch

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Aequitas antwortet um 20-12-2018 08:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchgeld Laufstall .Anbindehaltung
Ich habe seid 6 Jahren für Milchvieh einen Laufstall und kann sagen, ja den Tieren gehts gut und sie geben viel mehr Milch, die Arbeitsbelastung ist auch um einiges weniger geworden bei mehr Tieren.

Aber ich muss auch sagen, in einen guten Anbindestall wo die Masse passen gehts den Tieren auch NICHT SCHLECHT. Der Stress bei brünstigen Tieren im Laufstall ist auch nicht ohne, und wenn eine sehr alte Kuh die schon etwas schlechtere Füsse hat kann es schon mal sein das sie ne weile mal ordentlich hinkt wenn sie den ganze Tag aufreitet.

Zudem ist die Tierbeobachtung im Laufstall auch sehr wichtig, eine frischmelkende Kuh die nicht ganz fit ist, nicht immer gleich fressen geht ist gleich mal in einer Ketose.

Und das wichtigste ist, wir Bauern müssen zusammen halten, egal ob Anbinde oder Laufstall.
Der Markt wird uns sonst die nächsen Jahre noch viel mehr Auflagen umhängen.
Was ist bei den GVO freie Fütterung Preiszuschlag in Österreich geworden??
Der ist verschwunden, die Auflagen aber bleiben.

Zuerst die Anbindehaltung, dann gibts Vollspaltenverbot bei Stieren bzw Jungvieh.
Dann kommt mal Fressplatz-Liegeplatz 1:1 +10% freie Plätze
Dann ist einmal Auslauf Pflicht. Dann kommt die Weide. Dann sagt der Konsument ich will Milch von Kühen die max 6000 Liter geben und max 800kg Kraftfutter im Jahr fressen weil alles andere ist Pfui, Propylenglycol ist auch pfui das kommt auch weg,dann heissts Aufzeichnungspflicht bei der Fütterung was die AMA kontrolliert und bei überschreitung Strafe und noch viel viel mehr.

So und in X Jahren wo alle Auflagen erfüllt sind mit massiv mehr Arbeit und Geldeinsatz sagt der Konsument, na ich sauf lieber die Milch von Holland oder fress Butter aus Irland, weil der ist um ein paar Cent billiger.

Und die Molkereien sagen, wir können leider nicht mehr auszahlen weil sonst die Produkte keiner mehr kauft.

Und alle Zuschläge die ausverhandelt werden fallen wieder weg wenn die meisten Betriebe umgestellt haben , wie GVO freie Fütterung Zuschlag.

Deswegen kann ich nur sagen, wehret den Anfängen, Anbindehaltung wenn die Platzmasse passen und sonst keine Alternative da ist soll bleiben.

lg



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179781 antwortet um 20-12-2018 08:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Interessant, an welcher Psychose Vollmilch leidet. Könnte mir vielleicht auch wer eine Ferndiagnose machen. Möglicherweise hab ich auch so was und weiss es gar nicht.

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golfrabbit antwortet um 20-12-2018 08:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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So richtiger Doktor bin ich zwar keiner, aber Charolais-Rinderwahn (oder eher: Charolaisrinder-Wahn)würd sich doch anbieten?

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eklips antwortet um 20-12-2018 08:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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anschließend an aequitas möchte ich nur verkürzt appellieren: Wenn wir nicht gemeinsam bremsend dem Handel gegenübertreten, dann müssen wir uns nicht wie bisher auf 10jährige Horizonte im baulichen Bereich einstellen, sondern auf Änderungen im 3-Monats-Rhytmus. Da kommt nicht das Bundesgesetzblatt Nr. sowieso mit Wirksamwerdung 2020 und Übergangsfrist 2030, sondern ein netter Brief vom Abnehmer "Gemeinsam wollen wir ein Stück vorwärts gehen und ab übernächsten Monat arbeiten wir so und so und so..."

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179781 antwortet um 20-12-2018 09:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Muss ich deshalb zum Doktor, oder geht das mit Globuli zum Behandeln?

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golfrabbit antwortet um 20-12-2018 09:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Vor einiger Zeit wurden mir von einem ansonsten recht wohl gesinnten User heftige Vorwürfe gemacht, da ich in einem "Bio against Konvi-Tread" zu lasch auf die (unbewiesenen) Anschuldigungen des Rädelsführers(ein forumsbekannter Marktoberdorfer Kaffeesudleser - der Nick fällt mir jetzt gerade nicht ein) reagiert habe. Mir erschien - so wie eigentlich eh alles das meiner Tastatur entfleucht - dies ganz und gar nicht so, wahrscheinlich habe ich aber (vermeintliche) Objektivität mit einer gewissen Wurschtigkeit - geht mi eigentlich eh nix u - verwechselt. Eine Entschuldigung meinerseits kommt daher hoffentlich noch früh genug.
Hier ist es nun umgekehrt und plötzlich wäre auch mir Schützenhilfe von Anderen sehr recht - wer also Zeit, Muße und Möglichkeit hat, in Gremien, Vorständen, Versammlungen und der Öffentlichkeit auf die Gefährlichkeit dieser Entwicklungen für eine kleinstrukturierte, FLÄCHENDECKENDE Landwirtschaft hinzuweisen, soll das bittschön auch tun - nicht zuletzt auch zum Nutzen Aller, die sich derzeit noch in sicheren Fahrwassern glauben.

Hannes
@Gottfried: "A Gulasch a day, keeps the doctor away!"


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Vollmilch antwortet um 20-12-2018 09:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Hannes!

Mach ich gerne!
Wer befindet sich in sicheren Fahrwassern?

LG Vollmilch

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FraFra antwortet um 20-12-2018 09:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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apropos


wo ist denn unser mfj??

bin da relativ gelassen ... melke noch in anbindehaltung
wenn das nicht mehr gewünscht wird ,auch gut ,man kann auch anders Geld verdienen..


ich lebe ohne Kredit und kann machen was ich will.....



und genau das möchte unser "System" nicht!!

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jakob.r1 antwortet um 20-12-2018 09:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Grüße Euch, -- in sicheren Fahrwassern befinden sich alle, die zur Milchproduktion noch andere nennenswerte Einkommensquellen haben oder schon aus der Milchproduktion ausgestiegen sind.
Alle anderen "Nur"- Milchbauern sind arme Schweine die künftig die Gürtel noch enger schnallen werden müssen. Die Baupreise steigen jedes Jahr um 5% , ebenso gibt es Steigerungen bei ca.90% der Betriebsmittelkosten wie Milcherfassung, Handelsdünger, Stundenlohnsätze beim Mechaniker, und und und....
Zusätzlich produzieren die Milchbauern laufend noch mehr in eh übervolle Milchmärkte wie z.B. bei den Pidingern hat unsere Region im letzten Jahr 10% mehr Milch geliefert.
Weiterhin können sich bisher große Milchimportländer wie China, Rußland…. durch europäisches Know-how nicht nur bald selbst versorgen, -- sondern werden bald billigere Milchprodukte auf die europäischen Märkte schmeissen.
Jeder Milchbauer ist gut beraten wenn er schaut das er sich die Quersubvention der Milchproduktion weiter leisten kann, oder den Ausstieg aus der Milchproduktion noch selbstbestimmt regeln darf.
Die Scharmützel auf diesem Weg sind ja in den vorigen Beiträgen gut beschrieben und lenken die Bauern eine Zeit lang ein wenig ab....
Beste Grüße
Jakob


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tomsawyer antwortet um 20-12-2018 10:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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genug geschwaffelt, wie geht es weiter ?
Wer hat Vorschläge wie man auch die kleineren Milchbauern erhalten kann?
Wer geht mit auf die Straße, was wollen wir fordern ?
Wir brauchen Ideen wie es der Michael Unterguggenberger gehabt hat.
Einer für alle ,alle für einen, ist das noch Zeitgemäß ?

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xaver75 antwortet um 20-12-2018 11:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Eine Kleinbauernvereinigung gäbe es ja schon, die Wertschätzung ihnen gegenüber hat der Herzjesu-Minister beim Forum Alpach schon kundgetan.

Die Frage ist, wie formt man aus den Bauern eine Einheit?

mfg

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Tiroleradler antwortet um 20-12-2018 11:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ Aequitas: Eine Äußerst gute und treffende Zusammenfasssung!!

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Richard0808 antwortet um 20-12-2018 13:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Man müsste mit den Molkerein anfangen, so wie es bei ZZU war, die OM gab die Forderungen nur weiter mit dem Anhang "wenn wir das nicht erfüllen Liefert eine andere Molkerei"

Da müssten schon alle Molkereibetriebe zusammenhalten und auf der Seite der Bauern die Forderungen des Handels ablehnen.

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harly antwortet um 20-12-2018 13:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Die Molkereien machen gar nix, sind nur Mitläufer wenn Handel und Konsument was wollen....

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xaver75 antwortet um 20-12-2018 14:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Die 1555 OM Lieferanten haben wahrscheinlich alle bezüglich der "Richtigkeit der Angaben bezüglich Auslauf" unterschreiben dürfen?
Wer kontrolliert, Luftaufnahmen?

mfg

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Juglans antwortet um 20-12-2018 15:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Solange die österreichische Milch nicht eine Person (Stelle) in der Hand hat wird das nix vernünftiges.

Wie könnte so etwas aussehen? Eine Person bekommt von ALLEN Milchbauern den Auftrag Ihre Milch zu vermarkten. Diese Person müsste natürlich eine ordentliche Portion Integrität mitbringen und wäre von den Bauern auch ordentlich zu entlohnen.

Dieser Person obliegt es dann zukünftige Milchmengen und Preise zu managen. Die Bauern sagen wieviel Sie brauchen, und darunter gibt's keine österreichische Milch. Überschüsse werden von vornherein vermieden.

Das ganze dann noch kombiniert mit medienwirksamen Demos gegen irische Butter und Ostdeutsches Joghurt, welche in Österreichischen Geschäften nichts verloren haben.


Arbeitnehmergewerkschaften machen auch nichts anderes als Interessen zu bündeln.

Müssten nur noch 30 000 Milchbauern unterschreiben und das Spiel wäre ein völlig anderes. Aber die Kuhbauern die ich kenne , denen würde es schlicht und einfach an den Eiern mangeln sich auf so etwas einzulassen.

mfg

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wolf antwortet um 20-12-2018 15:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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unterschieben haben wir noch nix Kontrolliert wird laut Bergland vom NSA (Nachbar sieht alles)

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MaxPower antwortet um 20-12-2018 18:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ohne jetzt alle Beiträge gelesen zu haben:

Man könnte es ja auch so machen, wie beim Strom. Der Kunde bezahlt das, was er für richtig hält, oder will...
...weil, seit ich nur mehr erneuerbare Energien bezahle, leuchten meine Led's im Haus auch nicht anders.
Genau so wird die Mich aus Anbindehaltung nicht anders schmecken, wie jede andere auch...

Ps: Warte auf empörte Nachrichten der Milchbauern;)

Mfg Max

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Vollmilch antwortet um 20-12-2018 18:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ja, könnte man so machen, nur wird bei vielen Milchsorten auch der Glaube an eine besondere Wirkung mitverkauft... da leuchten die LEDs eben doch anders. ;-) .

LG Vollmilch

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xaver75 antwortet um 20-12-2018 19:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@MaxPower
Von den Pumpspeicherkraftwerken halte ich bezüglich der Ökologie auch nicht besonders viel, ich glaube nicht, das die zum Wasser hinaufpumpen ÖKO-Strom verwenden.

mfg

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MaxPower antwortet um 20-12-2018 20:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@xaver75
Geld regiert die Welt! ...aber iirgendwas muss einem recht sein. Von den Windrädern werden die Leute "deppert", Photozellenherstellung - Ressourcen Verbrauch, und "Bio"-Gas bräuchte in meinen Augen einen anderen Namen und ist auch nicht das Perpetuum mobile

Mfg Max

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Richard0808 antwortet um 20-12-2018 20:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Im Endeffekt ist diese Diskussion e Sinnlos, unter Bauern gibt es zuviel Neid und Missgunst als das man alle unter einem Hut bringt.
Mein Vorschlag die Molkerein aufzurufen vereint gegen den Handel vorzugehn bringt anscheinend nichts....

Es geht e nur mehr darum wie Wirtschaftlich man Milch Erzeugen kann, der Rest geht sowieso Unter egal ob Laufstall oder Anbinde....



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dietmar.s(2cz6) antwortet um 20-12-2018 21:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ich finde man sollte beim Auszahlungspreis keinen Unterschied machen. Man erhofft sich ja vom Kunden im Supermarkt eine gewisse Solidarität.
Wenn der Kunde dann zur Kerry Gold bzw. gleich zur ausländischen Ware greift während man die Milch der eigenen Kollegen preislich bewußt degradiert
darf man sich dann halt auch nicht mehr aufregen.
Landschaftsbildmäßig schätz ich würde sich auch noch einiges weg vom Grünland Richtung Ackerbau verschieben bzw. Aufforstung. Glaub nicht, dass man sich das leisten wird können.

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thomas.t3 antwortet um 20-12-2018 21:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Richard, egal wo, Neid und Missgunst ist leider derzeit überall in der Gesellschaft präsent - ich würde das jetzt nicht nur auf Bauern reduzieren.
Lg

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Richard0808 antwortet um 20-12-2018 22:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@thomas ja natürlich gibt es das überall, nur wenn ich jetzt mich als Metallergewerkschafts- Mitglied hernehmen, wenn es drauf ankommt setzt es auch Maßnahmen.

Was passiert bei den Bauern?
Speziell beim Thema ZZU, die Lieferanten werden unter Druck gesetzt, die Auflagen werden höher...
Der Molkerei sind die Hände gebunden (nicht mitziehn heißt aus dem Programm draußen, andere Milchverarbeiter freuen sich über das neu Geschäft).
Der Neid auf die paar cent die man als ZZU Bauern bekommt ist viel zugroß als dass alle Milchlieferanten jz hinter diesen Bauern stehen würden und ihnen Helfen.

Vom Bauernbund hört man zwar immer gerede von "Schulterschluss" jedoch keine Spur von Taten.
Auch von anderen Bauern, Berufskollegen.... "selber Schuld dast in das ZZU Programm eingestiegen bist" (Vorallem hier im Forum)
Also wo bleibt der Zusammenhalt wovon hier so oft geredet wird?
Es gibt nicht mal Einigkeit über das Haltungssystem, geschweige den Bio-Konvi oder Heu-Silo, Rinder-Schweinehaltung, Grünland-Ackerbau.....

Ist e net auf Einigkeit unter den Bauern zu Appellieren wird aber nie sein.





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dietmar.s(2cz6) antwortet um 20-12-2018 23:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Richard0808
du widersprichst dir ja selbst. Deine letzte Idee würde auch eine Form von Einigkeit darstellen. Nämlich die Idee der pauschalen Uneinigkeit. Defakto gibt's aber auch Einigkeit unter gewissen Bauern, wie du hier in diesem Thread nachlesen kannst.Gruß.

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Vollmilch antwortet um 21-12-2018 08:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo!

Bei der Nöm lassen sich schon Auswirkungen des Verbots der dauernden Anbindehaltung erkennen.
Die drop out Quote ist um ca. 1% gestiegen, von etwas über 3 auf etwas über 4%. Das wird sich im nächsten Jahr vermutlich noch verschärfen.

Sinkende Milchmengen würde ich dadurch maximal kurzfristig erwarten.

Sinkende Milchmengen gibt es bei Preisen unter 25 cent/kg oder wenn sich der Kraftfutterpreis verdoppelt.

Bei dauerhaft über 40 Cent / kg netto (gtf) würde ich von stark steigendem Angebot ausgehen (ohne staatlichen Eingriff).

LG Vollmilch

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xaver75 antwortet um 21-12-2018 08:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Sehe das ähnlich wie Vollmilch, da haben viele Betriebe noch nicht genutztes Leistungspotenzial. Durch die angespannte wirtschaftliche Situation wird es auf Dauer nicht möglich sein, die Stallkapazitäten nicht maximal auszulasten.

mfg

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Vollmilch antwortet um 21-12-2018 09:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Der angesprochene "Substanzverlust" ist aus meiner Sicht nicht immer gegeben.

LG Vollmilch

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dietmar.s(2cz6) antwortet um 21-12-2018 10:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Riiitsch, stelle fest dass wir uns einig sind :-)

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springsa antwortet um 21-12-2018 13:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Habens bei der Mgn / Nöm Versammlung nicht gesagt die anliefernden Bauern werden pro Jahr um 3,5 % weniger , die angelieferte Menge steigt aber um 4,5 % pro Jahr ? Wenn Zuviel da ist wird der Peis wieder sinken , ein paar kleine hören auf und die großen produzieren wieder mehr damit der neue Stall abbezahlt wird und dann geht es leider mit dem Spiel wieder von vorn los.

mfg Springsa



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Vollmilch antwortet um 21-12-2018 14:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ja, so funktioniert das!

LG Vollmilch

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Richard0808 antwortet um 21-12-2018 15:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@dietmar Sorry, warum ich mich selber wiedersprechen soll verstehe ich nicht ganz.

Oder warum nicht ganz Österreich auf Bio Umstellen, Betriebe die 25dag pro Kg Milch Kraftfuttereinsatz verzeichnen und mehr werden die Leistung im Biobereich nicht halten weil das Kraftfutter zu teuer wäre, folglich viel weniger Milch- besserer Preis

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birgmann antwortet um 21-12-2018 15:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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www.youtube.com/watch?v=sPywsPzSFV8

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Znarf86 antwortet um 21-12-2018 16:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich bin in der glücklichen Lage einen Laufstall mit Auslauf zu haben und bin schuldenfrei.
Aber wenn die Milchbauern immer weniger und dafür größer werden wird auch mein Betrieb irgendwann davon betroffen werden. In dieser Ausgangsituation mit den Zukunftsaussichten verliere ich irgendwie die Sinn und die Freude an der Arbeit.
Milchbauern die noch vor etlichen Jahren positiv in die Zukunft gesehen haben hören plötzlich auf. Auch wenn sie irgendwie Konkurrenten waren war es doch auch schön viele Kollegen gehabt zu haben. Jetzt gibt es immer mehr große und die sind lauter Egoisten und unterhalten sich mit den kleineren Milchlieferanten nicht mehr.( Was will der?)

Aber ich bin auch zum Teil selber schuld, ich hätte doch die IG Milch unterstützen sollen und nicht so sehr auf die Molkerei hören sollen, dann wäre das aufhören viel leichter.

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meki4 antwortet um 21-12-2018 16:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich war auch in dieser glücklichen Lage wie "Znarf", meine Kühe mochten den Auslauf gar nicht - auf der Anhöhe, wenn es die meiste Zeit zieht, die gingen wenig raus. Als ich 1997 umbaute für 30 Kühe war ich noch ein "halbwegs großer" im Gebiet. 18 Jahre später war ich schon ein kleiner, der Willkür der Molkerei ausgesetzt und rausgeekelt.
Wie schon vorher geschrieben - die Auflagen werden immer mehr, die Abgeltung aber nur für einige Monate, dann ist das schon "Normalzustand" (war bei der gentechnikfreien Fütterung so).
Jetzt ist es der Auslauf, später womöglich Weidepflicht, dann Kälber bei der Kuh lassen, . . . und was halt sonst noch den Strohköpfen in den Büros einfallen kann.


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Harpo antwortet um 21-12-2018 23:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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In den meisten Molkereien sitzen Bauern im Vorstand und Aufsichtsrat??( Alle mit totaler Gehirnwäsche oder grenzenlosen Egoismus) und die segnen alle tollen Errungenschaften ab warum machen nicht alle Mitglieder diese Funkinaere dafür verantwortlich???????
Was gibt es zu verlieren???

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Bogolata antwortet um 22-12-2018 09:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wieder ein Thema wo
Schadenfreude Neid Hass Gier Unzufriedenheit und Dummheit einander begegnen.
Diese Beiträge sind nur ein "Fressen" für Konsumenten Molkerei und Handel.

Frohe Weihnachten !

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ewald.w(88y8) antwortet um 22-12-2018 09:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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bogolata,
dummheit kannst niemanden vorwerfen, dafür kann ma nichts,
unzufriedenheit ist unter umständen verständlich,
neid hass gier werden gerne in den familien vorgelebt und erzogen, dagegen kann man sich aber wehren.

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